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Der Duft der Verführung: Das unbewußte Riechen und die Macht der Lockstoffe
 
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Der Duft der Verführung: Das unbewußte Riechen und die Macht der Lockstoffe [Taschenbuch]

Lyall Watson
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 283 Seiten
  • Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359615880X
  • ISBN-13: 978-3596158805
  • Originaltitel: Jacobson's Organ And the Remarkable Nature of Smell
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 499.552 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Lyall Watson
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

In dieses Buch wird ein großes Publikum begeistert seine Nase stecken! Düfte können uns verwirren, melancholisch stimmen, anregen oder stimulieren, Düfte rufen Erinnerungen wach, schaffen Assoziationen, wecken Triebe und Kräfte in uns. Und das, ob wir wollen oder nicht, wir sind beeinflussbar durch Düfte, manipulierbar geradezu, ihnen nicht selten macht- und hilflos ausgesetzt. Was passiert beim Riechen? Was hat es mit dem erst jüngst wiederentdeckten Jacobson-Organ in unserer Nase auf sich, wo werden unsere Geruchserfahrungen gespeichert?

Es ist eine fantastische Reise, zu der Lyall Watson einlädt, sachlich und genau, wenn es um die Fakten geht, spannend und engagiert bei der Aufdeckung vieler Evolutions-Geheimnisse in unserem täglichen Alltag, unglaublich lehrreich durch eine Fülle von konkreten Beispielen: ob es um verführerische Düfte in der Literatur, der Chemie, der Parfümindustrie geht, oder Versuche aus der Forschung beschrieben, Anekdoten aus der Geschichte zitiert werden: "Ich werde morgen Abend in Paris ankommen", schrieb Napoleon an Josephine. "Wasche dich nicht".

Was ist nur los in unserer Gesellschaft, fragt sich der vom Thema fast besessene Autor und promovierte Biologe immer wieder, wenn so viele uns prägende, steuernde, ureigene Gerüche und Düfte mit aller Macht überdeckt, ausgerottet und als schlecht dargestellt werden. Nun ja, eine ganze Parfümbranche lebt davon -- und nicht nur sie.

Watsons Geruchs-Kaleidoskop, es ist ein leidenschaftliches Plädoyer für unseren "sechsten Sinn" und für eine Rückbesinnung auf unsere natürliche Wahrnehmung. "Wir riechen ständig und mit jedem Atemzug, zwanzigtausendmal am Tag." Der Mensch verfügt über Millionen von Schweiß- und Duftdrüsen, und immer noch geben große und kleine Nasen der Wissenschaft Rätsel auf. Wie ein Detektiv in Sachen Nase nimmt Watson den Leser auf 270 Seiten mit auf erkenntnisreiche Schnüffel- und Entdeckungstour. "Ich glaube, wir haben noch nicht einmal begonnen, unseren 'Wundersinn' zu begreifen". --Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Neue Zürcher Zeitung

Lob der Nase

upj. Wo es um lesbare Darstellungen alltagswissenschaftlicher Phänomene geht, die gar noch mit unserem Leben zu tun haben und sich folglich nicht einfach «trocken» abhandeln lassen, scheinen noch immer die Angelsachsen federführend zu sein. So auch bei dieser durchaus nicht anrüchigen «Nasologie» des in London lehrenden Biologen Lyall Watson. Den Einstieg in sein Thema macht Watson mit einer Beobachtung, die wohl ihre Berechtigung hat: Riechen nämlich, so Watson, sei unser «vergessener» Sinn. Im Gegensatz zu den Tieren, die sich vornehmlich über die Nase orientieren, habe der Mensch aus seiner Riechfähigkeit ein kulturelles Tabu gemacht. Wohl habe er einen guten Riecher für Probleme, wohl wisse er schnell, ob er jemanden riechen mag oder nicht: Aber sich mit der Nase zu orientieren, gilt als unfein. Auf der einen Seite laufen wir mit Gerüchen, die die Nase empfängt, in die Bilderlandschaft unserer Kindheit zurück, auf der anderen Seite halten wir uns buchstäblich die Nase zu, wenn etwas – noch schlimmer: jemand – «riecht». Trotz diesem Paradoxon, so Watson, sei Riechen unser verführerischster und provokativster Sinn. Er bestimme jeden Bereich unseres Lebens und stelle das mächtigste Verbindungsglied zu unseren weit zurückliegenden Ursprüngen her. Doch sei der Geruchssinn stumm, weil fast vollständige Sprachlosigkeit ihm gegenüber herrsche. Carl von Linné, der 1752 sein Werk über die Odores medicamentorum veröffentlicht hat, ist einer der Ersten, die Sprache ins Riechen gebracht haben. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich mit diesem Buch auf den Weg macht, eine Brücke zwischen gespaltenen Gefühlen und klarem Denken zu erhalten, wird diese nicht finden. Gerade im Bewusstsein, dass die Themenbehandlung durch Lyall Watson eine wissenschaftliche Angelegenheit werden würde, habe ich mich für dieses Buch einschieden und wurde enttäuscht. Man spürt in dem Buch, dass der Autor einem Geheimnis auf der Spur ist, aber mehr auch nicht. Er denkt an, was sein könnte, wenn seine These tatsächlich stimmt, dass das Jacobson-Organ uns unbewusst leitet. Es ist, als ob ein Sprinter seinen Lauf startet und abbricht. Einige Details, wie z.B. dass bei bestimmten psychischen "Krankheiten" eigene Gerüche vom Menschen abgesondert werden, war mir neu und natürlich habe ich auch viel Neues erfahren. Die ständigen Ausflüge in die Welt des Tierreichs oder die Tierforschung sind jedoch irgendwann ermüdend. Dem Buch fehlt die Dramaturgie. Es müsste evtl. anders aufgebaut und der Titel nocheinmal überprüpft werden.

Diejenigen, die DEN Stoff der Verführung darin Suchen, sind auf alle Fälle auf der falschen Fährte.

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Außenseiter-Meinung 29. März 2011
Format:Taschenbuch
Watson reitet schon lange auf der Idee des Jacobsonschen Organs herum, das es dem Menschen ermöglichen sollte, Sexualduftstoffe wahrzunehmen. Dummerweise ist die gesamte wissenschaftliche Welt aufgrund empirischer Untersuchungen davon überzeugt, dass dieses Organ beim Menschen degeneriert ist, in der Embryonalphase zwar noch angelegt wird, aber dann degeneriert, sodass nur mehr ein kleiner Zellhaufen am Nasenboden übrig bleibt, der keine Nervenableitung mehr besitzt, sodass auch keine Verarbeitung etwaiger eintreffender Reize stattfinden kann. Interessant ist es, dass Watson an Firmen beteiligt ist/war, die Sexualduftstoffe für das menschliche Jacobsonsche Organ produzieren und verkaufen wollen ...
War diese Rezension für Sie hilfreich?
5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Lyall Watson hat es von der ersten bis zur letzten Seite geschafft, dem Leser auf unterhaltsame und verständliche Weise naturwissenschaftliches "unter die Nase zu reiben". Hier wird ohne viel Fachchinesisch und dennoch wissenschaftlich hinterlegt über ein uns allen so vertrautes Phänomen wie es der "sechste Sinn" ist geschrieben, dass man nur noch staunen kann. Mit leichter Feder und für jeden nachvollziehbar, da uns allen so vertraut, wird erklärt zu was der Mensch in der Lage ist ohne sein wissentliches Zutun. So wünscht man sich die Vermittlung von wissenschaftlichen Ergebnissen an den interessierten Leser.
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