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Der Einzelgänger

Robert Mitchum , Jan Sterling , Richard Wilson    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Robert Mitchum, Jan Sterling, Karen Sharpe
  • Regisseur(e): Richard Wilson
  • Komponist: Alex North
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono), Englisch (Dolby Digital 2.0 Mono)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Euro Video
  • Erscheinungstermin: 10. März 2011
  • Produktionsjahr: 1955
  • Spieldauer: 80 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B004H7MD6G
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 16.441 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Clint Tollinger kommt nach Sheridan City, um seine dort lebende Frau Nelly zurückzugewinnen. Die hatte sich von ihm getrennt, weil er den Beruf des Banditen bekämpfenden Revolverhelden nicht aufgeben wollte, und zeigt sich wenig begeistert von seiner Ankunft. Umso mehr erfreut seine Anwesenheit die unter dem Rancher Holman und seinen Schergen leidenden Stadtbewohner. Man bietet Clint 500 Dollar, wenn es ihm gelingt, für Ruhe und Frieden zu sorgen. Als er zur Tat schreitet, schwindet die Freude, da man mit seinen Methoden nicht unbedingt einverstanden ist.

Produktbeschreibungen

Clint Tollinger (Robert Mitchum) ist ein professioneller Revolverheld, der von verzweifelten Stadtoberhäuptern angeheuert wird, wenn schwadronierende Banden das Leben der Bewohner zur Hölle machen. Er erfüllt seinen Job und zieht weiter, wo auch immer Hilfe nötig ist. Ein schweigsamer und gefühlskalter Mann, der gebraucht, aber nicht gemocht wird ... Auch Tollingers Ehefrau Nelly (Jan Sterling) hielt das gefährliche Leben nicht aus und hat ihn verlassen. Die Suche nach ihr führt ihn nach Sheridan City, in der eine gefährliche Bande ihr Unwesen treibt. Erneut wird er als Hilfssheriff angestellt und errichtet ein strenges Regiment, womit er nicht nur die Banditen sondern auch die Bürger der Stadt gegen

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Top Rolle für Mitchum! 10. Januar 2012
Von Hans Behlendorff VINE™-PRODUKTTESTER
Von Amazon bestätigter Kauf
Kurz nach The 'Night of the Hunter' (Die Nacht des Jägers) spielt Robert Mitchum hier die Hauptolle des Clint Tollinger in 'The Man With The Gun', der ersten Regiearbeit von Richard Wilson, der zuvor als Assistent bei Orson Welles gearbeitet und gelernt hatte.

Mitchum gefiel das Drehbuch sofort und er war so interessiert daran, in diesem Film den Titelhelden zu spielen, dass er dafür das Rollen-Angebot des Jett Rink in 'Giganten' ablehnte. Der Part musste dann - für James Dean passend - erheblich umgeschrieben werden.

Clint Tollinger kommt nach Sheridan City, um nach seiner Frau zu suchen, die ihn mit der gemeinsamen Tochter verlassen hat. Sie ist jetzt Chefin einer Gruppe von Tanzmädchen in dem Ort (eine davon ist Angie Dickinson, in ihrer zweiten - kleinen - Rolle überhaupt).

Eine Mörderbande terrorisiert den Ort und vertreibt die Farmer im Auftrag eines Großranchers. Nur ein einziger junger Farmer leistet noch Widerstand, ohne nennenswerten Erfolg. Er wird angeschossen. Die anderen Bürger und deren Sheriff haben keinen Mut. In ihrer Angst und Hilflosigkeit engagieren die Bürger des Ortes Tollinger als "town-tamer', einen Mann der wieder Ruhe und Ordnung herstellen soll. Für die Art seines Vorgehens verlangt er freie Hand.

Tollinger - einen Colt im Holster, einen zweiten vorn im Gürtel - geht sofort entschlossen, stoisch und kompromisslos ans Werk. Waffen zu tragen ist in dem Ort ab sofort verboten. Zuwiderhandelnde werden erschossen, kündigt ein Plakat an. Zusätzlich wird ein Ausgehverbot für die Stadt angeordnet und Lokalen, die nach Mitternacht noch geöffnet haben droht die Schließung.

Von den ersten vier Banditen, die sich widersetzen, schießt Tollinger zwei von ihren Pferden, die beiden Überlebenden werden angewiesen, ihre toten Kameraden aufzusammeln und den Ort zu verlassen. Die Bürger erschrecken und bekommen noch mehr Angst, worauf sie sich da eingelassen haben, besonders nachdem Tollinger noch zwei weitere Banditen des Großranchers wegen Waffentragens einsperrt, als diese nur eine Nachricht überbringen wollen.

Zwischendurch sucht Tollinger mehrmals seine (Ex-)Frau auf, die Ihn aber schon an der Tür abweist und auch Informationen über die gemeinsame Tochter verweigert.

Anlässlich einer weiteren Auseinandersetzung teilt sie ihm schließlich erregt mit, dass die gemeinsame Tochter tot ist.

Jetzt gibt es für Tollinger kein Halten mehr. Er geht rüber zum Saloon, dessen Chef er bereits zuvor verwarnt und ihm sein Messer abgenommen hatte.

Er schießt in die Luft und befiehlt den Tanzmädchen und den Gästen, das Lokal zu räumen und dem Besitzer, sofort die Stadt zu verlassen. Der weigert sich. Darauf schießt ihm Tollinger seinen Kronleuchter von der Decke. Dieser kracht zu Boden und der Saloon fängt an zu brennen. Dann bekommt der Besitzer sein Messer zurück und Tollinger schickt sich an, den Saloon zu verlassen. Wie erwartet wirft der Saloon-Besitzer das Messer nach ihm. Er weicht aus, erschießt den Mann und geht aus dem Saloon. Als er draußen ist, brennt der Laden bereits lichterloh. Tollinger besinnt sich und geht in den brennenden Saloon zurück, um die Leiche doch noch herauszuholen. Draußen wirft er ihn wie einen Sack von der Schulter.

Mitchum selber verzichtete bei dieser Szene auf Ersatz durch einen Stuntman und blieb etwas zu lange in dem lichterloh brennenden Gebäude. Zwecks authentischer Wirkung wurde der Brand nicht von Pyrotechnikern sorgfältig und für die Darsteller völlig ungefährlich hergerichtet und als Mitchum mit dem Mann auf der Schulter aus dem Haus kommt, qualmt dessen Jacke.

Die Bürger der Stadt haben alle Hände voll zu tun, dafür zu Sorgen, dass der Brand nicht auf andere Häuser übergreift.

Zum Schluss, beim Showdown mit dem später in die Stadt kommenden Großrancher und seinem Gehilfen bekommt Tollinger dann doch noch - allerdings nicht besonders kompetente - Hilfe von dem jungen Farmer, der sich zuvor als Einziger im Ort gewehrt hatte.

Ähnliche Handlungen hat es in Western davor und danach oft gegeben, teilweise in beinahe parodistisch anmutender Übertreibung, z.B. in 'High Plains Drifter' (Ein Fremder ohne Namen) mit Clint Eastwood, aber in 'Der Einzelgänger' wirkt das Geschehen - besonders dank der überzeugenden Darstellung Mitchums, wegen des Drehbuchs und der guten Regie - überzeugend.

Die harte Entschlossenheit Tollingers wird nachvollziehbar motiviert durch die Tatsache, dass sein Vater ermordet wurde, weil dieser im entscheidenden Moment ohne Waffe war (was am Anfang des Films erwähnt wird) sowie durch die Entfremdung von seiner Frau und seine Verzweiflung über den Tod seiner Tochter, die ihn zum regelrechten Berserker werden lässt, der auf nichts mehr Rücksicht nimmt. Mitchums Gesicht zeigt einen entfesselten Ausdruck, als er den brennenden Saloon sieht und wie die Flammen auf die Nachbarhäuser überzugreifen drohen.

Robert Mitchum war als Darsteller nicht festgelegt auf einen bestimmten Charaktertyp. Er konnte z.B. melancholische, sogar unsichere Typen ebenso gut verkörpern, wie kompromisslos entschlossene Draufgänger. In 'The Man With The Gun' zeigt er diese Variante in beispielhaft überzeugender Weise. Körpersprache, Bewegungen, Mimik und Stimme sind eins. Eine in dieser Weise ähnlich packende Leistung zeigte Mitchum auch 1962 in 'Cape Fear' (Ein Köder für die Bestie), dort allerdings auf der anderen Seite des Gesetzes.

Zur Technik der DVD: Beim Einlegen wird einem nur ein kurzer Kopierverbotstext angezeigt, kein nerviger Spot. Man muss auch keine Trailer erst über sich ergehen lassen sondern landet dann gleich im Haupt-Menü. Es gibt ein Szenen-Menü. Als Sprachen werden Deutsch und Englisch in Dolby Digital Mono angeboten. Keine Untertitel. Man kann die Sprache wechseln, ohne den Film unterbrechen zu müssen. Der englische Ton ist minimal dumpfer im Klang als der deutsche, aber gut verständlich. Beide Audiospuren sind frei von störenden Fehlern, wie zischende S und dgl. Die Bildqualität ist sehr gut.

Unter 'Weitere Programmtipps' kann man sich 3 (ausschließlich) englischsprachige Trailer ansehen zu 'Gefährliche Begegnung', 'Die Spur des Fremden', (beide mit Edward G. Robinson) sowie 'In der Stille der Nacht'.

Für Mitchum-Fans und Freunde gut gemachter, spannender Western ein Muss!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
(Vorsicht, leichte Spoiler!)

Dies ist die einzige Regel, an die sich der Town-Tamer Clint Tollinger (Robert Mitchum) in Richard Wilsons Western "Man with the Gun" (1955) gebunden fühlt - eine Maxime, die voll und ganz dem Naturell dieses scheinbar unnahbaren und rücksichtslosen Mannes zu entsprechen scheint, erlaubt sie es ihm doch, sich allen zivilisatorischen Einflüssen zu verschließen und menschliche Bindungen nicht zu eng werden zu lassen.

Wilsons Town-Tamer-Western wirft viele Fragen auf, etwa die, ob ein guter Zweck jedes Mittel heiligt, oder die, welchen Preis Loyalität denn kosten dürfe. Doch zentral scheint mir die Frage danach zu sein, was der Kern der Zivilisation eigentlich bedeute, und zu dieser Frage lädt uns Wilson ein, indem er uns eine spannende, bleihaltige Geschichte serviert.

Die kleine Stadt Sheridan wird von dem ausgemachten Schurken Dade Holman (Joe Barry) beherrscht, einem fetten Finsterling, der spinnengleich von der Abgeschiedenheit seiner Ranch aus seine Fäden zieht und sich dabei auf eine Horde gewalttätiger Revolvermänner verläßt, die ihm dabei helfen, das Vergnügungsgeschäft in Sheridan, das umliegende Land sowie die Einkünfte der Minen in seine Gewalt zu bringen und auch noch Viehdiebstahl in großem Stil zu betreiben. Der Friedhof, den wir zu Beginn des Filmes beim Einritt von Holmans Schergen sogleich sehen, kündet unzweideutig von dem Schicksal, das diejenigen ereilt, die sich den Unmut oder die Begehrlichkeit Holmans zugezogen haben. Vor diesem Hintergrund bleibt der örtliche Marshall Lee Sims (Henry Hull) lieber untätig, auch wenn er sich selbst dafür zu verachten scheint. Kein Wunder, daß einer der Stadtverordneten, Saul Atkins (Emile Meyer), die Gelegenheit beim Schopfe packt, als er hört, daß der neu in die Stadt gekommene Fremde niemand anderes ist als der berüchtigte Town-Tamer Clint Tollinger. Trotz einiger Skepsis gegenüber den rabiaten Methoden Tollingers, vom örtlichen Arzt (Florenz Ames) in eingängige Metaphern gekleidet, willigt die Mehrheit der Stadtverordneten in Atkins' Vorschlag ein, Tollinger anzuheuern. Dieser ist zwar eigentlich nur in die Stadt gekommen, um seine Frau Nelly Bain (Jan Sterling) und ihre neunjährige Tochter wiederzusehen, die ihn wegen seines gefährlichen Jobs verlassen haben, doch ein Auftrag ist ein Auftrag, und so erklärt er sich bereit, den Kampf gegen den Stadttyrannen aufzunehmen.

Dabei geht er sofort mit außerordentlicher Brutalität vor. Als er auch noch von Nelly erfährt, daß ihre gemeinsame Tochter gestorben sei, erbittert ihn diese Nachricht so sehr, daß die Pferde mit ihm durchgehen. Er stürmt in den Saloon, der ebenfalls von Holman betrieben wird, provoziert den Manager Frenchy Lescaux (Ted de Corsia), einen bekannten Kriminellen, wohlwissentlich so sehr, daß dieser ihn aus dem Hinterhalt zu töten versucht. Dies jedoch hat Tollinger erwartet und nutzt es als Gelegenheit, Lescaux in Notwehr zu töten und den Saloon anschließend niederzubrennen. Angesichts der Gefährdung der Stadt, die durch diesen Brand entsteht und die von Tollinger bewußt in Kauf genommen wurde, versammeln sich die Stadtoberen, um den Town-Tamer von seinem Amt zu entheben, doch zur gleichen Zeit findet auf der Straße der Showdown zwischen Tollinger und seinem Widersacher Holman statt.

Wenn der Zuschauer auch die meisten Repräsentanten der Stadt für ihre Feigheit und ihre Bereitschaft, die Tyrannei Holmans zu ertragen, nur um ihre eigenen Geschäfte nicht zu gefährden, verachtet, so kann er dem Protagonisten Tollinger doch nicht wirklich uneingeschränkte Sympathie entgegenbringen, denn sein Verhalten im Saloon kommt nichts weniger als einem vorsätzlichen Mord gleich, und wenn Tollinger auch auf der Seite des Gesetzes steht, so scheint er mit seiner Unbarmherzigkeit und seiner Verschlagenheit, die es ihm erlauben, die Tricks seiner Gegner vorherzusehen, doch mehr mit den Outlaws gemein zu haben als mit Männern wie dem jungen Jeff Castle (John Lupton), der zwar furchtlos gegen Holman vorgeht, dabei aber doch sehr viel Naivität und Verletzlichkeit zeigt. Tollinger ist eben ein Mann, der die Zivilisation zwar verteidigt - weil er dadurch seinen Lebensunterhalt verdient -, sich aber nicht in ihr wohlfühlen kann, weshalb man denn auch Zweifel haben mag, ob seine Versöhnung mit Nelly am Ende von Dauer sein wird.

Bezeichnenderweise sind es Tollingers Neigungen zu einigen Gepflogenheiten der Zivilisation - Galanterie den Damen gegenüber -, die Holman dazu nutzen will, um ihm eine tödliche Falle zu stellen, so daß es beinahe so scheint, als könne nur eine völlige Absage an die Regeln menschlichen Zusammenlebens dem Town-Tamer körperliche Unversehrtheit garantieren. An dieser Stelle will ich nicht weiter ins Detail gehen, denn gerade das Ende dieses Westerns mit seiner raffinierten Intrige und Nellys Versuchen, ihren Mann vor einer Gefahr zu warnen, die sie eigentlich gar nicht genau kennt, wird von Wilson mit einer unnachahmlichen Spannung ausgestattet, die allein diesen Film schon sehenswert macht.

Bei alledem ist "Man with the Gun" ein für die fünfziger Jahre ungewöhnlich zynischer Western,* kann er sich doch keineswegs zu einem beherzten Ja gegenüber den Errungenschaften der Zivilisation durchringen. Zivilisation, das ist in Sheridan vor allem der äußere Schein, wie beispielsweise Nelly als Chefin einer Gruppe von "Tänzerinnen" zeigt, wenn sie ihre Damen dazu auffordert, der vielen Ehefrauen in Sheridan wegen stets den Schein zu wahren und hinzufügt "You notice I don't say anything about your manners!" Dieser makellose Schein wird am deutlichsten von dem überdimensionalen Kronleuchter symbolisiert, der der ganze Stolz des Saloonmanagers Lescaux ist und der doch von Tollinger mit einigen gezielten Schüssen von der Decke geholt wird. Aber auch Holman selbst, der für uns nur in den letzten Minuten des Films in Erscheinung tritt, als er wie Jabba the Hutt in einer Kutsche in die Stadt einzieht, ist ein Beispiel für die Oberflächlichkeit der Zivilisation, denn er überläßt die Ausführung seiner schmutzigen Geschäfte bezahlten Verbrechern, während er selbst sich in der Abgeschiedenheit seiner Ranch die Finger reibt.

Für mich war dieser Film, vor allem wegen seines desillusionierten Grundtons und den dazu passenden bissigen Dialogen, aber auch wegen seiner Spannung, eine erfreuliche Entdeckung.

Zur DVD: Die DVD aus dem Hause Eurovideo enthält neben der originalen englischen auch die deutsche Fassung, bietet dabei aber leider keine Untertitel. Unglücklicherweise gibt es außer drei Filmvorschauen keinerlei Extras. Gerade bei einem so interessanten Film hätte ich einen Audiokommentar als wünschenswert empfunden. Doch da ich nur den Film selbst bewerte, komme ich zu einem Himmel voller Sterne.

* Vergleiche hierzu nur manche sehr sarkastischen Dialogzeilen, wie etwa die Stelle, in der das blonde Animiermädchen Ann sagt: "She's going to visit her family. I don't call that fun. My family reads me like a book." und ihre Kollegin spitz entgegnet: "What's the matter? Don't they like dime novels?"
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Auf der Suche nach seiner Frau Nelly führt Clint Tollingers Weg nach Sheridan City.
Doch in Sheridan scheint Recht und Ordnung nicht mehr viel zu gelten.

Banditen und Gesetzlose terrorisieren die Stadt.
Marshal Lee Sims scheint mit dem Ganzen überfordert.
Gesucht wird dringend ein Hilfssheriff.

In Clint Tollinger scheint man den geeigneten Mann dafür gefunden zu haben.
Doch was viele noch nicht wissen - er ist ein Gunman, ein professioneller Revolvermann.
Clint Tollinger selbst bezeichnet sich als Friedensstifter von Beruf.

Ab jetzt beginnt das große Aufräumen, denn Clint fackelt nicht lange, und
manch Bürger wünschte sich, Clint wäre nie in Sheridan eingetroffen.

" DER EINZELGÄNGER "

<> Film-Jahrgang : USA 1955 " The Man with the Gun " als auch " Deadly Peacemaker "

* Robert Mitchum ( 1917 - 1997 ) : Clint Tollinger - der Revolvermann
* Jan Sterling ( 1921 - 2004 ) : Nelly - Frau von Clint ( Bühnenshow-Managerin )
* Henry Hull ( 1890 - 1977 ) : Marshal Lee Sims
Bekannt auch durch den Westernfilm " Donnernde Hufe " mit Randolph Scott
und Lex Barker aus dem Jahre 1953

B i l d : Format 4:3 in Schwarzweiß

* Nicht unbedingt als Top einzuordnen, da ab und an mit kleinen Bildfehlern
behaftet, aber im Großen und Ganzen gute, akzeptable Bildqualität

T o n : Angenehm - verständlich

* Sprachen : Deutsch - Englisch - keine Untertitel

M u s i k - S o u n d : Komponist Alex North

* Nicht unbedingt überschwenglich, aber im Großen und Ganzen passende Klänge
* Komponierte u.a. auch die Western " Heiße Grenze " (1959) - " Cheyenne " (1964)
" 700 Meilen westwärts " (1975)

S t u d i o : Euro Video

* Extras : Kurz und bündig - 3 Filmvorschaun in engl. Sprache

Ein Jahr zuvor in " Fluß ohne Wiederkehr " noch in den schönsten Technicolorfarben
zu sehen, fristet Mitchum in diesem Film leider nur ein leidiges Schwarzweiß
Dasein, aber Mitchum spielt den Part seiner Grau in Grau Rolle überzeugend gut, professionell wie man auch zu sagen tut - cool, etwas schweigsam, etwas ruhelos.

<> Schlagwortsatz zum Schluss :

"Der Einzelgänger" fasziniert mit rauhem Umgang - packend, fesselnd, überzeugend gut

Rez. H. G.
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