Pressestimmen
… verwebt der 1953 geborene Kaufmann Kindheitserinnerungen mit Familienüberlieferungen. Sein Berliner Milieu, das Schicksal seines Vaters, selbst kleiner Angestellter der HO, und des Bruders, der "rübermacht" in die Pfalz, verspinnen sich. Seitenweise verträumt sich Kaufmann in diese Zeit, legt aber einen lesenswerten Erstling vor. Für zeitgeschichtlich Interessierte. (Tageszeitung "Die Rheinpfalz")
Kurzbeschreibung
Ostberlin, Mitte der fünfziger Jahre des 20.Jahrhunderts. Die Familie Sonderling ist in einer Krise. Der älteste Sohn, gerade mündig geworden, flüchtet in den Westen und diskutiert nachträglich mit seinen Eltern über die Notwendigkeit und Legitimität seiner Entscheidung. Er führt die unfreien Verhältnisse in der DDR als Grund an. Sein Vater glaubt nicht an das bessere Deutschland im Westen, das noch auf weiten Strecken von den ehemaligen Nazis geprägt ist, wie er meint. Er will seinem Sohn beweisen, dass man es mit Anständigkeit und Fleiß überall zu etwas bringen und ehrenvoll leben kann. Die Tragödie nimmt ihren Lauf.
