In etwa zeitgleich werden drei Männer aus einem Gefängnis in Chile entlassen. Einer davon ein alternder Meisterdieb, der sich fest vorgenommen hat, nicht mehr auf die schiefe Bahn zu geraten. Ein anderer gerade um die 20, mit Plänen für einen genialen Coup, für den er allerdings Hilfe von oben genanntem Meister braucht. Wenig überraschend, dass dieser sich anfangs ziert, schliesslich aber doch nachgibt. Und dann wäre da noch der dritte Mann, der seine ganz eigenen Pläne hat und dem ganzen etwas an Spannung verleihen soll.
Damit sind wir auch schon am Knackpunkt dieses Krimis. Die Charaktere sind zwar alle sehr nett und liebevoll gezeichnet, ebenso die Atmosühäre der chilenischen Hauptstadt, wahre Spannung kommt aber kaum auf. Stellenweise zieht sich die Geschichte doch ziemlich hin. Erst gegen Ende gewinnt die Handlung plötzlich an Tempo, verliert dabei aber vollkommen ihre Glaubwürdigkeit.