Der Autor schildert kenntnisreich und unterhaltsam das Leben im Ostberlin der fünfziger Jahre bis hin zum Mauerbau. Die politischen und persönlich familiären Verwicklungen des Protagonisten in den Geschehnissen der Zeit, bannen den Leser und lassen ihn die ganze Geschichte hindurch nicht mehr los, bis er das unaufhaltsam sich nähernde schreckliche Ende ahnt und dennoch überrascht wird von der Konsequenz, mit der sich letztlich das Schicksal des "Direktors" erfüllt.
Ein Buch für die Nachkriegsgeneration auf beiden Seiten des "Eisernen Vorhang", die viel wiederentdecken werden, was sie schon lange vergessen gleubten und ein Buch für die "Nach-Mauer-Generation", um zu erfahren, was ihre Eltern und Großeltern in den frühen Jahren der DDR und der Bundesrepublik umgetrieben hat.