Video Jakob Kurzinhalt
Rosa von Praunheim erzählt in seinem Film die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in den zwanziger Jahren den "Einstein des Sex" nannten. Hirschfeld war einer der profiliertesten Kämpfer für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für ein liberales Sexualstrafrecht. Mit dem von ihm in Berlin 1920 gegründeten "Institut für Sexualwissenschaft" gelang ihm die Etablierung der Sexualforschung als anerkannte Wissenschaft. Rosa von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem auch den Menschen Magnus Hirschfeld mit seinen Gefühlen, Hoffnungen und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.
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Dr. Magnus Hirschfeld, renommierter Mitbegründer der Sexualwissenschaft und Vorreiter der Schwulenbewegung, kämpft mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln für die Straffreiheit der Homosexualität. Anfang der 30er Jahre hält er in den USA vielbeachtete Vorträge zu diesem Thema. In seiner Heimat Deutschland ist er den Nationalsozialisten jedoch ein Dorn im Auge. Als er 1933 in Paris weilt, stürmt eine Horde faschistischer Sportstudenten sein Berliner Institut und zerstört dabei seine umfangreiche wissenschaftliche Sammlung fast vollständig.
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Rosa von Praunheim, rebellischer Held des schwulen Kinos und radikaler Verfechter der homosexuellen Sache, schlägt mit diesem historischen Porträt erstmals den Weg in Richtung Mainstream ein. Im Gegensatz zu früheren Filmen ("Horror vacui") hält er sich hier an eine lineare Erzählstruktur, geradlinige Dialoge und durchkomponierte Bilder. So ist "Der Einstein des Sex" im Ergebnis kein "typischer" Schwulen-Film, sondern eher ein klassisches Biopic, das durchaus auch einem gesellschaftspolitisch interessiertem Publikum gefallen könnte.
Blickpunkt: Film
Dr. Magnus Hirschfeld, Vorreiter der Schwulenbewegung, weilt 1933 in Paris. Da stürmt eine Horde faschistischer Studenten sein Berliner Institut und zerstört es. Klassisches Biopic für ein gesellschaftspolitisch interessiertes Publikum.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Biopic über den Vater der Sexualwissenschaft, von Rosa von Praunheim klassisch und ein wenig schwülstig erzählt.
Kurzbeschreibung
Rosa von Praunheim erzählt in seinem Film die bewegende Lebensgeschichte des einst weltbekannten deutschen Sexualwissenschaftlers Magnus Hirschfeld, den amerikanische Journalisten in den zwanziger Jahren den "Einstein des Sex" nannten.
Hirschfeld war einer der profiliertesten Kämpfer für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für ein liberales Sexualstrafrecht. Mit dem von ihm in Berlin 1920 gegründeten "Institut für Sexualwissenschaft" gelang ihm die Etablierung der Sexualforschung als anerkannte Wissenschaft.
Rosa von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem auch den Menschen Magnus Hirschfeld mit seinen Gefühlen, Hoffnungen und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.
Hirschfeld war einer der profiliertesten Kämpfer für die Entkriminalisierung der Homosexualität und für ein liberales Sexualstrafrecht. Mit dem von ihm in Berlin 1920 gegründeten "Institut für Sexualwissenschaft" gelang ihm die Etablierung der Sexualforschung als anerkannte Wissenschaft.
Rosa von Praunheim zeigt aber nicht nur den Kämpfer und Wissenschaftler, sondern vor allem auch den Menschen Magnus Hirschfeld mit seinen Gefühlen, Hoffnungen und Träumen. Es entsteht so ein Porträt einer zu Unrecht fast vergessenen Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war.