Aus der Amazon.de-Redaktion
Der Erlöser hat den falschen erschossen. Aus Kroatien ist der Berufskiller mit dem verharmlosend zynischen Namen, der eigentlich Stankic heißt, nach Oslo gekommen, um Jon Karlsen von der Heilsarmee ins Jenseits zu befördern. Stattdessen erledigt er dessen Bruder Robert, der ebenfalls als Offizier bei der Heilsarmee tätig ist. Durch einen dummen Zufall bemerkt Stankic seinen Irrtum jedoch noch vor der Rückkehr nach Zagreb. Er bleibt, um den Auftrag doch noch zu erledigen. Schließlich will er sich mit dem Honorar zur Ruhe setzen.
In der Folge hat Hauptkommissar Harry Hole alle Hände voll zu tun, um den Mordfall zu klären und Jon zu schützen. Stück für Stück entdeckt der Polizist die dunklen Flecken in dessen Vergangenheit. Dann macht der Erlöser, inzwischen durch die Verfolger seiner finanziellen Mittel beraubt, immer neue Fehler. Grausame Morde pflastern seinen Weg, Jon verschwindet spurlos, eine atemlose Jagd gegen die Zeit beginnt. Am Ende ist plötzlich alles anders, als es der Leser die ganze Zeit erwartet hat -- und auch anders, als man es von einem gesetzestreuen Kommissar erwartet hätte.
Bei längerem Nachdenken ist am Ende nicht alles ganz logisch in Der Erlöser des norwegischen Bestseller-Autors Jo Nesbø. Aber das macht überhaupt nichts. Denn der Thriller kommt derart atemberaubend daher, dass man sich über derlei Kleinigkeiten gar nicht aufregen wird. Der Erlöser ist ein kleines Meisterwerk der Krimi-Kunst, spannend bis zur letzten Seite. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de
Dass Harry Hole ein Querulant ist, ein Eigenbrödler, einer, der ein Problem mit Autoritäten hat - das wissen Leser der bisherigen Bände über den Osloer Kommissaren schon. Daran ändert sich auch im sechsten Buch nichts, in dem Harry endgültig von seiner Freundin Rakel getrennt ist, sich mit seinem neuen Chef anlegt und wieder einmal seiner Alkoholsucht erliegt. Darüber hinaus konstruiert der Norweger Jo Nesbø in "Der Erlöser" einen absolut gelungen Kriminalfall: Kurz vor Weihnachten wird ein Offizier der Heilsarmee auf offener Straße von einem kroatischen Auftragskiller hingerichtet. Doch der Täter hat einen Fehler gemacht und den falschen Mann umgelegt. Es beginnt eine doppelte Verfolgungsjagd - Harry Hole heftet sich an die Fersen des Killers, während der sein eigentliches Opfer verfolgt. Nesbø schreibt gewohnt temporeich und einfühlsam, lässt einzelne Handlungsstränge geschickt ineinanderfließen und sorgt so für einen konstant spannenden Plot. Das Ende ist zwar nicht wirklich überraschend - aber das ist bei der grandiosen Story letztlich fast egal. (jul)
kulturnews.de
Pressestimmen
»Ohne Zweifel der beste skandinavische Kriminalroman des Jahres.« Anne Holt »Mit sanften, eindringlichen Worten gelingt es Nesbø, ein Szenario zu entwickeln, bei dem jeder einzelne Buchstabe in der Kälte vor Wärme zu dampfen scheint. Auch im Sommer unbedingt lesenswert.« 18.08.07/ Neue Ruhr Zeitung (Maren Giese) »Der Erlöser ist auf jeder der 512 Seiten so ungeheuer spannend, dass es schwer fällt, zwischendurch eine Pause zu machen. Die Handlung ist überzeugend, die Sprache kühl und fesselnd. Kurz vor dem überraschenden Finale gibt es höchst originelle Wendungen. Nicht nur viele langjährige Nesbø-Fans werden dieses Werk sicherlich als besten Krimi des Jahres empfinden.« 27.08.07/dpa / Annett Klimpel »Nesbø, für uns der packendste Krimi-Autor Skandinaviens, schafft es wie sonst kein Nordlicht, atemlose Spannung mit tiefen Einsichten zu kombinieren. Durch Zeit und Raum zu hetzen, um dann wieder innige anrührende Passagen zu setzen. Auch im neusten Fall seines Ermittlers Harry Hole, Der Erlöser: Das Buch ist traurig und bizarr, todernst und saukomisch, abgründig und anrührend, bestialisch und menschlich. Nesbøs Sprache ist virtuos. Er kann Spannungsbögen aufbauen und springt, kurz bevor es einen zerreißt, wieder zu einem anderen Handlungsstrang. Nicht nur der erste Eindruck von Der Erlöser ist hervorragend. Das Buch ist ganz starke Krimi-Kunst. « 27.08.07 /TZ München/Matthias Bieber »Und irgendwie steckt ein bisschen von diesem Harry Hole auch in jedem von uns. Vielleicht ist er uns deshalb so sympatisch.« FREIE PRESSE / Rudolf Trinks/ 31.08.07 »Dieser Krimi, mit dem bereits Nesbø 55 Wochen auf der norwegischen Bestsellerliste stand, hat einfach alles zu bieten: Rachegelüste, Neid, Habgier, Missgunst, Bruderhass, Korruption und übelste Verbrechen.« RHEINISCHE POST / Anke Kronemeyer/ 01.09.07 »Der 47-Jährige schreibt nicht einfach Krimis - unter einem Epos macht er`s nicht, und immer haben seine Geschichten gesellschaftliche Relevanz. Nebenbei lesen sie sich großartig.« BRIGITTE / 10.10.07 »Sehr gelungene Fortsezung der Hole-Serie.« NEWS (A) / 23.08.07 »Das perfekt geplante Verbrechen. Alle wollen es. Er hat es: Norweger Jo Nesbø klimpert mit beeindruckender Fingerfertigkeit auf der Klaviatur der Übeltat. Und was für harmonische Stücke kommen dabei heraus! Die Sprache ist kühl wie ein norwegischer Gebirgsbach, kein Satz ist überflüssig, keine Spur neben der Spur. Der bisher beste Krime des Jahres.« OLDENBURGISCHE VOLKSZEITUNG / nh/ 03.09.07 »Nesbø spielt brillant mit dem Unterbewusstsein des Lesers und formuliert dabei wunderbar unaufgeregt und klar.« FRANKFURTER NEUE PRESSE / 06.09.07 »Jetzt muss sich Krimi-Gott Henning Mankell aber warm anziehen. Während sein Kommissar Wallander allmählich altersschwach Richtung Ruhestand hinkt, knallt ihm die Konkurrenz aus Oslo ein weiteres Mal um die Ohren. So Jo Nesbø, der mit seinem sechsten Thriller ... womöglich den Krimi der Saison vorlegt.« NÜRNBERGER ZEITUNG/ 07.09.07/ Christian Mückl »Den neuen Krimi des Norwegers Jo Nesbø sollte nur der in die Hand nehmen, wer ihn in den nächsten Stunden nicht wieder weglegen muss.« NORDKURIER/ 07.09.07 »Jo Nesbø, erfolgreichster Autor Norwegens, hat einen düsteren, hochgradig spannenden Kriminalroman geschrieben, der sich in Norwegen über 250 000 mal verkaufte und mehr als ein Jahr auf der Bestsellerliste stand.« BERLINER MORGENPOST/ 17.09.07 »Exotisch und echt scharf« BUCHKULTUR/ Tobias Gohlis/ Herbst 2007 »Jo Nesbø ist mit Recht der Superstar unter Norwegens Krimiautoren.« ELLE/ 10/07 »Wer Harry Hole noch nicht kennt, sollte an diesem Zustand schleunigst etwas ändern - alle anderen werden Der Erlöser bereits vorbestellt haben.« RHEIN-NECKAR-ZEITUNG/Rüdiger Busch/ 20.09.07 »Der Erlöser ist Jo Nesbøs Meisterwerk, ein literarisches Gegenstück zu Jean-Pierre Melvilles Der eiskalte Engel.« 27.09.07/Rheinischer Merkur/Ron »Eine Spannung und Authentizität, die dem Leser nahegehen wie bei ganz wenigen Krimi-Autoren, machen den Erlöser zur fesselnden Lektüre.« 28.09.07/Spiegel Special / Manfred Ertel »Glänzend konstruierter Thriller mit überraschendem Schluss« SCHWEIZER FAMILIE/ 20.09.07 »Nesbø spielt brillant mit dem Unterbewusstsein, formuliert wunderbar unaufgeregt und klar.« OFFENBACH-POST/ Annett Klimpel/ 25.09.07 »Unmöglich, von Harry Hole nicht fasziniert zu sein! Der Hauptkommissar bei der Osloer Mordkommission überragt alle anderen Krimischnüffler, und das nicht nur, weil er ein baumlanger Kerl ist. Harry Hole ist verletzlich, anfechtbar, ehrpusselig, ein Ritter von der melancholischen Gestalt und immer auf der Kippe, in den Suff abzurutschen. Auf der anderen Seite ist er ein zäher Hund, erfahren und mit der Gabe der Intuition gesegnet. In seinem neuen Fall bekommt er es vordergründig mit einem jener Revolverhelden zu tun, wie nur der Krieg sie hervorbringt. […] Zwischen Hole und Erlöser entspinnt sich ein episches Duell, ein Western in nordischer Kälte – mit einem Ausgang, für den man Harry Hole (und Jo Nesbø) küssen möchte.« Detlef Hartlap, Prisma, 27.10.07 »Dagegen ist mancher Wallander-Fall nur kalter Glögg, kalter Glühwein.« HÖRZU / 17.12.07
27.08.07 /TZ/ Matthias Biber
»Nesbo, für uns der packendste Krimi-Autor Skandinaviens, schafft es wie sonst kein Nordlicht, atemlose Spannung mit tiefen Einsichten zu kombinieren. Durch Zeit und Raum zu hetzen, um dann wieder innige anrührende Passagen zu setzen. Auch im neusten Fall seines Ermittlers Harry Hole, `Der Erlöser`: Das Buch ist traurig und bizarr, todernst und saukomisch, abgründig und anrührend, bestialisch und menschlich. Nesbos Sprache ist virtuos. Er kann Spannungsbögen aufbauen und springt, kurz bevor es einen zerreißt, wieder zu einem anderen Handlungsstrang. Nicht nur der erste Eindruck von `Der Erlöser` ist hervorragend. Das Buch ist ganz starke Krimi-Kunst. «
BRIGITTE / 10.10.07
»Der 47-Jährige schreibt nicht einfach Krimis - unter einem Epos macht er`s nicht, und immer haben seine Geschichten gesellschaftliche Relevanz. Nebenbei lesen sie sich großartig.«
BERLINER MORGENPOST/ 17.09.07
»Jo Nesbø, erfolgreichster Autor Norwegens, hat einen düsteren, hochgradig spannenden Kriminalroman geschrieben, der sich in Norwegen über 250 000 mal verkaufte und mehr als ein Jahr auf der Bestsellerliste stand.«
BUCHKULTUR/ Tobias Gohlis/ Herbst 2007
»Exotisch und echt scharf«
ELLE/ 10/07
»Jo Nesbø ist mit Recht der Superstar unter Norwegens Krimiautoren.«
28.09.07/Spiegel Special /Manfred Ertel
»Eine Spannung und Authentizität, die dem Leser nahegehen wie bei ganz wenigen Krimi-Autoren, machen den `ErlöserZ zur fesselnden Lektüre.«
Kurzbeschreibung
Oslo im Weihnachtslichterglanz, ein kaltblütiger Killer und ein Kommissar, dessen Leben aus den Fugen zu geraten droht. Harry Hole steht in seinem sechsten Fall vor einer ganz besonderen Herausforderung.
Klappentext
»Ohne Zweifel der beste skandinavische Kriminalroman des Jahres.« (Anne Holt)
Über den Autor
Jo Nesbø, 1960 geboren, ist Ökonom, Schriftsteller und Musiker. Bereits sein Krimidebut, Der Fledermausmann, wurde in Norwegen als "Bester Krimi des Jahres" ausgezeichnet und mit Rotkehlchen gelang ihm international der Durchbruch. Heute ist er der erfolgreichste Autor Norwegens, in 17 Ländern mit seinen Büchern vertreten, darunter die USA und England. Der Erlöser ist sein sechster Roman mit Kommissar Harry Hole. Jo Nesbø lebt in Oslo.