Irvine Welsh hat es wieder getan. 130 kurzweilige Seiten lang spielt er mit seinem Protagonisten. Er läßt ihn viele Höhen und noch mehr (kleinere) Tiefen durchleben. Der Job, die Liebe, sein Vater. Das alles muß Brian hinnehmen. Er muß mit seinem Bruder das Zimmer teilen, was schon schwer genug ist. Der arme Loser versucht aus seinem Leben auszubrechen, wobei ihm die Drogen nicht nur behilflich sind.
Das Leben - ein Lügengebilde. Selbst sein Vater, der ja immer wieder die Tugenden beteuert, die er selbst gar nicht einhalten kann, hält es nicht für nötig, ihm die volle zu Wahrheit zu sagen. Und als Brian am Schluß selbst darauf kommt, möchte man das Buch am liebsten die Ecke feuern.
Man leidet doch mit dem Anti-Helden und fragt sich, wieso es Welsh schon wieder getan hat, und einem kritischen, aber doch witzigen Buch so einen brutalen Schluß zu verpassen.