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Der Diktator (+ DVD + Digital Copy) [Blu-ray]

189 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Anna Faris, Megan Fox, Sacha Baron Cohen, Ben Kingsley, John C. Reilly
  • Regisseur(e): Larry Charles
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Italienisch (Dolby Digital 5.1), Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Italienisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Spanisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Paramount
  • Erscheinungstermin: 20. September 2012
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 83 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (189 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B008FN6VO8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.209 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Nachdem Admiral General Aladeen (Sacha Baron Cohen) nach Amerika geladen wird, um sein nukleares Atomprogramm zu rechtfertigen, wird er kurzerhand gekidnappt und durch einen ihm zum Verwechseln ähnlich sehenden Ziegenhirten ersetzt. Der Diktator findet sich daraufhin obdachlos in New York wieder, bis er auf die Besitzerin eines veganen Ökoladens stößt, die ihm schließlich Asyl bietet - doch Admiral General Aladeen duldet kein Asyl: Er möchte um jeden Preis seine Macht als Diktator wiedererlangen.

Der Diktator
Der Diktator
Der Diktator


Sacha Baron Cohen kehrt mit der politisch völlig inkorrekten Komödie Der Diktator zurück auf die Leinwand und kümmert sich wieder einmal herzlich wenig um die Grenzen des guten Geschmacks. Der unfähige Machthaber und Herrscher von Wadiya wird auf seiner ersten Reise nach Amerika entmachtet. Plötzlich ist er dazu gezwungen, seinen ultimativen Albtraum zu leben: Den amerikanischen Traum.
Der Stoff zur Komödie basiert auf dem Roman Zabibah and the King, der als literarisches Werk des ehemaligen Despoten Saddam Hussein entlarvt wurde. Eine absolute Paraderolle für den Briten Sacha Baron Cohen, der das internationale Kinopublikum bereits als rüder kasachischer Journalist Borat zum Lachen brachte und auch als schwuler österreichischer Mode-Experte Brüno für Furore in den Kinosälen sorgte.

Movieman.de

Bereits 2006 und 2009 sorgte Komiker Sacha Baron Cohen mit seinen fiktiven Dokumentationen „Borat“ und „Brüno“ für derben Humor unterhalb der Gürtellinie. Nun kehrt er mit seiner politischen Satire in der Figur des Diktators Admiral General Aladeen zurück auf die Kinoleinwand. Und wieder einmal stellt er seinen schlechten Geschmack für brisante Themen unter Beweis. Dabei spielt er bewusst mit der amerikanischen Doppelmoral, die während des gesamten Films nicht nur in Frage gestellt, sondern auch auf das Übelste verhöhnt wird. Bei der Gestaltung des fiktiven afrikanischen Staates Wadiya hat die Produktion keine Mühen gespart. In gigantischen Landschaftsaufnahmen wird das Reich des Diktators und damit gleich sein gesamter Reichtum dokumentiert. Die Schaffung einer neuen Nuklearwaffe ist sowohl erschreckend als gleichzeitig überzogen inszeniert. Zwischenzeitlich gewinnt der Film an Substanz, wenn sich der entthronte Diktator im befremdlichen Amerika ohne finanzielle Mittel zurecht finden muss. Aber schon nach wenig ernsthaften Szenen rutscht das Niveau wieder auf die unterste Ebene. Wahre Cohen-Fans werden gerade deswegen  mit diesem Film bestimmt ihren Spaß haben. Alle anderen Kinobesucher seien jedoch vor diesem hemmungslosen Klamauk gewarnt. Denn ohne Rücksicht auf Verluste werden hier die politischen Maßstäbe durch den Kakao gezogen. Die von Terroristen ausgehenden Gefahren und die damit verbundene Angst der Amerikaner wird anhand von fiktiven „Wii“-Spielen plakativ in Szene gesetzt. Zwischenzeitlich sorgen skurrile Geburtsszenen, die Köpfung eines Toten sowie beängstigende Stunt-Szenen inkl. Offenlegung des männlichen Geschlechts für völlig absurde Sinnzusammenhänge. Kopfschütteln und unglaubwürdiges Schmunzeln reichen sich in diesem Film, während der gesamten Laufzeit, stetig die Hand. Damit sei dem Komiker erneut gelungen, was er beabsichtigt hatte: Provokation. Diesmal jedoch ohne die Einbindung von Unbeteiligten. Als Ersatz dafür, sollte eine einigermaßen glaubhafte sowie nachvollziehbare Geschichte der Handlung einen Sinn verleihen. Aufgrund der völligen Überspitzung des Inhalts führt diese jedoch nur zu Aneinanderreihung von massiv dargestellten Ansichten des Hauptprotagonisten.  Fazit: Trotz erhaltenem Papier-Schmiergeld von Admiral General Aladeen höchstpersönlich, kann der Film leider beim besten Willen nicht als urkomische Parodie bezeichnet werden.

Moviemans Kommentar: Die Komödie von Sacha Baron Cohen weist zu Beginn des Films einen sehr gelblichen Grundton auf, der durch den goldenen Palast bedingt wird (0:07:23). Das kleinbürgerliche Leben in den USA bietet hingegen natürliche Farbebenen. Die Lichtverhältnisse sind sehr gut ausbalanciert. So beginnt der Zuschauer gemeinsam mit dem Diktator den neuen Tag, der durch blendendes Sonnenlicht begrüßt wird (0:11:16). Im Natur-Laden von Zoe wirkt das Licht insgesamt sehr gedämpft, wodurch die Farben satter erscheinen (0:23:55). Rauschelemente fallen lediglich bei den fiktiven Nachrichten auf, die mehrfach eingeblendet werden (0:32:18), und eine etwas schlechtere Bildqualität aufweisen. Während eines Kameraschwenks kommt es zum Verschwimmen der Bilder (1.1.53). Ansonsten kommt der Film ohne Ruckeln aus. Weitläufige Landschaftsaufnahmen der Wüste symbolisieren die Machtverhältnisse in Arabien und deren Tragweite (0:08:20), während Aufnahmen von der New Yorker Skyline (0:16:50) die Freiheit symbolisieren. Diese Bilder wirken besonders klar, wobei man bei dem gesamten Film durchweg klare Bilder geboten bekommt. Die Kontraste sind bis auf die Szenen im Naturladen gut. Selbst in den dunklen Szenen lassen sich die einzelnen Bereiche gut erkennen. Bei der nächtlichen Liebeszene der Hauptfiguren auf dem Dach sorgt die diffuse Beleuchtung dafür, dass das Geschehen gut in Szene gesetzt wird und der Zuschauer Anteil nehmen kann. Die gut ausbalancierte Detailstärke lässt jedes Achselhaar von Anna Faris erkennen, das von Sacha Baron Cohen abgeleckt wird (0.55.47). Die Videospiele von Admiral General Aladeen sind sowohl optisch als auch akustisch gut hervorgehoben (0:11:44). In New York sorgen die Protestrufe der Bevölkerung (0: 17:13) für einen vollen Raumeindruck. Der Straßenlärm scheint gerade während der Fahrt auf dem Moped sehr zurückgenommen. Hier liegt der Fokus auf dem Dialog zwischen Admiral General Aladeen und Zoe. Die Stimmen klingen weitestgehend normal. Allerdings wirkt die Originalstimme sowie die deutsche Synchronisation von Anna Faris zwischenzeitlich recht kratzig. Die landestypische Musik im Hintergrund sorgt für eine gewisse Authentizität. Die Effekte sind schwach besetzt. Lediglich der kurze Hubschrauberflug bietet klangvolle Effekte (0:38.19). Die Extras fallen sehr bescheiden aus. Neben einem Musikvideo und entfernten Szenen findet man nur ein Interview von Larry King. Hier hätte man durchaus mehr erwarten können. --movieman.de

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Eldur Verlag GbR TOP 1000 REZENSENT am 25. Januar 2015
Format: Amazon Instant Video
Sasha Baron Cohens dritter Film. Im Gegensatz zu Borat und Brüno ist das ein "richtiger" Film, in allen Belangen hollywoodartig, man kann daher nicht von den anderen beiden auf diesen schließen und umgekehrt.

General Aladeen ist das Klischee eines Nahost-Diktators vom Schlage eines Saddam Hussein, Gadaffi und dieversen Scheichen. Er lebt in Maßlosigkeit, lässt Leute für Nichtigkeiten hinrichten und träumt von der Entwicklung der Atombombe, um damit Israel anzugreifen. Letzteres bringt ihn ins Fadenkreuz der USA. Sein Onkel Tamir (Ben Kingsley!) organisiert für ihn eine Rede vor den Vereinten Nationen, wo er alle beschwichtigen soll. In Wirklichkeit ist dies jedoch nur ein Putsch. Tamir will selbst an die Macht und die Bodenschätze des Landes ausverkaufen. Aladeen wird in New York entsorgt und durch einen Doppelgänger ersetzt. Der Mord an ihm scheitert (auf groteske Weise), nur sein Bart muss dran glauben. Ohne Geld und Identität versucht er, wieder in seine alte Position zu gelangen.

Cohen spielt den Diktator wie eine Art jungen Charles Addams, der zwar böse ist, aber auf eine leichtfüßige Weise, ohne Bewusstsein dafür, was denn so schlecht sei an Unterdrückung, Hinrichtungen, etc. Aber auch seine Opfer sind nicht wirklich nachtragend, das Ganze hat ein wenig Comicstil. Was nicht negativ gemeint ist, aber es ist gut, zu wissen, was einen erwartet,

Der Film hat eine Reihe von Gags, nicht jeder Schuss ist ein Treffer. Was meine Wertung betrifft, macht er dies jedoch durch seine Bösartigkeit und Wahrhaftigkeit wett. Insbesondere die Rede vor den Amerikanern gegen Ende ist etwas, das das Zeug zu einem vielzitiertem Kulttext hat.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von F. Bergrath am 10. Dezember 2012
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Eigentlich hatte ich einen Film mit typischem SBC-Humor erwartet, manchmal etwas grenzwertig, aber ansonsten in der Tradition von AZZ (Abrahams/Zucker/Zucker), also von "Airplane!", "Top Secret!" und "Naked Gun". Auf einen großen Teil des Films trifft dies auch zu: Er ist mitunter sehr klamaukhaft, und manchmal schämt man sich zu lachen. So weit also keine Überraschungen. Dann aber überraschte mich der Film doch, und zwar insbesondere gegen Ende. Denn hier kam wieder jener SBC zum Vorschein, den man aus/als "Borat" kannte: sozialkritisch und äußerst intelligent. Die Rede gegen Ende des Films erinnerte mich sogar tatsächlich an die Schlussrede aus Chaplins "Great Dictator", und in diesem Sinne ist "The Dictator" wirklich eine Aktualisierung des Chaplin-Klassikers. Ich möchte betonen, dass Chaplin in meinen Augen einen genialen Film gedreht hat, der niemals übertroffen werden wird, aber Cohen ist es gelungen, mit seinen eigenen (!) Mitteln (und nicht denen Chaplins) aktuelle Missstände anzuprangern und tatsächlich zum Nachdenken anzuregen. Ein besonderes Verdienst ist es auch, dass es ihm gelingt, gleichermaßen Fehlentwicklungen in gewissen Ländern des Nahen Ostens wie auch in unserer westlichen Welt (und in diesem Fall konkret in den USA) humoristisch-satirisch vorzuführen. In diesem Sinne ist ein großer Teil des Films deutlich tiefgründiger, als ich es erwartet hatte, und dafür gebühren Sacha Baron Cohen fünf Punkte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von lucky81 am 8. Oktober 2014
Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Dafür braucht man den entsprechenden Sinn. Der Film gefällt nicht jedem, da er an gewissen Stellen einfach nur derb ist. Aber wenn man bereits vorher Bescheid weiß und sich den Film dennoch antun will, zudem noch ein Fan der Flying Circus-Reihe ist, wird man seinen Spaß haben.
An Bild und Ton gibt es nichts auszusetzen. Nur der deutsche Untertitel weicht von der Kino- und Fernsehfassung ein bisschen ab.
Es gibt noch ein paar Outtakes als Extras und ein Interview mit Cohan als Diktator, der seinen Interviewer zweifeln lässt.
Zudem gibt es erfreulicherweise ein Wendecover.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jupiter III TOP 100 REZENSENT am 16. Dezember 2012
Format: Blu-ray
Wer Borat und Brüno gesehen hat, weiß was einen erwartet: Groteske Überzeichnung einer Figur, gepaart mit Humor, der teilweise nach unten keine Grenzen kennt, und überraschend satirisch tiefgründigen Seitenhaken.

Mit Borat setzte Sacha Baron Cohen die Massstäbe für seinen eigenen Filmstil. Brüno fielt danach ein bisschen ab.
In Diktator nimmt Cohen Macht- und Luxus besessene Diktatoren im erweiterten Nahen Osten auf die Schippe und übersteigert vorwiegend islamistische Sitten satirisch, die schon in Normalform im westlichen Kulturkreis schwer zu verdauen sind. Natürlich fehlen auch Seitenhiebe auf Auswüchse der amerikanischen Politik und sexuelle Absonderheiten nicht. Vieles ist verbaler Natur, darum wird der Film gerade noch FSK12 bekommen haben.

Nicht jeder Funke zündet, in Summe ist es aber ein sehr stimmiger und auf seine Art runder Film, bei dem man immer wieder Tränen lachen kann. Allein die Szene in der Interesse an Porschefahrzeugen dazu führt, dass man wegen Terrorverdacht verhaftet wird, schiesst einen weg. Auf so Ideen muss man erst einmal kommen. Die Stärke von Cohen ist aber nicht die Unterhaltung allein, sondern der bittere Beigeschmack. Es regt zum Nachdenken über die eigenen Werte an und macht einem nach Verblassen der grotesken Überzeichnung bewusst, was in der Welt schiefläuft.

Das Bild der Blu-ray ist ordentlich. Kräftige Farben, guter Schwarzwert und sehr plastische Darstellung. Nur in dunklen Szenen gehen ein bisschen die Details verloren. Am meisten beeindrucken die Aufnahmen, wenn New York aus der Luft gezeigt wird.
Zum Ton lässt sich nicht viel sagen.
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