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Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül
 
 
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Der Eisbrecher: Hitler in Stalins Kalkül [Gebundene Ausgabe]

Viktor Suworow
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
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Viktor Suvorov
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Die Historiker werden das Buch vermutlich angreifen, weil der Autor nicht zu ihrem Club gehört. Die Sowjets und ihre westlichen Freunde werden wütend sein und den letzten 'weißen Fleck' in ihrer Geschichte nicht ohne Widerstand aufgeben wollen. Andere Menschen werden ganz ehrlich widersprechen, weil sie befürchten, dass Hitler im Buch 'vergleichsweise zu gut wegkommt'. Höre nicht auf sie, lieber Leser! Nimm das Buch, lies es und antworte den Kritikern, dass Geschichte nie ausschließlich in schwarzen und weißen Farben gemalt wird." (Die Welt) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Die offizielle sowjetische Geschichtsschreibung stellt den »Großen Vaterländischen Krieg« (1941–1945) als reinen Verteidigungskrieg dar. Doch bereits 1939, als Stalin den Nichtangriffspakt schloß, hatte er, Suworow zufolge, eine Offensivstrategie mit Hitler als Werkzeug zur Schwächung Westeuropas im Kopf. Und die Folgezeit nutze er, so Suworow, zum Aufbau der Offensivkräfte, die im Sommer 1941 – kurz nach Hitlers unerwartetem frühen Überfall – Richtung Westeuropa losmarschieren sollten. Aus einer Vielzahl von Detailquellen setzt Suworow, ehemals hoher Funktionär des KGB, der sich Ende der siebziger Jahre in den Westen absetzte, ein Bild zusammen, das den bisherigen Ergebnissen der Geschichtsforschung über die Ursachen des Zweiten Weltkriegs und die Kriegsschuldfrage in entscheidenden Punkten widerspricht. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
123 von 137 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wichtige Mosaikstücke 22. Juni 2003
Von "fwmann"
Format:Gebundene Ausgabe
Für denjenigen, der wirklich wissen w i l l , stellt das vorliegende Buch Suworows sicher keine Sensation dar. Der eigentliche Fakt war ja schon bekannt.

Sein Verdienst liegt aber wohl darin, die vielen Einzelbelege für einen Anfang Juli 1941 geplanten Angriff der Roten Armee zusammengetragen und militärtaktisch bewertet zu haben. Diese Hinweise fanden sich vor allem in den Biographien sowie den militärhistorischen Veröffentlichungen der damals unmittelbar daran Beteiligten - der zahlreichen sowjetischen Generäle.

Profunde Kenntnisse des sowjetischen Militärwesens kann man dem Absolventen zweier Offiziersschulen, der im Stab eines Militärbezirkes diente und einige Jahre im militärischen Geheimdienst der UdSSR arbeitete, sicher nicht absprechen.

Akribisch werden Handlungen der sowjetische Militärführung beleuchtet, die auf den ersten Blick geradezu töricht erscheinen, wie das Beseitigen b e r e i t s
b e s t e h e n d e r Grenzsicherungsanlagen, das Lagern riesiger Mengen an Treibstoff in unmittelbarer Grenznähe (und oft noch in den Kesselwagen), die Einberufung hunderttausender Bauern vor Beginn der Erntezeit, der Verzicht auf das Anlegen von Winterquartieren für die riesigen Heere im äußersten Westen der Sowjetunion, usw.
Im Zusammenhang mit der Aufstellung gewaltiger Luftlandetruppen (200x mehr, als alle anderen Staaten der Welt zusammen), der Entwicklung spezieller Straßenpanzer (optimal für die deutschen Autobahnen geeignet) und der taktischen Ausbildung der Streitkräfte (Pioniere statt Sprengexperten, Bomberpiloten statt Jagdflieger und dem völligen Verzicht auf Verteidigungspläne) wird deutlich, daß hier keine Vorbereitungen zur Landesverteidigung, sondern solche zur "Befreiung der Völker Europas" ergriffen wurden.
Das Buch zeigt, daß diese Angriffspläne Stalins bereits Monate vor dem Planungsbeginn für Barbarossa begannen.

Wenn einige Kritiker behaupten, Suworow erwähne die Quellen der Zitate nicht, so kann man nur vermuten, sie haben das Buch entweder nicht komplett gelesen oder (was wahrscheinlicher ist) es paßt einfach nicht in ihr vorgefertigtes Weltbild. Man vergleiche bitte auch einmal den Beitrag der "Bundesanstalt für politische Bildung" (zu finden mit beliebigen Suchmaschinen durch Eingabe der 3 Suchbegriffe: BPB Graml Suworow) mit einer hier abgegebenen "Rezension". Fast wortgenau dasselbe; lediglich ein paar Rechtschreibfehler wurden noch eingebaut ...

Suworow liegt sicher nichts daran, Hitler zu entlasten - warum sollte er es auch tun?

Einerseits bezeichnet man Autoren, wie Viktor Suworow, verächtlich als Hobbyhistoriker, andererseits ist man aber auch nicht bereit, sie an etablierten Forschungseinrichtungen tätig werden zu lassen - das nenne ich heuchlerisch!

Ein großes Kompliment auch an den Klett-Cotta-Verlag, der den Mut hatte, dieses so gar nicht in die offizielle politische Landschaft der BRD passende Buch zu veröffentlichen.
Auf Knopp-TV (den älteren auch noch unter der Bezeichnung ZDF bekannt), werden uns solche Zusammenhänge wohl in absehbarer Zeit nicht präsentiert werden.

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58 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Meggie TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Am 22.Juni 1941 überfiel Hitler die friedliebende Sowjetunion. So die bestehende Geschichtsschreibung.Für viele steht das unumstößlich fest und sie verschliessen die Augen vor dem, dass es auch anders gewesen sein könnte.

Man muß wenigstens die Diskussion darüber zulassen, warum die Rote Armee mit ihren Hauptstreitkräften in offensiver Stellung an ihrer Westgrenze lag.

Der Autor legt anhand zahlreicher militärischer Fakten dar, dass sich die Sowjetunion darauf vorbereitete, im Juli 41 die europäischen Völker vom Joch des Kapitalismus zu befreien und mit dem Kommunismus zu beglücken.

Hier nur kurz erwähnt seien die BT-Panzer, die für westeuropäische Gebiete geplant waren, zahlreiche Fallschirmjägerformationen ( reine Angriffswaffe), die Aufgabe von Verteidigungsanlagen usw.

Hierin lag die Ursache für die Katastrophe, welche die Sowjetarmee im Sommer 41 traf. Sie war offensiv aufgestellt, mit Flugplätzen direkt an den Grenzen, riesigen Treibstoff und Waffenvorräten in Eisenbahnwaggongs, was z.B. auch erklären würde, warum die Rote Armee im weiteren Verlauf des Krieges zunächst an Materialknappheit krankte(z.B. Ein Karabiner für zwei Soldaten).Der einzige Schwachpunkt des Buches liegt in der Darlegung, warum der Zeitpunkt Sommer 41 von den Sowjets gewählt wurde. Das die Kriegsmaschine nicht mehr gestoppt werden konnte, das keine Winterunterkünfte bereitlagen, erklärt die Wahl des Zeitpunktes nicht, sondern sind eher eine Folge.

Ich empfehle, das Buch zu lesen, es enthält wichtige Gesichtspunkte zu den Vorgängen, die letztendlich den Zweiten Weltkrieg entschieden. Und es macht Hitler und sein Regime auch nicht besser, wenn der Angriff der Sowjets vor der Tür stand, es würde nur den wahnwitzigen Barbarossa Feldzug erklären.

Letztendlich steht ein neuer Historikerstreit bevor, den zu verfolgen es wert sein dürfte.
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90 von 112 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von MoTi
Format:Gebundene Ausgabe
Stalin wußte bereits 11 Tage nach Hitlers Angriffsweisung (Dezember 41)Bescheid über die Pläne seines Gegenspielers. Er wollte Hitlers Angriff zuvorkommen,verschätzte sich jedoch um 10 Tage. So traf Hitler die an Panzern und Geschützen weit überlegene Rote Armee ungeschützt in ihren Bereitstellungsräumen. Wer russisch kann, der kann dieses Faktum -wie Suworow- der militärischern Memoirenliteratur der Stalinzeit mühelos entnehmen. Auch Stalins Angriffsplan liegt heute vor - wer ihn mit der Dislozierung der sowjetischen Truppen am 21.Juni 41 vergleicht, der sieht sofort, dass dieser Befehl keine Fingerübung war, wie dies bei uns stalinistische Apologeten behaupten. In Rußland glaubt heute kein Intellektueller und kein Kriegsteilnehmer (der weiß was er zu Kriegsbeginn getan hat !) das Märchen von der planlosen, völlig überraschten Sowjetarmee. Warum ist dies bei uns anders ? Hitler wird schließlich nicht unschuldiger dadurch, dass Stalin legitime Abwehrmaßnahmen getroffen hat. Aber eine ganze Riege von Historikern, die Stalins Propaganda vom überraschenden Überfall aufgenommen und verbreitet hat, müßte nun zugeben, sich zumindest geeirrt zu haben. Mit einer Diffamierung von Suworow, Maser, Post, Topitsch, Magenheimer und einer ganzen Riege russischer Historiker kann man das Problem -noch- aus der Welt schaffen. Vorschlag: Jeder mache sich selbst ein Bild. Wem Suworow zu unwissenschaftlich scheint, der greife zu Maser (Der Wortbruch) oder Post (Unternehmen Barbarossa) Sie bringen Information auf wissenschaftlichem Niveau.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nix "Verteidigung" , "Angriff" doer doch verteidigung?
sehr gut und in der Verbindung mit dem Film (siehe Kommentierung, welcher gesandt worden war) noch besser zu verstehen, da es aus einem anderen Betrachtungswinkel dargestellt... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Leser veröffentlicht
Ganz neue Sichtweise
Mich überzeugen die Argumente von Viktor Suworow und man kann wirklich nur hoffen, dass eines Tages die Archive in Moskau uneingeschränkt geöffnet werden. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von W. Blumrich veröffentlicht
Desinformation at its best
Ein völlig überflüssiges, unsachliches und schlecht recherchiertes Buch, um das Gesamturteil an den Anfang zu stellen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2009 von thanepower
Daumen runter
Ich habe dieses Buch mir ausgeliehen und muss ihnen allen hier leider sagen das ich dieses Buch schlecht finde, sogar sehr schlecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2008 von DevilNeverCry
Freizeit "Historiker" Suworow
Zur Rechtfertigung nach der Niederlage 1945 entstand die Legende, Hitler sei mit einem Präventivkrieg aggressiven Absichten Stalins zuvor gekommen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. März 2003 von "danielpanic"
lächerlich
Die Beweise stimmen hinten und vorne nicht, das merkt jeder der nur ein wenig Ahnung von Militärtechnik hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2002 von R. Galperin
Zweckorientierte Propagandaschrift
Das Buch des Herrn Suworow beweist sehr anschaulich, mit welchen geradezu fantastischen und nicht annähernd beweisbaren Thesen eine Gruppe von Autoren versucht, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2002 von "mzhoy"
Historiker sind hier gefragt
Ich habe das Buch vor Jahren in polnischer Übersetzung gelesen .Die Darstellung war einleuchtend,die Quellenangaben genau.Ich kenne die Kontroverse um das Problem . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2001 von spitzer-leverksen@t-online.de
Naja.......hätten auch zwei Sterne sein können.
Von sehr vielen Leiten wird dieses Buch gepriesen,von sehr vielen aber überhaupt nciht. Es ist eine Tatsache, dass der Autor in diesem Buch fast keine einzige Quelle angibt. Lesen Sie weiter...
Am 21. Oktober 2001 veröffentlicht
Faszienierend und vieles erklärend
Das Buch bringt eine Fülle von Details, die es schwer machen, anzunehmen, dass es sich um Fantasy handelt. Lesen Sie weiter...
Am 15. Juli 2001 veröffentlicht
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