Jetzt eintauschen
und EUR 0,10 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Der Engel schwieg [Gebundene Ausgabe]

Annemarie Böll , Rene Böll , Viktor Böll , Heinrich Böll
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.


Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 18,90  
Gebundene Ausgabe, September 1992 --  
Taschenbuch EUR 9,90  
Unbekannter Einband --  

Kurzbeschreibung

September 1992
Der Engel schwieg, 1949-1951 geschrieben, ist Bölls erster Roman, der im Nachkriegs-deutschland spielt. Er beginnt am 8. Mai 1945, dem Tag der Kapitulation, und führt mitten hinein in die Trümmerlandschaft einer deutschen Großstadt. Vielleicht war das der Grund, weshalb das Manuskript, das ein Jahr lang zur Veröffentlichung vorlag, dann doch nicht erschien. Der damalige Verlag nahm auf den Wandel des Publi-kumsgeschmacks Rücksicht: Man wollte nicht mehr an das unmittelbar zurückliegende Elend erinnert werden. So blieb das Manuskript liegen und wurde für Böll Steinbruch und Humus zugleich. Heute liest sich das Buch wie die Kraft-quelle der Erinnerung, die das Böllsche Werk geprägt hat. Böll zeigt in ihm die Existenz des Menschen in der Stunde Null. Ein Soldat, mit falschen Papieren desertiert, kehrt in seine zerbombte Heimatstadt zurück, auf der Suche nach Brot, nach einer Bleibe und nach Menschen. Er findet Menschlichkeit, aber auch die Härte des Eigeninteresses, verbrämt mit christlicher Doppelmoral. Unangefochten davon bleibt die Liebesgeschichte, "klar und spröde, die der Phrasenlosigkeit der heimkehrenden Generation entspricht, die weiß, daß es keine Heimat auf dieser Welt gibt". (Böll)Mehr als vierzig Jahre blieb dieser frühe Roman Bölls unveröffentlicht, weil sein Thema, die unmittelbare Nachkriegszeit, zuviel heraufbeschwor, an das man lieber nicht erinnert werden wollte. Erst 1992 erschien er zum ersten Mal und wurde ein großer Erfolg. Schnell wurde auch deutlich, daß in diesem Roman bereits alle wichtigen Motive der späteren Werke Bölls vorliegen. Als Kraftquelle der Erinnerung ist diese Liebesgeschichte, "die der Phrasenlosigkeit der heimkehrenden Generation entspricht, die weiß, daß es keine Heimat auf der Welt gibt" (Böll), eine Entdeckung, zugleich aber auch ein idealer Einstieg in die Literatur dieses großen deutschen Schriftstellers. Informieren Sie sich auch über das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Heinrich Böll, Werke 1 - 27 Kölner Ausgabe
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 211 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch GmbH; Auflage: 1. EA (September 1992)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462022148
  • ISBN-13: 978-3462022148
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.026.422 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Als "permanente Fortschreibung" bezeichnete Heinrich Böll einmal die chronologische Reihenfolge seiner zahlreichen Romane, Erzählungen, Artikel, Essays und Buchbesprechungen. Der Nobelpreisträger für Literatur und Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Köln kam 1917 zur Welt und erlebte den Zweiten Weltkrieg als Soldat. Schrieb Böll erst über den Krieg und dessen Folgen, wie im Antikriegsroman "Wo warst du, Adam?" (1951), so behandelte er später aktuelle politische und gesellschaftliche Themen. Böll unterstützte den russischen Schriftsteller Solschenizyn sowie den deutschen Liedermacher Wolf Biermann; er engagierte sich in der Friedens- und Anti-Atombewegung. Für "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" (1974) wurde er von der Liga für Menschenrechte ausgezeichnet. Er starb 1985.

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

»Dieses Buch ist so etwas wie der Böllsche ›Urfaust‹: er besitzt Anmut und poetische Kraft [...] ›Der Engel schwieg‹ ist fortan der Schlüssel zum Romancier Heinrich Böll.« Jochen Hieber in der ›Frankfurter Allgemeinen Zeitung‹ -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, am 21. Dezember 1917 in Köln geboren, war nach dem Abitur Lehrling im Buchhandel, danach Studium der Germanistik, von 1939-45 Soldat, dann Gefangenschaft; nach dem Krieg Student und Hilfsarbeiter in der Tischlerei des Bruders.
Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke als freier Schriftsteller in Köln. U. a. war er auch als Übersetzer aus dem Englischen tätig. Für sein Werk erhielt er 1967 den Büchner-Preis und 1972 den Nobel-Preis für Literatur, war Präsident des bundesdeutschen und des internationalen PEN-Clubs. Er starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


In diesem Buch (Mehr dazu)
Nach einer anderen Ausgabe dieses Buches suchen.
Ausgewählte Seiten ansehen
Buchdeckel | Copyright | Auszug | Rückseite
Hier reinlesen und suchen:

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten "Nachkriegsbuecher" ueberhaupt 28. Juni 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eigentlich gibt es nur zwei Mankos, zum einen die Einbandrueckseite, auf welcher so tiefsinnige Gedanken wie "... der Boellsche Urfaust..." oder "... der neue Schluessel zum Romancier Boell..." und zum anderen das unlesbare Geleit von Max Frisch. Beide sehen wichtig aus sagen aber nix, und deshalb schnell zum eigentlichen Roman. "Der Engel schwieg" ist fuer mich das vielleicht beeindruckenste Buch, welches mir zum Thema Nachkriegszeit in die Finger kam. Hier gibt es keine Helden oder Antihelden, kaum gut oder boese und keine besserwisserische, politisch ach so korrekte Abrechnung mit wem auch immer. Es geht einfach um einen Heimkehrer, welcher ins zerstoerte Koeln kommt, seine ganz individuelle Erlebnisswelt und die Menschen, welche ihn dort erwarten. Der Wert einer Zigarette ist fuer diese Menschen einfach wesentlich groesser als die Politik, welche, da sie schrecklich versagt hat, von den, kriegsgestoerten aber nicht vernichteten, Menschen kaum wahr genommen wird. Ganz einfache Menschen und ebenso einfache wie ehrlich Geschichten, dies ist das Geheimnis dieses Ausnahmewerkes. Die erhobenen Zeigefinger ueberlaesst Boell anderen, obwohl nie Zweifel an der politischen Korrektheit aufkommt. Dieser Roman ist ein Stueck Zeitgeschichte, welches mir (ausgestattet mit der "Gnade der spaeten Geburt) weit mehr gezeigt hat als ein Grossteil der Kapitel ueber das 20ste Jahrhundert aus meinen Geschichtsbuechern. Trotz aller intelektueller Jubelschreie ist dieses Buch auch spannend und unterhaltsam. Bleibt nur die Ueberlegung es zur Pflichtlektuere an allen Schulen zu machen, warscheinlich wuerde es dann aber niemand mehr lesen wollen, und das waere Schade. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein posthum erschienener Roman, der mit großen Worten bedacht wird, eigentlich ein muß für jeden Freund der Böllschen Werke! Doch leider bleibt es dabei, denn bei einem breiten Publikum wird dieser Roman wohl kaum auf Gefallen stoßen. Zwar ist Bölls Sprache nach wie vor von außergewöhnlichem Charme, seine Wortwahl sehr bedacht und die Beschreibung der ersten Nachkriegstage sehr beeindruckend, aber gleich dem dort beschriebenen zertrümmerten Köln bleibt dieser Roman eher bruchstückhaft. Erzählt wird die Geschichte eines desertierten Soldaten, der mit falschen Papieren versucht, nach und nach wieder im normalen Leben Fuß zu fassen. Aber auch die Geschichte der zurückgelassenen, vereinsamten Frauen, der geizigen Reichen und der "neuen" Kirchenfunktionären wird erzählt.
Kenner des Böllschen Werkes fallen die vielen Paralellen zu anderen Romanen auf. Nahezu alle dieser Begebenheiten finden sich in anderen Büchern wieder ("Ende einer Dienstfahrt", "Ansichten eines Clowns", etc.)
Fazit: Schöne Worte, einrucksvolle Sprache, nachdenklich stimmende Anekdoten, aber: Im Westen nichts neues. Für Böll-Hungrige ein muß, Gelegenheitsleser sollten aber ein anderes Buch wählen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterwerk! 12. Februar 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Dieser Roman ist etwas ganz besonderes, nicht nur weil er aus dem Nachlass Bölls veröffentlich wurde, sondern auch weil er schriftstellerisch absolut großartig gelungen ist und mehr über Böll verrät als jeder andere Roman.Die Handlung ist traurig, es geht um Krieg, vermeindlichen Frieden, Liebe und Hunger. Bölls Protagonist hungert so sehr, dass ich Tage lang kaum mehr zu essen gewagt habe, weil ich so sehr in die Handlung eingebunden war. Sehr schön zu lesen...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Drama vom deutschen Soldaten, der nach dem verlorenen Krieg nach Hause kommt und dann doch nicht nach Hause kommt, weil es für ihn keine Heimat mehr geben kann, hatte bereits im Herbst 1946 der todkranke Wolfgang Borchert in "Draußen vor der Tür" durchexerziert. In den Jahren 1949 bis 1951 schrieb Böll seine eigenen Erfahrungen mit jenem Jahr 1945 nieder, in dem der Krieg endete und der Kampf ums Überleben in der Trümmerwüste Deutschland seine Fortsetzung fand. In diesem posthum erschienenen Roman" läßt Böll den Buchhändler Hans Schnitzler (!) in eine zerstörte Stadt zurückkehren, die unschwer als Köln zu erkennen ist. Den Krieg hat der Deserteur nur überlebt, weil ein anderer an seiner Stelle erschossen wurde. "Ihr Mann hat mir meinen Tod gestohlen", wird Schnitzler dessen kranker Witwe erklären, als er ihr das Testament ihres Mannes bringt. "Ich begreife jetzt, daß man jemand das Leben schenken kann, indem man ihm den Tod stiehlt." Im folgenden irrt Schnitzler als lebender Leichnam durch die Stadt und seine Beziehungen mit den Menschen. Böll erzählt episodenhaft und entwickelt in jedem Abschnitt in sich abgeschlossene Welten. Als "Böllscher Urfaust" und "Steinbruch und Humus" für spätere Werke müsse "Der Engel schwieg" fortan begriffen werden, postuliert der Verlag im Klappentext. Wer den Roman liest, ohne dabei den späteren Werdegang seines Autors als Qualitätsmaßstab anzulegen, wird vor allem einen Text entdecken, der in seiner Sprödigkeit und Hoffnungslosigkeit die gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Perspektiven des vergangenheitsverdrängenden Nachkriegsdeutschland voraussagt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Der Engel schwieg: Roman
Die Rezession ist für mich nicht möglich weil meine Tochter dieses für die Schule brauchte, wobei ich sagen kann es ist für 16-17 jährige sehr schwer zu... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Undine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Trost im Elend
Das Lesen war beeindruckend von der ersten bis letzten Zeile.Erstaunt hat mich,daß keiner der Personen jemals gesagt hat:Ach,wie war es doch früher schön. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2011 von Dr. Michael Engels
4.0 von 5 Sternen Gut gemeint, doch nicht gut geschrieben
Aufmerksam gemacht hat mich die Erwähnung von H. Bölls "Der Engel schwieg" in W.G. Sebalds "Luftkrieg und Literatur " (ISBN: 978-3596148639) als eines 'jener wenigen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. November 2010 von Medienknecht
5.0 von 5 Sternen Heinrich Böll: Der Engel schwieg
Das vorliegende Buch wurde erst in den 90iger Jahren veröffentlicht und beschreibt die Zeit des Übergangs vom Krieg zum Frieden am 8.5.1945. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juni 2010 von Seb
5.0 von 5 Sternen Frühwerk aus dem Nachlaß
Mai 1945: Der Deserteur Hans Schnitzler kehrt in seine in Trümmern liegende Heimatstadt zurück, die unschwer als Köln zu erkennen ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2007 von Dr. Reinhard Lahme
5.0 von 5 Sternen Kein Vergleich zu anderen Büchern Bölls.
Der Engel der schwieg stammt aus dem Nachlass Bölls. Das Buch wurde zu Lebzeiten Bölls nicht ganz fertiggestellt, aber nach seinen Skizzen und vielen Aufzeichnungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2006 von B. Katrin
5.0 von 5 Sternen Tatsachen - Menschen - Charakteren
habe die Nacht über diesem Buch verbracht und es in einem Rutsch gelesen, was sehr selten vorkommt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von bea650130
5.0 von 5 Sternen 8. Mai 1945
Der Krieg ist zu Ende, aber wer jetzt denkt, dass eine Retrospektive folgt oder eine brutale Nachkriegsdokumentation geschildert wird, irrt sich gewaltig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2003 von Amazon Kunde
5.0 von 5 Sternen Leseerlebnis
Ein nachentdeckter Böll! Dringend der Lektüre empfohlen.
Am 3. Juni 2001 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein frühes Meisterwerk
Für mich schuf Böll mit diesem Buch sein absolut bestes Werk. Die Gefühle der Hauptfiguren sind für jeden, der den Krieg nicht miterlebt hat schwer... Lesen Sie weiter...
Am 30. Juni 2000 veröffentlicht
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar