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Moviemans Kommentar zur DVD: Ausgezeichnete Optik, nicht immer stimmige Akustik.
Bild: Die Optik ist stabil und scharf. Die gedeckten Farben und Lichtstimmungen des Filmes führen nicht zu Bildfehlern. Auch dunkle Szenen bleiben stabil und scharf (00.40.19, Paar geht im Dunklen). Die Rauschwerte sind gering und die Deatilschärfe geht tief und zeigt etwa Frisuren haarscharf (00.01.12). Bei einem hohen Kontrasttrotz der oft herrschenden Düsternis ein glattes, klares Bild.
Ton: Der Sound arbeitet oft mit einem etwas zu hohen Bassanteil, der für ein recht diffuses Gesamtklangbild sorgen kann. Die Szene bei 00.04.00, die auf einer Computer-Messe spielt, etwa wirkt recht intransparent und die Stimmen sind zu stark volunminiert, wodurch sie schwer verständlich werden. Die englische Fassung ist etwas klarer in dieser Hinsicht, aber auch nicht ganz frei von diesem Übermaß an tiefen Frequenzen. Insgesamt aber doch noch recht stimmig, da nicht alle Szenen das Übermaß an Bass aufweisen.
Extras: Viel Sinnvolles u.a. ein Interview mit Pacino, der seine Rolle ernst zu nehmen scheint. --movieman.de
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Blickpunkt: Film
Ursprünglich als Vehikel für James Foley vorgesehen, ist 'The Recruit' eine ausgezeichnete Spielwiese für den Australier Roger Donaldson, seine mit 'Thirteen Days' neu gewonnene Souveränität zur Schau zu stellen. Was eigentlich wenig mehr ist als eine Geschichte, die anstatt kritischer oder erleuchtender Einblicke in den CIA zu gestatten, den sagenumwobenen US-Geheimdienst post-9/11 lediglich als Chiffre für die letzte Bastion des Geheimnisvollen in einer übertechnisierten Big-Brother-Welt einsetzt, lädt der Regisseur mit seiner stetig lauernden Kamera und muskulösem Schnitt mit verblüffend viel Spannung auf. Gerne folgt man durch dieses immer absurder verzweigte Gestrüpp aus nicht enden wollenden Finten und falschen Fährten, bei dem sich ganz im Stil von David Finchers vergleichbarem 'The Game' nie die Frage stellt, ob das Gezeigte von langer Hand inszeniert wurde, sondern wo genau die Manipulation endet. Indem Donaldson nach allen Regeln der Kunst aufs Tempo drückt, wird die Lage nicht nur für den Protagonisten, den jungen Hacker James Clayton, sondern auch für den Zuschauer unübersichtlich.
'Nichts ist, wie es scheint', predigt denn auch CIA-Ausbilder und Übervater Walter Burke, der James auf die sogenannte 'Farm' gelockt hat, wo ihm das Handwerk des Geheimagenten mit einem Trupp Gleichgesinnter von der Pike auf beigebracht wird. Auf cleverste Weise werden die Nachwuchsspione gegeneinander ausgespielt, sodass man erst spät bemerkt, dass der vermeintliche Blick hinter die Kulissen der Agency eigentlich nur dazu dient, die Schachfiguren in die richtige Position zu schieben: das lernbegierige Supertalent Clayton, das von Burke mehr wissen will über das geheimnisvolle Verschwinden seines Vaters vor mehr als 20 Jahren; die attraktive Layla, die Clayton in der Farm Konkurrenz macht, ihn bald so sexy findet wie er sie und sich als womögliche Ostspionin entpuppt; und Puppenspieler und Drahtzieher Burke, der seine Schäfchen elegant lenkt und womöglich mit verdeckteren Karten spielt, als zunächst angenommen.
Bis zum Schluss wird rochiert, findet sich hinter jeder vermeintlichen Wahrheit immer noch eine neue Erkenntnis, die das Gezeigte in ein immer wieder anderes Licht rückt. Dass 'The Recruit' seinem Publikum dann doch nicht so viele Haken voraus ist, wie er uns das gerne glauben machen würde, weil er einfach nur seine bestens geölte Maschine clever am Laufen hält, fällt nicht ins Gewicht: Al Pacino hat Spaß mit der x-ten Variation des abgebrühten Vollprofis, während Colin Farrell sich mit großer Freude dem gestenreichen Habitus des Vorbildes anschließt und Bridget Moynahan nach 'Der Anschlag' erneut als Beauty mit Brain auffällt. Es gibt also keinen Grund, warum sich der verdiente US-Erfolg nicht auch in Deutschland fortsetzen lassen sollte.ts.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Kurzbeschreibung
Produktbeschreibungen
Kurz danach taucht Burke mit einem undurchsichtigen Auftrag auf: James soll für die CIA einen "Maulwurf" in den eigenen Reihen ausfindig machen. Es beginnt ein gefährliches, atemloses Vexierspiel um Loyalität, Verrat, Gier und Liebe, in dessen Verlauf es nur eine Gewissheit gibt: "Nichts ist, wie