Der Eindringling 2005

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Alkoholkrank und verstört vom Verschwinden seiner Tochter nervt Klinikarzt jeden um sich mit penetranten Nachforschungen. Es keimt Hoffnung auf, als die 16jährige Ausreißerin Charlotte auf ein Foto seiner Tochter reagiert. Charlotte schweigt jedoch im weiteren beharrlich, weshalb ihr Tom ins heimische Ardennendorf folgt und unter missmutigen Hinterwäldlern kein Wespennest ungestochen lässt.

Darsteller:
Koen De Bouw,Filip Peeters
Laufzeit:
1 Stunde, 54 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Drama, Thriller
Regisseur Frank Van Mechelen
Darsteller Koen De Bouw, Filip Peeters
Nebendarsteller Maaike Neuville, Els Dottermans, Lien Van Cant
Studio Atlas Film Home Entertainment
Altersfreigabe Freigegeben ab 16 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Media-Mania am 30. Dezember 2006
Format: DVD
Das Spielfilmdebüt von Frank van Mechelen, der bisher im Fernsehformat als Regisseur tätig war, erzählt die Geschichte eines verzweifelten Vaters, der sich einer dunklen Vergangenheit stellen muss. Verkörpert wird dieser Mann von Koen de Bouw, einem der großen belgischen Schauspieler. Charismatisch und mit markanten Gesichtszügen verleiht de Bouw Tom Ausdruckskraft und eine innere Zerrissenheit, die den Zuschauer mitreißt. Komplex und dennoch nachvollziehbar agiert der Darsteller in seiner Rolle, so dass Toms Aktionen nie vorhersehbar, meist aber verständlich sind.

Beginnt der Film zunächst als Drama über einen Vater, der sich nicht mit dem Verschwinden seiner Tochter abfinden kann und dem tiefen Bedürfnis nachgeht, die Vergangenheit aufzudecken, entwickelt sich aus dieser Grundkonstellation langsam ein spannender und anspruchsvoller Thriller. Was versuchen die Dorfbewohner zu verbergen? Warum benehmen sie sich Tom gegenüber so feindselig? Und welches Geheimnis verbindet die beiden Mädchen Marie und Louise wirklich, wenn es denn überhaupt eine Verbindung gibt?

Van Mechelen spinnt zielsicher und gekonnt ein Netz aus Halbwahrheiten, Lügen und Vertuschungen. Die Wahrheit lüftet er mosaikartig, und es dauert bis zum unspektakulären, aber packenden Finale, bis der Zuschauer für sich alle Bausteine zusammensetzen kann. Das Ergebnis verblüfft und schockiert und ist unvorhersehbar, wirkt aber auch nicht abstrus konstruiert, woran viele Filme kranken, die eine besonders überraschende Auflösung erzwingen wollen.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Laura am 21. August 2009
Format: DVD
Ich schwanke zwischen zwei und drei Sternen.
Der Film ist gut gemacht, keine Frage. Er transportiert vor allem Atmosphäre, lebt von Andeutungen, Mehrdeutigkeiten, eigenen (oft zu schnellen) Mutmaßungen und Schlussfolgerungen. Der Zuschauer ist ständig gefordert, sich einen eigenen Reim auf die ihm präsentierten Bilder und Szenen zu machen. So erlebt er die Unsicherheiten und Irritationen des Hauptdarstellers hautnah mit. Was ist wichtig, real, wem kann man trauen? Schritt für Schritt scheinen sich Geheimnisse zu lüften, man wähnt sich auf dem richtigen Weg.
Wie in einem guten Krimi wartet man auf das "erlösende" Ende, auf das "Aha-Erlebnis" eines guten Schlusses, bei dem sich endlich alle Mosaiksteinchen zu einem nachvollziehbaren Bild zusammenfügen.
Doch in diesem Punkt wurde ich persönlich bitter enttäuscht. Da ich keinem den Spaß und die Spannung nehmen möchte, kann ich hier natürlich nicht ins Detail gehen. Aber ich empfand die "Auflösung" als extrem konstruiert und auch in einigen Punkten unverständlich. Es sind einfach zu viele Absurditäten, die zur Erklärung herangezogen werden. So blieb es für mich am Ende nur beim Kopfschütteln und bei dem unguten Gefühl, um einen guten Schluss betrogen worden zu sein.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. TOP 1000 REZENSENT am 8. Juli 2014
Format: Amazon Instant Video
Dass ein Vater fast daran zugrunde geht, dass seine 14jährige Tochter verschwunden ist, ist nachvollziehbar. Und ebenso nachvollziehbar ist, dass er alles dafür tut, um irgendwelche Hinweise für das Verschwinden zu finden. Es ist verständlich, dass er keine Lebensfreude mehr hat, dem Alkohol mehr zugetan ist als seiner Arbeit als Arzt und die Nächte durch die Stadt läuft und jedem das Foto seiner verschwundenen Tochter in die Hand drückt ...

Und als er dann plötzlich in einer Bar ein verstörtes Mädchen kennenlernt, in etwa so alt wie seine Tochter, die das Bild der Verschwundenen intensiv betrachtet, sieht er einen Hoffnungsschimmer am Horizont ... Endlich gibt es einen klitzekleinen Anhaltspunkt. Endlich irgendwas Sinnvolles zu tun für ihn ...

Aber jetzt beginnt die verwirrende, düstere Reise erst ... Er nimmt das Mädchen mit nachhause, das wird aber am nächsten Tag von der Polizei abgeholt und zu ihren Eltern gebracht. Ein seltsames Kind, das kaum spricht und wenig Regung zeigt. Wer ist sie? Was weiß sie ...

Und dann folgt er ihr an einen gar düsteren Ort. Eine kleine Ortschaft mitten in den Ardennen. Dort kennt jeder jeden. Nur reden tun die Hinterwäldler nicht wirklich viel. Es ist klar, dass sie schnell herausfinden, wer er ist. Und sie wollen ihn dann natürlich loswerden.

Aber der Vater gibt nicht auf, lässt sich nicht vertreiben ... Irgendwas hält ihn in dem furchtbaren kleinen Ort fest. Irgendwas hat der Ort mit seiner Tochter zu tun. Das spürt er.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von nover am 20. Juni 2014
Format: Amazon Instant Video
sehr gut gespielt. spanende Story. Kein Film von der Stange. Das Ende ist überraschend und kein Klischee. Echt sehenswert, empfehlenswert.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Michael Fischer am 17. Dezember 2008
Format: DVD
Ganz Belgien knabbert an seiner jüngsten Vergangenheit, so auch Frank van Mechelen, der Regisseur von "De Indringer" (aka "The Intruder"), der mit seinem Film - so wie es einige belgische Regisseure vor ihm taten - das unbequeme Thema "Kindesmissbrauch und seine Auswirkung auf das Selbstverständnis eines ganzen Landes" aufgriff.

Der Fall des skrupellosen Kinderschänders Marc Dutrox, der dem Vernehmen nach von einem bis dato beispiellosen Netzwerk an pädophilien Machtmenschen und korrupten Staatsdienern profitierte, sorgte seinerzeit für klaffende Wunden und im Zuge dessen für Narben, die bis heute nicht verheilt zu sein scheinen. Entsprechend subtil ging van Mechelen vor.

Anders als beispielsweise Rob Van Eyck, der mit seinem bereits 1999 entstandenen "Blue Belgium" mehr oder weniger unverhohlen die Exploitation-Fraktion bediente, versuchte van Mechelen, das Unfassbare aus der Sicht eines direkt Betroffenen, in dem Fall aus der Sicht eines verzweifelten Vaters, aufzuarbeiten.

Im Gegensatz zu Marian Handwerkers bodenständigem "Pure Fiction", einer Dutrox-Verfilmung, die für meine Begriffe zu den besten True Crime-Verfilmungen überhaupt zählt, driftet van Mechelens Streifen, der übrigens im Sommer 2006 seine Deutschland-Premiere auf dem Fantasy Filmfestival feierte, zu guter letzt ins karge Backwood-Milieu der belgischen Ardennen ab.

Düster und bedrohlich wirkende Gestalten scheinen, so der erste Eindruck des Betrachters, für das Verschwinden junger Mädchen verantwortlich zu sein... Aber ist dem wirklich so?

Lange Rede: wer Erik Van Looys reißerischen "Totgemacht - Der Alzheimer Case" der Thematik wegen mochte, kommt an "The Intruder" nicht vorbei. Schwer verdauliche Kost, indeed...
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