Mit diesem Buch hat Neil Asher wieder einmal bewiesen, daß er es vermag, dem alten und zugleich ewig jungen Genres Science Fiction neues Leben einzuhauchen. Der Bursche schwitzt brillante Ideen regelrecht aus.
In seinem nunmehr dritten Buch gibt es ein Wiedersehen nicht nur mit ECS-Agent Ian Cormac, sondern auch einigen seiner Freunde und Gegenspieler wie dem schwer einzuschätzenden Lebewesen "Drache". Aber auch neue Charaktere fügen sich nahtlos in die Handlung ein, die sich kunstvoll um einen "roten" Faden rankt.
Schließlich finden sich alle Beteiligten auf dem Planeten Masada wieder, der von einer Theokratie beherrscht und unterdrückt wird. Diese verfolgen ebenso ihre eigenen Interessen wie die Rebellen, die Polis, der Drache sowie... - aber zuviel sei hier nicht verraten.
Das Buch wird von Seite zu Seite spannender und mündet wieder einmal in einem furiosen Finale.
Wenn überhaupt, dann kann man bemängeln, daß der Schluß zwar sehr spektakulär, aber etwas unvermittelt erfolgt. Aber vielleicht will sich Asher ja die Möglichkeit eines weiteren Bandes im Polis-Universum offen halten.