Die Ärzte hatten Burgess schon aufgegeben: Gehirntumor; sie gaben ihm noch ein Jahr zu leben. Er schrieb in diesem Jahr fünf Romane. Das kann man so verstehen, dass das Schreiben von Romanen für ihn zu den schönsten Dingen im Leben gehört. Und so etwas liest man dann sehr gerne. Gerade dann, wenn es nah an der eigenen Lebensgeschichte ist: Also, der Held bricht vor einer Gehirnoperation aus dem Krankenhaus aus (es soll ja solche Fälle geben, mein Vater neigt auch dazu ...) und er kommt sofort in Teufels Küche und Kneipe. Dabei hat Burgess dem Ausgeliefertsein eines Patienten genau die bittere Komik abgerungen, die aus der eigenen Erfahrung kommt. Es muss ihm ein Herzenswunsch gewesen sein, die Fehlbarkeit der Ärzte mal so richtig schön auszumalen.