Der Doktor ist wieder mal so ein Drama, das erst wie ein Melodram anfängt sich aber dann doch anders weiterenwickelt.
Alle Schauspieler allen voran William Hurt, in der Rolle des erst sehr arroganten und zynischen Dr McGee der nichts für seine Patienten übrig hat, als ein paar hohle Sprüche oder andere Wortphrasen, die er wahrscheinliche selbst nicht mal versteht, ist superb; aber auch Elizabeth Perkins als die totgeweihte June, die falsch von ihrem Hausarzt diagnosiziert wurde und letztendlich an den Folgen eines Hirntumors stirbt spielt die Rolle grandios gut.
Man findet in der Rolle William Hurts sich selbst wieder und fragt sich was man an seiner Stelle tun würde...
Natürlich wurde a la Hollywood wieder mal ein Quentchen Fantasie mitbeigemischt. Aber genug der Schelte, Der Doktor kann sich vorallem durch die gute und glatte Story und den fabelhaften Darstellern sehen lassen. Den Leidensweg Jack McGee's mitzuverfolgen ist dann wieder mal etwas überzogen dargestellt, auch müssen die Kameras keine Operationen filmen, aber hey, wer SAW IV gesehen hat, den juckt so etwas schon gar nicht.
Aber im Gegensatz zu solchen Splatterkrachern ist dies eine interessante Geschichte, nicht umsonst heisst der Roman: A Taste of your own medicine...
Sehr gut, auf jeden Fall!!