Colonel James Evelyn Bray hat lange Jahre als Distriktskommissar der englischen Kolonialverwaltung in einem afrikanischen Land gedient, das unter britischer Herrschaft stand. Überzeugt von der historischen Notwendigkeit schwarzer Selbständigkeit aber schlug er sich schon früh auf die Seite der Unabhängigkeitsbewegung, unterstätzte seine schwarzen Freunde bei der Gründung ihrer Partei udn beriet sie in ihren politischen Enscheidungen. Das muüte ihn in Konflikt mit seiner Rolle als Kolonialbeamter bringen, und die weißen Siedler seines Destrikts setzten schließlich seine Abberufung durch.
Dies alles liegt Jahre zurück, als er, um Mitte fünfzig, bei Ausrufung der Unabhängigkeit als Ehrengast der Regierung zu den Feiern der Staatsgründung zurückkehrt. Sein Freund und Schüler Mweta sit jetzt Staatsoberhaupt, und er möchte Bray als Berater für das Erziehungswesen im Lande behalten. Bray stimmt zu, einige Monate zu bleiben, ihn interessiert die Aufgabe - aber Afrika hat ihma uch die Jugend wiedergegeben, von der er sich im Ruhestand im englischen Wiltshire so weit entfernt glaubte. Gefangen in eienr tiefen Liebesaffäre mit der jungen Rebecca verdrängt er jeden Gedanken an Zukünftiges, während der Staat Mwetas schon bald nach der Unabhängigkeit in soziale Unruhen taumelt und seine Zukunft zu verspielen droht. Bray steht zwischen dem Regierungschef Mweta udn seinem Gegenspieler Shinza, dem ehemaligen Vorsitzenden des Gewerkschaftsverbandes, ebenfalls ein alter Freund aus der Zeit der Unabhängigkeitskämpfe. Alle Versuche, die beiden miteinander zu versähnen, schlagen fehl, bewaffnete Auseinandersetzungen sind unvermeidlich, und das Land stürzt im ersten Jahr seines Bestehens ins Chaos...