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Der ""Endlos-Mord"" an Lutz Eigendorf: Band 242
 
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Der ""Endlos-Mord"" an Lutz Eigendorf: Band 242 [Broschiert]

Klaus Huhn
1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktinformation

  • Broschiert: 96 Seiten
  • Verlag: Spotless; Auflage: 1 (22. Juni 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 336002043X
  • ISBN-13: 978-3360020437
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 11,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 409.357 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Am 7. März 1983 verunglückte der Fußballer Lutz Eigendorf tödlich. Mit 2,2 Promille war er mit seinem Wagen gegen einen Chausseebaum bei Braunschweig gerast. Weil er aber bis 1979 für den BFC Dynamo kickte, sich dann in den Westen absetzte, um in der Bundesliga als Profi Geld zu verdienen, hieß es sofort: Das war das Werk der »Stasi«. Zuletzt hatte Hubertus Knabe Anfang 2010 Anzeige erstattet. Das Verfahren wurde nach Jahresfrist eingestellt, es seien keine Hinweise auf einen Mord festgestellt worden, erklärte die Berliner Staatsanwaltschaft auf Nachfrage Klaus Huhns. Dieser recherchierte weiter.

Über den Autor

Klaus Huhn, Jg. 1928, Berliner, seit 1945 publizistisch tätig. Er gehörte zur Gründergeneration der Tageszeitung Neues Deutschland und arbeitete dort bis 1990, die meiste Zeit als deren Sportchef. Bis 1993 war er Vizepräsident des europäischen Sportjournalistenverbandes. Nach seinem Ausscheiden aus dem ND gründete Huhn den spotless-Verlag und den spotless-Buchklub, die sich nunmehr fast zwei Jahrzehnte erfolgreich am Markt behaupten.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Reine Polemik 10. Januar 2012
Der Fall Eigendorf beschäftigt mich schon seit Jahrzehnten. Aufgrund der Amazon-Kurzbeschreibung hatte ich erwartet, dass sich nach Wiederaufnahme des Verfahrens evtl. neue Hinweise für oder auch gegen einen Stasi-Auftragsmord ergeben hätten, die über die von Heribert Schwan in dem 2000 erschienenen Buch "Tod dem Verräter" hinausgehen. Dieses hatte ich seinerzeit mit großem Interesse gelesen. Natürlich war vieles darin aufgrund der lückenhaften Aktenlage rein spekulativ - wie Heribert Schwan sich ja auch in seinem neuesten Buch "Die Frau an seiner Seite" an vielen Stellen auf Spekulationen stützt. Selbstverständlich hatte ich mir von Huhns Buch keine Aufklärung des Falls Eigendorf erwartet - hätte es eine solche gegeben, wäre dies sicher einen Bericht in den Medien wert gewesen. Aber was sich in Huhns Buch fand, verdient den Namen Recherche nicht! Letzten Endes ist es eine polemische Generalabrechnung mit dem Autor Schwan, dessen Mordtheorie als völlig an den Haaren herbeigezogen dargestellt wird. Insgesamt bekommt man bei der Lektüre den Eindruck, dass der Autor Auftragsmorde der Stasi generell für Hirngespinste von DDR-feindlichen Paranoikern hält. Dass es auch im Fall Eigendorf zumindest derartige Pläne gegeben hat - auch wenn der Unfall dann tatsächlich vielleicht gar keinen Bezug zur Stasi hatte - scheint ihn nicht zu interessieren. Ja, seiner Meinung nach stellen vorhandene Stasi-Akten noch nichtmal ein Beweismittel dar - sie könnten ja gefälscht sein!
Das ganze Buch trieft nur so vor Häme, auch wenn der Autor sich natürlich beeilt zu beteuern, er wolle Eigendorf nur vor "postumem Missbrauch" schützen. Huhns Wortwahl ist schon interessant genug - den Leuten, die Eigendorfs Tod als Mord ansehen, gebührt "Verachtung". Und das Fernsehmagazin "kontraste", dem Eigendorf kurz vor seinem Tod ein Interview gab, ist jenes, "in welchem später Roland Jahn" (1983 aus der DDR ausgebürgertes Mitglied der Friedensbewegung) "Beiträge gegen die DDR am laufenden Band produzieren sollte". Noch Fragen?
Hätte ich mir vor der Lektüre des Buches die Vita des Verfassers (unter anderem nachzulesen auf Wikipedia) genauer angesehen, hätte ich das Buch ganz bestimmt nicht gekauft. Auch wenn man sich die Namen anderer Veröffentlichungen des Autors ansieht, weiß man schnell, wes Geistes Kind dieser ist - offensichtlich einer jener Genossen, die den Terror der Stasi auch über 20 Jahre nach dem Fall der Mauer nicht wahrhaben wollen.
Ich möchte noch anmerken, dass ich selbst in Bezug auf die Mord-Theorie durchaus nicht 100%ig überzeugt bin, ich halte auch nach wie vor einen Unfall für nicht unwahrscheinlich. Aber wie in diesem Buch mit Fakten umgegangen wird, spottet jeder Beschreibung. Leider musste ich einen Punkt vergeben, am liebsten hätte ich fünf Punkte abgezogen. KEINE KAUFEMPFEHLUNG!
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