Jonas Wergeland geht auf die Reise. Es ist in Norwegen, wo er lebt und wo er liebt und wo sich alles abspielt.
In einem Land, das in den achziger Jahren das "schwarze Gold" entdeckte und angeblich mit dem neuen Reichtum nicht zurecht kommt.
Doch was solls, es muß ja weitergehen.
Und Jonas erzählt nun. Er arbeitet einen Erzählstrang ab, der es in sich hat, mit all den Rückblenden.
Doch gerade dieser Erzählstil ist es, der die (hoffentlich) zahlreichen Leser dieses informativen und zugleich unglaublich beruhigenden Romans so in den Bann zieht.
Pubertierende Eskapaden bis hin zu reifgewordenen Früchten des Erlebten, das alles würzt dieses Werk, das eines zukünftigen Preisträgers allererster Güte würdig ist.
Da gibt es Kreuzfahrten auf dem Meer mit abenteuerlicher Erotik gemischt, da gibt es jugendliches Fußballspielen und das mehrdimensionale Denken und Fühlen beim Seilspringen etwa, aber auch sonst.
Da ist dieses Mitleiden mit den Armen und mit einer Welt, die aus den Fugen zu geraten droht (wenn wir nicht aufpassen). Und da ist Ruhe und Gewissheit, daß es doch gut gehen könnte.
Dieses Werk hätte seine sieben Sterne verdient und somit kann man sich vorstellen, was ich empfinde, wenn ich den Roman von Zeit zu Zeit immer wieder in die Hände nehme und mich in die Wellen des wunderbaren und beruhigenden Erzählens begebe.