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Der Einfaltspinsel: Roman [Taschenbuch]

Tom Sharpe , Hans M. Herzog
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: 1 (13. November 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442463157
  • ISBN-13: 978-3442463152
  • Originaltitel: Wilt in Nowhere
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 65.491 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Tom Sharpe
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Henry Wilt ist am Rotieren. Wie drückt man sich um den Besuch bei Onkel Wally und Tante Joan, der steinreichen erzkonservativen amerikanischen Verwandtschaft? Eva, Wilts Frau, hat ein dringendes Interesse, der Einladung nachzukommen. Schließlich beabsichtigen die Immelmanns aus Tennessee, von ihrem Millionenerbe den Wilt-Töchtern einen beträchtlichen Teil zukommen zu lassen. Schon beginnt Eva mit dem verbalen Training der pubertierenden Vierlinge. Onkel Wally, dem bekennenden Christen, darf auf keinen Fall britische Gossensprache ans puritanische Ohr dringen. Nun muss Henry noch reisefertig gemacht werden. Doch der hegt bereits ganz eigene Fluchtpläne.

Lange Jahre mussten eingefleischte „Wiltianer“ auf ein Wiedersehen mit ihrem Helden warten. Nun endlich erscheint das vierte Buch um den antriebsschwachen Alkoholfreund und Collegelehrer Wilt, dessen nervende Kollegenschar und noch nervendere Brut. Tom Sharpe, Urgestein der Britsatire, gelingt das Kunststück, selbst in einer Welt, die ihn als Realsatire längst eingeholt hat, seine eigentümliche Giftmischung zu verspritzen. Wilts Reisen entpuppen sich so als seltsam romantischer Mix aus „Miss Marple“ und „Monty Python“. Schwärzestes Lesevergnügen ist garantiert.

Kaum hat die Restfamilie den Flieger bestiegen, erfüllt sich Wilt einen alten Traum. Englands wildromantischer Westen will wandernd entdeckt werden. Selbstredend, dass dieses Vorhaben sehr bald im Schlick der Hochmoore absäuft. Aber auch Eva und die Vierlinge kommen nicht ungeschoren davon. Kaum auf amerikanischem Boden gelandet, werden sie zu unfreiwilligen Opfern wildgewordener US-Drogenfahnder. Von nun an blendet der Roman schicksalhaft zwischen beiden Seiten des Atlantik auf und ab. Gerät der wandernde und daueralkoholisierte Wilt in eine wüste Gemengelage zwischen einem adligen Perversling, einem Schattenminister und dessen fieser Gattin -- so verstößt überm Teich die Wilt’sche Viererbande gegen fast jedes Reinheitsgebot des bigotten Erbonkels. Das Vermächtnis wackelt, der Kollaps ist nahe!

Ländliches England versus ländliches Amerika. Schräge Impressionen mit altmodischem Touch. Zusätzlich geschüttelt und gerührt von einem Tom Sharpe in Bestform. Großartig! --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Endlich ist er wieder da, der schrullige Kultheld Henry Wilt." (Woman )

"Auch der vierte Roman um den Unglücksraben ist turbulent und wunderbar boshaft." (Maxi )

"Satirisch, komisch, bissig!" (Bayern 5 aktuell )

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Endlich wieder eine HENRY-WILT-GESCHICHTE; nicht so gut wie der unerreichbare PUPPENMORD, aber besser, als nach den bisherigen Rezensionen zu erwarten war.

DIE STORY:

... spielt eigentlich keine große Rolle, weil es - wie bei allen skuril-grotesk-komischen Geschichten - auf die einzelnen Ideen und Gags ankommt und wie es fabuliert wird. Dennoch eine knappe Zusammenfassung: Familie WILT erhält von Tante JOAN und Onkel WALLY eine Einladung, die Ferien bei ihnen in den USA zu verbringen. EVA WILT will den VIERLINGEN das auf keinen Fall vorenthalten, zumal Onkel WALLY alles bezahlt. Von nicht weniger Bedeutung ist zudem, dass Onkel WALLY ein reicher Industrieller ist und es keine Nachkommen gibt, sodaß Onkel WALLY bewegt werden könnte, die VIERLINGE mit dem künftigen Erbe zu bedenken. Allerdings ist EVA hierbei ihr Gatte, der gute alte HENRY, ein Dorn im Auge. Onkel WALLY und HENRY mögen sich - gelinde gesagt - nicht gerne. Auch HENRY ist auf eine Reise in die USA mit EVA und VIERLINGEN (und dazu noch zu Onkel WALLY) nicht gerade erpicht. Vielmehr würde er lieber das aus der Literatur bekannte historische England erwandern. HENRY ersinnt sich deshalb - ohne zu ahnen, dass dies auch EVA's Ansinnen entspricht - ein Alibi, dass es ihm erlaubt, zu Hause zu bleiben. So reist EVA mit den (berüchtigten) VIERLINGEN in die USA und HENRY begibt sich ohne jegliche Hilfsmittel auf Schusters Rappen durchs Land. Die WILT's wären nicht die WILT's, wenn dies nicht alles eine Katastrophe nach der anderen nach sich zöge. So gelingt es den VIERLINGEN, WALLY's Imperium in kürzester Zeit zum Einsturz zu bringen, was bei Onkel WALLY gleich zu zwei Herzinfarkten führt. Nebenbei sitzt die amerikanische Drogenfahndung WALLY und den WILT's im Nacken. Und HENRY - währenddessen auch nicht untätig - gerät in "Good Old England" in einen Rachekomplott mit Brandstiftung und Todesfall, was dazu führt, dass HENRY mit Amnesie (das ist keine Krankenschwester!) im Krankenhaus erwacht und - der unvermeidbare - INSPEKTOR FLINT auf den Plan gerufen wird ...

FAZIT:

Natürlich ist DER EINFALTSPINSEL (wie kann man nur auf so einen deutschen Titel kommen ? Original: "Wilt in Nowhere") nicht mit dem genialen PUPPENMORD zu vergleichen. Dennoch ist auch dieser HENRY-WILT-ROMAN amüsant und humorvoll; und zwar amüsanter und humorvoller als solch mancher Roman, den man in seinem Buchladen unter der Rubrik "Heiter" etc. finden kann. Ich halte ihn auf jeden Fall für besser als beispielsweise den dritten Barney-Thomson-Roman "INTERVIEW MIT EINEM BARBIER" oder gar dem fünften Barney-Thomson-Roman "DER HERR DER KLINGE" von Douglas Lindsay, bei denen man z.B. gut sehen kann, dass eine schnelle Romanfolge eher kontraproduktiv sein kann. DER EINFALTSPINSEL ist auf jeden Fall ein schönes Wiedersehen mit HENRY WILT und mindestens für jeden Fan eine Empfehlung für die Sammlung. Angesichts des inzwischen fortgeschrittenen Alters TOM SHARP's ist es auf jeden Fall schön, noch einmal eine Geschichte um die chaotische Familie WILT genießen zu können; viele Nachfolger wird es vermutlich nicht mehr geben,

deshalb "gebührliche Andacht" und natürlich viel Spaß beim Nachlesen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von U. Antoni
Format:Taschenbuch
Diese Geschichte hätte eigentlich jedem passieren können. Da sind die Namen wirklich austauschbar, denn unser "Held" Henry Wilt ist in dieser Geschichte eigentlich nur passiver Zuschauer; nein nichtmal das, da er ja die meiste Zeit bewustlos in der Gegend rumliegt.

Die Geschichte an sich ist so lala.. und wenn man Tom Sharpe kennt alles irgendie schon mal da gewesen. Max 3 Sterne. Aber dann gibt's noch 2 Sterne Abzug für Henry Wilt, der im Prinzip gar nicht an teilnimmt. Alles plätschert so um Ihn herum, und eigentlich ist er für die Geschichte überhaupt nicht notwendig. Schade eigentlich, denn auf Ihn mit seinen
Denkweisen und Aktionen hatte ich mich sehr gefreut.

Da werd ich doch lieber nochmals Puppenmord und Schwanenschmaus in Porterhaus zum X. mal lesen, da sind wirklich Brüller und Schenkelklopfer enthalten.

Ob ich mir nochmals einen Sharpe kaufe, kann ich noch nicht sagen, auf jeden Fall nicht mehr "blind" so wie diesen hier, denn ich vorm Urlaub noch geschwind eingesteckt habe.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Liehr TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Henry Wilt, der Antiheld aus den furiosen - und über zwanzig Jahre alten - Büchern "Puppenmord" und "Trabbel für Henry" (sowie dem schon etwas müden Nachklapp "Henry dreht auf"), steht zum vierten Mal im Mittelpunkt des Geschehens, das sich dieses Mal um Drogengeschäfte, Pädophilie, Brandstiftung, Mord und Totschlag dreht.

Eva will Verwandte in den USA besuchen, aber Henry hat keine Lust auf den depperten, reichen Redneck-Onkel und dessen dusselige Frau. Er findet eine Ausrede, um seine monströse Ehefrau und die inzwischen vierzehnjährigen Vierlinge alleine auf die Reise zu schicken. Parallel macht sich Henry auf die Suche nach dem "alten England" - als Rucksacktourist auf dem Weg ins Nichts, irgendwo ins britische Hinterland (weshalb das Buch im Original "Wilt in Nowhere" heißt - keine Ahnung, was sich Goldmann bei dem ausgesprochen dumpfen und unzutreffenden deutschen Titel dachte). Doch Eva gerät ins Fadenkreuz der Drogenfahnder, während die Vierlinge Onkel Wally zur Weißglut treiben, und Henry wird in eine obskure Brandstiftungssache verstrickt, an der noch ein Unterhausabgeordneter, dessen Frau und ein widerlicher Adliger verwickelt sind. Und natürlich steht früher oder später der unvermeidliche Inspektor Flint auf der Matte.

Daß das Prinzip, das sich Sharpe dereinst für die Wilt-Romane und eine Anzahl mal mehr, mal weniger spaßiger weiterer Bücher wie "Klex in der Landschaft", "Feine Familie", "Alles Quatsch" usw. usf. ausgedacht hat, längst nicht mehr funktioniert, hat der Meister vermutlich selbst gemerkt. Andere - wie etwa Douglas Lindsey mit seinem Serienmörder-Barbier Barney Thomson - können das längst besser, oder wenigstens origineller, denn die Ereignisse, die Henry Wilt und seine Familie sowie eine viel zu große Zahl weiterer Darsteller ereilen, sind einfach blöd, unlustig, verkrampft, überzogen und nur vordergründig originell. Umso schlimmer, da diesem überflüssigen, zu teuren und letztlich sehr kurzen (weil großzügig gesetztem) Buch jeglicher Wortwitz fehlt. "Der Einfaltspinsel" hat das gewisse Garnichts. Sämtliche Andeutungen bleiben oberflächlich, die unsubtile, vermeintlich liebevolle Kritik an allem Britschen kennt der Leser zur Genüge, und die Handlung ist insgesamt so dämlich, daß man glauben könnte, die Vorgänger wären von einem anderen Autor verfaßt worden

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Die neuesten Kundenrezensionen
Enttäuschend
Bisher hatte mich die Serie rund um Henry Wilt überzeugt und immer wieder zum Lachen gebracht, aber dieser Band ist fast ein Reinfall. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Villette veröffentlicht
Passt alles!
Ein echter Tom Sharpe!
Zugegeben, man muss diese Art von englischem Humor mögen. Aber wenn, dann ist dieses Buch ein unverzichtbarer Bestandteil der Henry-Sammlung
Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von i-glo - Der Buch-Leser
Henry wird alt oder ist außer Form
Gegenüber den anderen Henry-Wilt-Geschichten, die ich gelesen habe ("Puppenmord" und "Henry dreht auf"), fällt dieses Buch deutlich ab. Sicher, T. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von firdalion
Der Einfaltspinsel by Tom Sharpe
Leicht hat Henry Wilt es nicht: Seine Lehrerkollegen an der Schule rauben ihm den letzten Nerv, seine vier heftig pubertierenden Töchter tanzen ihm auf der Nase herum, und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von Julia Umnik
Ein Festival für Masochisten
Die altehrwürdige "Times" wird auf dem Umschlag dieses Buches mit dem Satz zitiert, Tom Sharpe sei "der witzigste Autor unserer Zeit". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Januar 2007 von Tim Tillermann
Schade eigentlich...
Zuerst hatte ich mich sehr gefreut - endlich wieder mal ein neuer Tom Sharpe, nach so vielen Jahren... Und dann auch noch Neuigkeiten von Henry Wilt.. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2006 von Matthias Mueller
Sharpe wird müde
Aus "Wilt In Nowhere" wurde im Deutschen "Der Einfaltspinsel". Man fragt sich, welchem Einfaltspinsel bei Goldmann dieser dumme deutsche Titel wohl eingefallen ist. Lesen Sie weiter...
Am 17. Mai 2005 veröffentlicht
sharpe wird alt
schade, denn über seine früheren bücher hab ich mich kringelig gelacht. wer noch nichts von ihm gelesen hat, sollte sich definitiv an seine "klassiker" halten:... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. April 2005 von ctrl
wie monty python
Wer sich Chris von Rohrs "Meh Dräck" anschliesst und die Lebensweisheit von Monty Python bewundert, der lege sich diesen Krimi aufs Nachttischchen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2005 von G. Wehrli
Lachen bis der Arzt kommt
Ich habe sie alle gelesen, aber noch nie so gelacht wie bei diesem Buch (meine Frau wollte mich auch schon "einliefern" lassen). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2005 von "manfredkrieger2"
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