Mit "Das Verlies der Stürme" ist die Geschichte um Ben und seine Freunde abgeschlossen. Wie immer sind vor Fantasie sprühende Sagen in die Geschichte eingebettet, eine Geschichte,die Herz und Humor hat. Besonders humorvoll und gleichermaßen bitter sind die Szenen, in denen Ben und seine Verbündeten den Menschen klar zu machen versuchen, dass geflügelte Drachen nicht böse sind.
Die Jugendlichen gewinnen neue Verbündete, aber können sie ihnen und sich selbst auch trauen? Der Roman bietet einen gut ausgefeilten Spannungsbogen und wartet mit einigen Überraschungen auf. Die Charaktere sind echte Jugendliche, realistisch gezeichnet und so, dass man auch als Erwachsener mit ihnen fühlt und sich gut in sie hineindenken kann.
Beeindruckt hat mich das realistische Ende. Es ist ganz anders als in anderen Romanen, in denen Helden einen Kampf gegen das Böse ausfechten, das schier übermachtig ist, und das hat mich sehr angesprochen.
Die eingängige Sprache macht das Lesen leicht und angenehm.
Die Dialoge sprühen vor Einfallsreichtum und Humor, doch auch das Gefühl kommt nicht zu kurz, im Gegenteil, das Buch beinhaltet viele Stellen, die sich ganz der Liebe (und ihren Wirrungen) widmet.
Herausgekommen ist ein gefühlvoller, witziger und kurzweiliger Roman, der die Reihe wunderbar beendet.