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Der Engel schwieg
 
 
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Der Engel schwieg [Gebundene Ausgabe]

Heinrich Böll
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 212 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (August 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462029622
  • ISBN-13: 978-3462029628
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.561.141 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieser Roman Heinrich Bölls entstand in der Zeit zwischen 1949 und 1951. Die Handlung beginnt am 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation. Ein Soldat, mit falschen Papieren desertiert, kehrt in seine zerbombte Heimatstadt zurück und begibt sich auf die Suche nach einer Bleibe. "Die Handlung zeigt die Menschen dieser Zeit, ihren Hunger", schrieb Heinrich Böll, "sie berichtet von einer Liebesgeschichte, klar und spröde, die der Phrasenlosigkeit der heimkehrenden Generation entspricht, die weiß, daß es keine Heimat auf dieser Welt gibt."Heinrich Böll, 1917 in Köln geboren, nach dem Abitur Buchhandelslehre, 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders; seit 1950 freier Schriftsteller in Köln; für sein Werk erhielt er u.a. 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985.

Der Verlag über das Buch

»Dieses Buch ist so etwas wie der Böllsche ›Urfaust‹: er besitzt Anmut und poetische Kraft [...] ›Der Engel schwieg‹ ist fortan der Schlüssel zum Romancier Heinrich Böll.« Jochen Hieber in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein posthum erschienener Roman, der mit großen Worten bedacht wird, eigentlich ein muß für jeden Freund der Böllschen Werke! Doch leider bleibt es dabei, denn bei einem breiten Publikum wird dieser Roman wohl kaum auf Gefallen stoßen. Zwar ist Bölls Sprache nach wie vor von außergewöhnlichem Charme, seine Wortwahl sehr bedacht und die Beschreibung der ersten Nachkriegstage sehr beeindruckend, aber gleich dem dort beschriebenen zertrümmerten Köln bleibt dieser Roman eher bruchstückhaft. Erzählt wird die Geschichte eines desertierten Soldaten, der mit falschen Papieren versucht, nach und nach wieder im normalen Leben Fuß zu fassen. Aber auch die Geschichte der zurückgelassenen, vereinsamten Frauen, der geizigen Reichen und der "neuen" Kirchenfunktionären wird erzählt.

Kenner des Böllschen Werkes fallen die vielen Paralellen zu anderen Romanen auf. Nahezu alle dieser Begebenheiten finden sich in anderen Büchern wieder ("Ende einer Dienstfahrt", "Ansichten eines Clowns", etc.)

Fazit: Schöne Worte, einrucksvolle Sprache, nachdenklich stimmende Anekdoten, aber: Im Westen nichts neues. Für Böll-Hungrige ein muß, Gelegenheitsleser sollten aber ein anderes Buch wählen.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eigentlich gibt es nur zwei Mankos, zum einen die Einbandrueckseite, auf welcher so tiefsinnige Gedanken wie "... der Boellsche Urfaust..." oder "... der neue Schluessel zum Romancier Boell..." und zum anderen das unlesbare Geleit von Max Frisch. Beide sehen wichtig aus sagen aber nix, und deshalb schnell zum eigentlichen Roman. "Der Engel schwieg" ist fuer mich das vielleicht beeindruckenste Buch, welches mir zum Thema Nachkriegszeit in die Finger kam. Hier gibt es keine Helden oder Antihelden, kaum gut oder boese und keine besserwisserische, politisch ach so korrekte Abrechnung mit wem auch immer. Es geht einfach um einen Heimkehrer, welcher ins zerstoerte Koeln kommt, seine ganz individuelle Erlebnisswelt und die Menschen, welche ihn dort erwarten. Der Wert einer Zigarette ist fuer diese Menschen einfach wesentlich groesser als die Politik, welche, da sie schrecklich versagt hat, von den, kriegsgestoerten aber nicht vernichteten, Menschen kaum wahr genommen wird. Ganz einfache Menschen und ebenso einfache wie ehrlich Geschichten, dies ist das Geheimnis dieses Ausnahmewerkes. Die erhobenen Zeigefinger ueberlaesst Boell anderen, obwohl nie Zweifel an der politischen Korrektheit aufkommt. Dieser Roman ist ein Stueck Zeitgeschichte, welches mir (ausgestattet mit der "Gnade der spaeten Geburt) weit mehr gezeigt hat als ein Grossteil der Kapitel ueber das 20ste Jahrhundert aus meinen Geschichtsbuechern. Trotz aller intelektueller Jubelschreie ist dieses Buch auch spannend und unterhaltsam. Bleibt nur die Ueberlegung es zur Pflichtlektuere an allen Schulen zu machen, warscheinlich wuerde es dann aber niemand mehr lesen wollen, und das waere Schade. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Meisterwerk! 12. Februar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Roman ist etwas ganz besonderes, nicht nur weil er aus dem Nachlass Bölls veröffentlich wurde, sondern auch weil er schriftstellerisch absolut großartig gelungen ist und mehr über Böll verrät als jeder andere Roman.Die Handlung ist traurig, es geht um Krieg, vermeindlichen Frieden, Liebe und Hunger. Bölls Protagonist hungert so sehr, dass ich Tage lang kaum mehr zu essen gewagt habe, weil ich so sehr in die Handlung eingebunden war. Sehr schön zu lesen...
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Trost im Elend
Das Lesen war beeindruckend von der ersten bis letzten Zeile.Erstaunt hat mich,daß keiner der Personen jemals gesagt hat:Ach,wie war es doch früher schön. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Dr. Michael Engels veröffentlicht
Gut gemeint, doch nicht gut geschrieben
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Vor 18 Monaten von Medienknecht veröffentlicht
Heinrich Böll: Der Engel schwieg
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Veröffentlicht am 9. Januar 2003 von "joerge1001"
Leseerlebnis
Ein nachentdeckter Böll! Dringend der Lektüre empfohlen.
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Ein frühes Meisterwerk
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Am 30. Juni 2000 veröffentlicht
"Böllscher Urfaust" und "Steinbruch und Humus...
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