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Der Duft von Schokolade [Gebundene Ausgabe]

Ewald Arenz
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
  • Verlag: Ars Vivendi; Auflage: 3. (17. September 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3897168138
  • ISBN-13: 978-3897168138
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,6 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 271.165 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Ewald Arenz
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Mit diesem wunderbaren Buch schnuppern wir uns in die Welt von August Liebeskind, der im Wien des Jahres 1881 Zuckerbäcker werden will. So wie andere das absolute Gehör haben, hat der Mann, der als Kind immer von »Zwerg Nase« träumte, den absoluten Geruchssinn. Und weil er riechen kann, wonach sich Menschen sehnen, gießt er ihre Träume in Schokolade. Er macht aus Duft und Liebe die absolute Versuchung - und will so eine Frau gewinnen, die eine unstillbare Sehnsucht in ihm entfacht hat. Zum Erfolgsrezept dieses Buches gehört ein Hauch vom »Schatten des Windes«, ein Splitter »Chocolat« und ein guter Tropfen »Parfum«, aber der Roman von Ewald Arenz ist doch so einzigartig wie die Konfekt-Kreationen seines Helden. Nicht zuletzt wegen der gefährlichen Liebschaft, die uns derart raffiniert aufgetischt wird, dass wir dieses Buch einfach verschlingen müssen. Es ist mehr als Nahrung für die Seele, es ist ein Festmahl! (Brigitte 26/2007)

»Der Duft von Schokolade« ist eines der schönsten Bücher überhaupt. Arenz fängt die Düfte so gekonnt mit seiner poetischen Sprache ein, dass sie förmlich beim Lesen aus den Zeilen kriechen. Was Süßkind in »Das Parfüm« begonnen hat, das führt Arenz meisterhaft und noch intensiver fort - der Roman, der an sich schon eine wunderschöne Geschichte wäre, wird getragen von der exzellenten Beobachtungsgabe des Autors. Und der seltenen Gabe, Gerüche in Worte zu fassen. Ein Kleinod, das man gelesen haben sollte (aber Achtung: das Lesen macht hungrig - ich empfehle vor der Lektüre den Kauf einer Schachtel Pralinen). (buechereule.de (Januar 2008))

Arenz beschreibt das Ringen um die Liebe unendlich sanft und klug. Zwischen den Seiten seines himmlisch romantischen Buchs scheinen die Düfte von Vanille und Zimt, von Wien und Afrika, von wilden Ritten durch die Landschaft und zartem Frühlingsgrün emporzusteigen. Arenz Geschichte ist intelligent; der Spannungsbogen bebt, die Charaktere sind dicht und liebevoll gezeichnet. Ein wunderschönes Buch für Träumer, Genießer und Romantiker. (Nürnberger Nachrichten (Dezember 2007))

Kurzbeschreibung

Für August klingt es wie ein Traum: Als der junge Leutnant 1881 seinen Dienst bei der k. u. k. Armee Österreich-Ungarn quittiert, liegt ein ganzer langer Sommer in seiner Heimatstadt Wien vor ihm. Erst im Herbst soll er bei seinem Onkel, einem Schokoladenfabrikanten, seine neue Stelle antreten. Dann jedoch trifft er die selbstbewusste Elena Palffy, deren Mann erst kurz zuvor unter mysteriösen Umständen verschwunden ist, und die unter dem Verdacht steht, ihn umgebracht zu haben. Mit außergewöhnlichen Schokoladenkreationen wirbt August um sie und gewinnt schließlich ihr Herz. Doch nach einem Brand in der Wiener Oper bleibt Elena spurlos verschwunden ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie eine köstliche Praline 19. November 2009
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Im Frühjahr 1881 hat August Liebeskind gerade seinen Dienst beim österreichisch-ungarischen Militär quittiert und genießt die neu gewonnene Freiheit in einem Kaffeehaus, als eine Frau eintritt, die er zuvor bereits auf der Straße mit ihrem Hochrad beobachten konnte. Elena Palffy heißt sie, betont, keine Wienerin zu sein, und fasziniert den jungen Mann sehr.

August verfügt über eine besondere Begabung, er nimmt Gerüche sehr deutlich wahr, riecht sämtliche Nuancen eines Duftes und kann damit manchmal sogar tief in die Seelen anderer Menschen blicken, in ihre Sehnsüchte und Träume. Und so ist es auch vor allem Elenas Duft, der ihn so für sie einnimmt.

Schon bald beginnt er, ganz besondere Leckereien für Elena zu kreieren, die Schokolade über alles liebt, zunächst nur durch eigenwillige Kombinationen gekaufter Pralinen mit außergewöhnlichem, duftendem Verpackungsmaterial wie Gräsern, Heu und Blumen, später, als er begonnen hat, in der Schokoladenfabrik seines Onkels zu arbeiten, auch durch eigene Herstellung.

Es ist eine sehr glückliche Zeit für ihn, doch gleichzeitig muss er häufig auf schmerzhafte Weise feststellen, dass Elena sich nicht fassen lässt, sich ihm immer wieder entzieht und einen unentrinnbaren Schatten aus der Vergangenheit mit sich herumträgt.

Dieses Buch erzählt zum einen die Geschichte einer leidenschaftlichen, aber auch schwierige Liebe auf romantische, aber unkitschige Weise. Das Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts erwacht zum Leben mit all seinen Stimmungen und Gerüchen, die Sprache ist immer wieder ein wenig österreichisch gefärbt. August, der die schöne, spröde Elena mit jeder Faser seines Herzens liebt, ist ein nachdenklicher Mensch, der immer wieder mit Selbstzweifeln zu kämpfen hat und ein sympathischer Hauptdarsteller.

Aber der Roman ist mehr als nur Lovestory durch die eindringliche Schilderung von Augusts Wahrnehmungen, man glaubt häufig selbst die Gewürze zu riechen oder den Duft einer köstlichen, liebevoll geschaffenen Praline. Es ist auch keine lockerleichte Romanze, sondern überrascht mehrfach mit unvorhergesehenen Wendungen und Einblicken in menschliche Abgründe.

Man könnte das Buch mit einer guten, außergewöhnlichen Schokolade vergleichen mit komplexen Aromen, feinen Nuancen in Duft und Geschmack und einer angenehmen, zartbitteren Süße.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein wahrer Genuß 11. November 2007
Von Löwe
Format:Gebundene Ausgabe
Himmlisch leichte und doch sinnlich berührende Lektüre. Ein Genuß von der ersten bis zur letzten Seite. Der Leser verspürt Lust auf feine, ausgewählte Schokolade umhüllt von den verschiedensten Düften. Gleichzeitig aber auch die Freude daran, Seite für Seite weiterzulesen. Romantisch, leidenschaftlich und sinnlich. Ein Buch für Genießer, die es sich einfach mal gut gehen lassen wollen. Und der "Duft von Schokolade" hält eine schöne Zeit lang an...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zitat:" "Hör zu", sagte sie leise, "man gehört sich nicht, nur weil man sich liebt. Nimm die Tage, wie sie sind, August" Er zog sie an sich, vielleicht, weil er nicht sagen konnte, was er eigentlich sagen wollte. Es kam ihm auf einmal alles sehr groß und zugleich lächerlich vor. Was hatte er denn erwartet? Er atmete den Duft ein, der sich in ihren Haaren wie ein schönes Gespinst hielt. Dann nahm er sich zusammen. Es war, wie wenn man sich innerlich wieder anzog, eine Uniform über seine Seele zog. War das nicht genau das, was sie von ihm erwartete? " S. 123

Inhalt:
Wien Ende des 19. Jahrhunderts. Leutnant August Liebeskind hat ausgedient und beginnt in der Schokoladenfabrik seines Onkels seine Laufbahn als Einkäufer. Schon seit seiner Kindheit hat er ein besonderes Gespür für die Gerüche und Düfte um ihn herum und mit seiner sensiblen Nase hat er schon so manches Unglück vorausahnen können. Dann tritt Elena Palffy in sein Leben. Eine bereits verheiratete Dame, die mit Eleganz und Kühnheit zu verführen vermag. Beide wollten es nicht und doch hüllt sie der zarte Duft von Liebe ein, während sich Wien in sensationslüstigen Gerüchen und brennenden Ereignissen verliert.

Meine Meinung:
"Der Duft von Schokolade"ist eine exquisite Geschichte, die mich total aus den Socken haute. Von Anfang hat schafft der Autor eine sensible Atmosphäre und hochfeine Spannung. Wie die beschriebenen Pralinen und Konfekte aus der Geschichte, besitzt auch dieser Roman unterschiedliche Geschmäcker und farbenfrohe Facetten. So geschieht beispielsweise nichts so, wie ich es erwartete. Der Roman nimmt viele unbekannte Wendungen und doch erscheint nichts unlogisch oder unbedacht. Es ist gerade so, als hätte Ewald Arenz die Geschichte zwischen August und Elena genauso gestrickt, wie sie hatte kommen müssen.
Der Schreibstil setzt keine besonderen Akzente oder beeinflusst in bestimmte Richtung, er läuft einfach so vor sich hin und erzählt eine Geschichte, wie es sie wirklich geben könnte. Hier findet keine unterbewusste Manipulation statt, sondern eine Erzählung über eine besondere Liebe, die zwischen der Wirklichkeit und der beinahe schon flüchtigen Welt der Gerüche steht.
Die beschriebenen Charaktere in diesem Roman haben mich von Anfang an berührt. Sie schienen zu atmen, zu leben, zu sprechen und Schokoladen zu kreieren. Ich bin zu hundert Prozent von Ewald Arenzs Roman bezaubert und gefangen genommen.
August Liebeskind ist beinahe schon ein olfaktorisches Genie. Ähnlich wie Grenouille, der Zeck, aus "Das Parfum". Doch im Gegensatz zu Grenouille, der vollkommen anders, als die Menschen ist und an dem Versuch sie zu verstehen scheitert, verwendet August seine Fertigkeiten, um süße Sünden zu schaffen, die die tiefsten Sehnsüchte in den Menschen hervorrufen, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie diese besitzen.
Mir hat gefallen, wie der Autor die Beziehungen zwischen den Personen gestaltet hat. So ergaben sich beinahe unverfängliche Verwicklungen, die noch ein übles Nachspiel mit sich ziehen sollten. So taucht eine sehr wichtige Person, namens Louise auf, die ich ebenfalls sofort in mein Herz einschließen musste und die zu neuen Entwicklungen und vielen Spannungen beiträgt.

Mein Fazit:
"Der Duft von Schokolade" zieht sich wie ein herrliches Aroma in die Nase, um sich dort festzusetzen, einzuziehen und dort seinen vollen Geruch zu entfalten. Er bleibt dort haften und teilt seine Freude, wie auch seine Trauer mit dir. Dieser Geruch oder auch Duft hängt dir noch lange nach und du kannst ihn nicht vergessen. Nach einiger Zeit hast du den Geruch noch immer in der Nase, erinnerst dich aber nicht mehr daran, woher er kommt. Und so sehr du auch danach suchst, du findest den Ursprung nicht. Wenn du dann irgendwann mal in dein Bücherregal schaust und "Der Duft von Schokolade" siehst, trifft dich ein Blitzschlag und du weißt, warum dieser Geruch da ist. Er steht für dieses Buch, was so einmalig, wie unvergesslich und schön ist. Nicht zu beschreiben und ohne Worte.
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Am Anfang wird in einem schönen Sprachstil erzählt, wie der Protagonist August... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Regenwolke veröffentlicht
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Veröffentlicht am 11. April 2010 von office15
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