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Der Duft des Bösen
 
 
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Der Duft des Bösen [Gebundene Ausgabe]

Ruth Rendell , Eva L. Wahser
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 445 Seiten
  • Verlag: Blanvalet (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764501170
  • ISBN-13: 978-3764501174
  • Größe und/oder Gewicht: 22,2 x 14,2 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 576.863 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ruth Rendell
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Von seinen weiblichen Opfern nimmt der unheimliche Mörder, der durch Londons Stadtviertel streift, einen besonderen Gegenstand als Souvenir. Weil bei einer Frau eine Bisswunde im Nackenbereich gefunden wird, nennt die Sensationspresse den geheimnisvollen Täter nur „den Rottweiler“ -- und legt damit eine Spur, die in die falsche Richtung weist. Das muss auch Inez erfahren, deren Metier ebenfalls besondere Gegenstände sind: In ihrem Antiquitätenladen stehen ein ausgestopfter Jaguar ebenso wie eine griechische Götterstudie oder ein raffinierter Blumenständer. Hier laufen mit den teils verrückten, teils verliebten, teils steinreichen Kunden die Informationen zu den Morden am schnellsten ein -- die dritte junge Frau hat der „Rottweiler“ nun schon erdrosselt. Und dann berührt sich Inez’ Leben mit dem Treiben des Mörders auf eine Art und Weise, die ihr nicht geheuer sein kann.

Der Duft des Bösen beginnt etwas langatmig, aber dann gelingt der 1930 in South Woodford (London) geborene Bestsellerautorin Ruth Rendell alias Barbara Vine, wofür ihre inzwischen weit über 30 Erfolgs-Romane wie Dunkle Wasser, Schweiß der Angst, Durch Gewalt und List und Urteil in Stein berühmt geworden sind: Hochspannung pur. Insgesamt drei Mal erhielt sie den renommierten Edgar-Allen-Poe-Preis, Englands Königin Elisabeth II. erhob sie in den Adelsstand -- kein Wunder: Immerhin adeln ihre Bücher umgekehrt das Krimi-Genre. Der Duft des Bösen also ist ein Rendell-Krimi allerersten Güte, der seine Spannung in einer klugen Dramaturgie bis zum überraschenden Ende von Seite zu Seite steigert, sodass man den Duft des Bösen förmlich zu riechen vermeint. Für Rendell-Fans also ein absolutes Muss. Und für Krimi-Freunde, die tiefgründige, psychologisch ausgefeilte Plots zu schätzen wissen, eigentlich auch. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

"Der Name Ruth Rendell steht seit dreißig Jahren für psychologisch raffinierte, gesellschaftskritische und literarisch anspruchsvolle Spannungsliteratur." (Brigitte)

"Ruth Rendell ist ohne Frage eine der besten Krimiautorinnen der Welt. Eine Meisterin im Aufdecken der Abgründe unter der Decke einer scheinbar kleinbürgerlichen Wohlanständigkeit." (FRANKFURTER RUNDSCHAU)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Wolfgang Stroebl TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Jetzt hat sich also auch die Krimi-Queen Ruth Rendell dem derzeitigen Trend der Serienkiller-Romane angeschlossen. Adrenalingetränkte Lektüre mit genussvoll ausgebreiteten Sadismen ist bei ihr nicht zu erwarten, sie bleibt auch im vorliegenden Buch ihrem Stil treu.
"Der Duft des Bösen" (was für ein banaler deutscher Titel statt des bissigen Originals "The Rottweiler" !) ist in erster Linie ein Gesellschaftsbild des heutigen Großbritannien. Geschildert werden in aller Detailfreude die Bewohner eines kleinen Miethauses und deren Bezugspersonen: menschliche Schwächen, kleine und größere Lügen, Einsamkeit und Sehnsucht. Doch das Hauptgesprächsthema aller bleibt der Frauenmörder, der die Straßen unsicher macht. Bald lernt man auch den Täter kennen - bis hin zu seinem Motiv, das in seiner verquälten Psychoanalyse ebenso konstruiert wie unglaubwürdig ist.
Ruth Rendell gelingt es in "Der Duft des Bösen" nicht so ideal wie in ihren besseren Büchern, die verschiedenen Handlungslinien zu kreuzen und die Spannungsschraube anzuziehen. Alles bleibt ein bisschen beschaulich und tut nicht weh. Angenehme Lektüre, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Vergeblich protestiert der „Verband der Rottweiler-Züchter“ und schreibt unzählige wütende Leserbriefe an die Regenbogen-Presse. Trotzdem bleibt die Boulevardpresse beim Spitznamen „Der Rottweiler“, wenn sie über den unheimlichen Mörder von bereits 4 Mädchen berichtet. Dabei stört es die Medien nicht besonders, dass die Bissmale am Hals des ersten Opfers gar nicht vom Täter, sondern von ihrem Partner stammten.

Neugierig und sensationslüstern verfolgen die Antiquitätenhändlerin Inez und ihre Angestellte Zeinab die Berichterstattung. Bisher kann die Polizei keine Ergebnisse vorweisen und ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf. Jedem Opfer wurde ein Gegenstand entwendet. Diese werden ständig im Fernsehen gezeigt oder in den Printmedien Großformatig abgebildet. Inez Leben verläuft in geordneten, langweiligen Bahnen, bis sie eines Tages unter dem Krimskram in ihrem Laden eines der Schmuckstücke findet.

Sofort benachrichtigt sie die Polizei, welche ihre beiden besten Ermittler schickt. Inspektor Clousseau wäre stolz auf die beiden trotteligen, bornierten und unfähigen Polizisten gewesen. Die Verhöre der Hausbewohner ergeben für die Polizisten keinen Anhaltspunkt auf den Täter. Doch Inez wird schnell hellhörig bei den verschiedenen Äußerungen ihrer Mieter und Angestellten. Denn diese Widersprechen in Details den Geschichten, die diese bisher ihrer Vermieterin aufgetischt haben. Anfänglich ist die gutmütige Inez davon überzeugt, die Unterschiede resultieren nur aus Befangenheit gegenüber der Polizei. Doch im Laufe der Zeit fallen ihr immer weitere Ungereimtheiten auf, die damit nicht erklärbar sind.

Ständig steigender Spannungsbogen

Die Spezialität Ruth Rendells ist nicht ein reißerischer Plot sondern die psychologisch glaubwürdige Charakterentwicklung. Dazu bedarf es etwas Raum, um dem Leser die notwendige Zeit zu geben, sich mit den Personen anzufreunden. Diesem Rezept folgend beginnt der Roman mit der Vorstellung der wichtigsten Handlungsträger. Dabei erfährt der Leser wie nebenbei, dass Jeder ein Geheimnis hat. Wieso macht Inez jedes Mal den Fernseher aus, bevor sie Gäste in ihre Wohnung lässt. Warum will der Vater Zeinabs trotz der Mordserie nicht, dass diese von Inez nach Hause gebracht wird? Warum verschweigt Becky ihrem neuen Lover James die Existenz ihres Neffen Will? Und welche Rolle spielt der naive Freddy und sein 16-jähriger, Armani Anzüge tragender Freund Anwar?

Schon nach erstaunlich kurzer Zeit erfährt der Leser, wer der Serienkiller ist. Doch ist damit das Buch zu Ende? Mitnichten! Ab hier entwickelt die Geschichte eine eigenartige Eigendynamik. Wer der Täter ist, tritt in den Hintergrund. Vordergründig wird erstens die Motivation des Mörders und zweitens seine Versuche, seine Täterschaft erfolgreich zu verbergen. Und der Leser erfährt Stück für Stück weitere Einzelheiten über die kleinen, schmutzigen Geheimnisse. Durch diese Details gewinnen die Personen an Schärfe, aber teils auch erheblich an Sympathie. Ihr Handeln wirkt nicht mehr uneigennützig oder cool, sondern berechnend, skrupellos oder überheblich. Bis auf wenige Ausnahmen muss der Leser im Laufe der Story seinen Eindruck der Protagonisten revidieren. Einzig der Täter wird weder positiv noch negativ dargestellt, sondern bewegt sich in einer Art emotionalem Vakuum. Dies klingt makaber, aber wenn man sich vor Augen führt, dass es hier nicht um die Dramaturgie einer Hetzjagd auf einen Mörder geht sondern um die glaubwürdige Charakterisierung eines eiskalten Killers, schließt sich der Kreis. Dabei entwickelt der Leser ein wissenschaftliches und kein menschliches Interesse am Täter. Dieser Sachverhalt löst sich erst gegen Ende des Romans in einem überraschenden Ende auf.

Fazit: Glaubwürdige Charaktere, ständig steigender Spannungsbogen und überraschende Wendungen führen dazu, dass man diesen Roman schwerlich wieder aus der Hand legen kann. Für alle Fans des alltäglichen Grauens die perfekte Wahl.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Silli
Format:Gebundene Ausgabe
Verstehe die vielen negativen Bewertungen nicht. Ich habe "Der Duft des Bösen" gerne und mit Spannung gelesen.
Mir haben die gut herausgearbeiteten Charaktere gefallen.
Und wer London mag und kennt, wird sich auch schon deshalb sehr wohl fühlen in dieser Story.
Auch finde ich nicht, dass es Längen hat, und bin da eigentlich sehr empfindlich.
Natürlich ist die Story keine Mo Hayder oder John Kaztenbach ähnliche Sensation, aber das Buch ist ja auch ein Kriminalroman und kein Psychothriller.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Bin von Rendell viel Besseres gewohnt ...
Dies ist sicherlich einer der schlechteren von Ruth Rendells (oder Barabara Vines) Romanen, die ich gelesen habe - und ich habe wohl nahezu alle gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2008 von Harald Kelsch
Nicht zu ende gelesen
Ich bin wirklich Rendell-Fan, habe alle Wexford-Krimis gelesen und viele mehr. Ebenso habe ich begeistert viele Barbara Vine-Bücher verschlungen. Dieses Buch habe ich ca. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2008 von Gelis
Keine Glanzleistung ...
... von Ruth Rendell alias Barbara Vine, da ist man wirklich Besseres von ihr gewohnt!
Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Haus in der Star Street, in dem alle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von Petra N.
Grauenhaft
Dies war mein erster Ruth Rendell Roman und sicherlich auch mein letzter.
Von geradezu erschreckender Banalität wird der Leser hier 445 Seiten lang
gequält. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2008 von A. Weber
Besser als viele schreiben!!!
Ich hatte dieses Buch durch Zufall bekommen, und schon länger in Regal. Aufgrund der schlechten Bewertungen hier, hatte ich nie Lust es zu lesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2007 von Mj4ever
leider alles andere als spannend
Wie ich den Titel und die Kurzbeschreibung gelesen habe, dachte ich, dass es ein gutes buch sein könnte.
Leider wurde ich sehr enttäuscht! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von Martina Klatil
Weder ein Thriller noch ein Krimi
"Der Duft des Bösen" ist das beste Beispiel, wie irreführend ein Titel, die Aufmachung und die Kurzbeschreibung auf dem Buchrücken sein können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2006 von Bottelfuzz
naja...4 Sterne nur duch interessantes Thema
Also ehrlich gesagt habe ich mir mehr von dem Buch erwartet. Es klingt zwar sehr spannend und auch das Thema finde ich interessant, aber es tauchen im Laufe der Geschichte immer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Juli 2006 von million-tears
Warten auf den nächsten Wexford
Ruth Rendell ist vielen bekannt als Autorin der Krimireihe um Chief Inspector Wexford, die schon über viele Jahre eine große Leserschaft begeistert. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2006 von "bee000"
Schwach
Mein erster Ruth-Rendell-Roman war eingentlich ein Barbara-Vine-Roman, und danach war ich "gefangen". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. März 2006 von Catrin Nack
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