Ich habe dieses Buch von Rossa zuerst gelesen, dann erst sein erstes Buch. So war ich völlig überrascht, als ich sehr gefühlvolle und poetische Texte vorfand, die eine Art Philosophie umrankten, die unweigerlich zum Nachdenken und Grübeln anregt und bei der man geistig massiv gefordert wird. Ich denke heute, nach eben Rossas Büchern, über Karikaturenstreit, Kampf der Kulturen und meine Einstellung zum Leben und Leiden tatsächlich völlig anders. Das handliche Buch habe ich nun bereits mehrfach gelesen und wurde immer wieder neu zum Nachdenken über unsere Gesellschaft und mich selbst inspiriert, was Rossas ungewöhnlicher Schreibstil wohl auch mit sich bringt. Am Ende des Buches findet man recht unheimliche und gruselige Tagebucheinträge über paranormale Phänomene, mit denen der Autor und seine Familie seit Jahren unter einem Dach wohnt und über die wohl auch immer wieder Presse, Funk und Fernsehen berichteten. Man erkennt schon an meiner Beschreibung, dass man es bei diesem Autor mit einem reichlich aussergwöhnlichen Menschen zutun hat. Doch wer sich mit ihm wirklich beschäftigt, erkennt die Zusammenhänge zumeist recht schnell. Ganz klar 5 Sterne.