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Der Dieb der Zeit: Das zweite Leben des Jeff Baker
 
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Der Dieb der Zeit: Das zweite Leben des Jeff Baker [Taschenbuch]

Peter F. Hamilton , Winfried Czech
2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 508 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Verlag); Auflage: DE (20. Juli 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232747
  • ISBN-13: 978-3404232741
  • Originaltitel: Misspent Youth.
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 347.992 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Peter F. Hamilton
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wir befinden uns in der Mitte des 21. Jahrhunderts, und in Europa steht ein Mann kurz davor, das Tor zur Unsterblichkeit aufzustoßen: Jeff Baker gilt als einfallsreichster Computerfachmann der ganzen Welt -- einer Welt, die er vor Jahrzehnten mit einer superheißen Erfindung in ein neues IT-Zeitalter befördert hat, und zwar ohne eine müden Cent dafür zu verlangen. Zum Dank wird er nun als erster Mensch einer vielversprechenden Verjüngungskur unterzogen. Gerade noch Ende 70, kehrt er unvermittelt als Zwanzigjähriger in den Schoß seiner Familie zurück.

Und diese Familie hat es in sich. Seine Frau, ein ehemaliges Fotomodell und eben noch fast vier Jahrzehnte jünger als er, ist plötzlich ein paar Jährchen älter. Sohnemann Baker hat gerade die Schule hinter sich gebracht und gedenkt am College die holde Weiblichkeit für sich zu entdecken. Zwei testosterongesteuerte Männchen in einem Haushalt stellen jedoch ein nicht unwesentliches Konfliktpotential dar, vor allem wenn sie es plötzlich auf dieselbe Dame abgesehen haben ...

Bekannt geworden ist Peter F. Hamilton mit seinem monumentalen Armageddon-Zyklus, der immerhin weit über 3.000 Seiten auf die Waage bringt. Der Dieb der Zeit kommt mit einem vergleichsweise bescheidenen Umfang daher, weiß allerdings durch einige von Hamiltons Sekundärtugenden zu überzeugen. Auf Raumschlachten und dergleichen müssen wir dieses Mal verzichten, aber die Schilderung der Folgen einer lebensverlängernden Maßnahme für den gesellschaftlichen Mikro- wie Makrokosmos ist auch nicht von schlechten Eltern. Ob es nun um Sex oder Politik geht, Hamilton nimmt kein Blatt vor den Mund. Darüber wird nicht jeder begeistert sein, aber wer es etwas deftiger mag, kommt dafür umso mehr auf seine Kosten ... --Helge Basler

Kurzbeschreibung

40 Jahre in der Zukunft: Seit Jahrzehnten wird sie erforscht, Trillionen von Euros wurden investiert. Nun endlich ist die Gentechnik Europas so weit, das erste menschliche Wesen zu verjüngen, ihm ein zweites Leben zu schenken. Und könnte es eine geeignetere Testperson als Jeff Baker geben, den Vater der Datasphäre (die das Internet abgelöst hat) und ein Philantrop, wie er im Buche steht? Nach 18 Monaten Behandlung in einer Klinik in Deutschland kehrt der 78 Jahre alten Mann als gesunder 20-jähriger nach Hause zurück ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr ironisch 11. April 2006
Von C. Lukas
Format:Taschenbuch
Man darf dieses Buch nicht als klassischen SciFi-Roman betrachten. "Der Dieb der Zeit" ist vielmehr eine Satire. Hamilton erzählt die Geschichte eines Genies, eines Mannes, der für seine exorbitanten Leistungen, die er der Menschheit zum Geschenk gemacht hat, ein schier unglaubliches Geschenk erhält: Eine zweite Jugend. Die, die ihm dieses Leben schenken, glauben natürlich, er würde sein Genie ein zweites Mal zum Wohle der Menschheit einsetzen. Der Beschenkte aber hat bereits ein Leben gelebt. Mit Freuden, mit Fehlern. Und genau aus diesem Grund entschließt er sich ganz anders zu handeln als von ihm erwartet wird. Er zieht los, um sein Leben zu genießen und bewusst Fehler zu machen. Fehler, für die er sich früher egschämt hat - und die er nun in vollen Zügen genießt.
Gerade die Tatsache, dass sich Hamilton allen Konventionen entzieht und seine Hauptfigur vollkommen menschlich handeln lässt, macht den Roman faszinierend. Hamilton verschließt sich den üblichen Zukunftsszenarien. Das mag vielen Lesern missfallen, ich fand dies äußerst unterhaltsam.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Andere Meinung! 8. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
--
Die bisherigen Rezensionen werden dem Buch meiner Ansicht nach nicht gerecht. "Der Dieb der Zeit" ist für einen Hamilton-Roman sicherlich sehr gewöhnungsbedürftig, zumal viele der Charaktere einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen und teilweise sogar recht unsympathisch daherkommen, was jedoch vom Autor durchaus beabsichtigt ist. Eine "Europafeindlichkeit" kann ich auch nicht erkennen. Im Gegenteil, selten kamen z. B. Deutsche in den Geschichten eines Engländers besser weg, als hier.

Europa wird als florierende Wirtschaftsregion beschrieben, deren Leistungen selbst die Amerikaner kaum etwas entgegenzusetzen haben, die sich andererseits aber auch mit extremistischen Separatisten und Globalisierungsgegnern herumschlagen muss. Nicht ganz unrealistisch, wie ich finde. Mich irritiert eher, dass Asien in Hamiltons Utopie scheinbar gar keine wichtige wirtschaftliche Rolle spielt, obwohl das aus heutiger Sicht doch eher unwahrscheinlich erscheint.

Absolut faszinierend und durchaus nachvollziehbar beschreibt Hamilton die Entwicklung des Internets hin zur Datasphäre und die damit einhergehenden Konsequenzen. Auch die Verjüngungsprozedur des Jeff Baker erscheint nach heutigem Kenntnisstand als durchaus wahrscheinlich. Hamilton hat sich offenbar eingehend wissenschaftlich zu diesem Thema beraten lassen. Das die sexuellen Aspekte des Romans dem Einen oder Anderen übel aufstossen war abzusehen.

Weiterhin übersehen meine Vorredner, dass "Der Dieb der Zeit" als Sprungbrett für die in wesentlich fernerer Zukunft spielenden Romane "Der Stern der Pandora" und "Boten des Unheils" (und dem nachfolgenden "Void-Zyklus") dient. Dass die Übersetzung so schlecht sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Leider geht mit der Übersetzung immer irgendeine Verzerrung des Originals einher, das ist wohl unvermeidlich. Wer das nicht akzeptieren mag, muss halt das Original lesen. Insgesamt halte ich die Ausdrucksweise der deutschen Übersetzung in Bezug auf die Story für absolut angemessen. Wenn die Frauen in "Sex and the City" so reden, dann ist das 'Kult' und hier ein "sprachlicher Offenbarungseid"? Das halte ich für wenig differenziert, weil die Umstände den sprachlichen Umgang bestimmen. Wenn pubertierende oder auch erwachsene Frauen untereinander über Sex reden, dann hört sich das eben selten besonders anspruchsvoll an.

Als eigenständiger Roman wird "Der Dieb der Zeit" sicherlich manchen verwirren, der vielleicht zuvor den "Armageddon-Zyklus" gelesen hat. Doch im größeren Kontext der "Commonwealth Saga" erscheint die Story in einem anderen Licht. Es sei nur jeder Interessierte darauf hingewiesen, dass Hamilton sich in diesem Roman weniger auf die technischen Aspekte konzentriert, als vielmehr auf die menschlichen und familiären Konsequenzen, die sich aus einer wie hier beschriebenen Verjüngung ergeben könnten.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jesus weinte 20. Juli 2004
Von "saturnh"
Format:Taschenbuch
Das lange sehnsüchtige Warten auf das neue Buch von Peter F. Hamilton hat sich für einen Science fiction Liebhaber, nicht gelohnt. Nach dem Armageddonzyklus und Sternenträume+Drachenfeuer ist dieser Roman zwar stilistisch voll und ganz Hamilton, aber reduziert sich die Handlung doch immer mehr auf das Liebesleben von Personen, ohne dabei eine futuristische Atmosphäre aufzubauen. Die 2.Lebenshälfte von Jeff Baker ist nach einer Behandlung, die ihn wieder wie einen Zwanzigjährigen aussehen und agieren lässt, erwartungsgemäß geprägt von viel kurvenreichen, weiblichen Fleisch. Leider fehlt hier diese gewisse Art von Spannung, ganz so, als wenn man hinter einem Planeten schauen will, um zusehen was dort für aufregende Phänomene existieren. Es gibt hier keine Phänomene. Zwar stellt er wieder sehr überzeugend detailliert seine Vision einer Zukunft dar, die wie immer schon greifbar realistisch wirkt, mehr aber auch nicht. Wer kleine Intrigen und familiäre Machenschaft mit Würze liebt, wird auf jeden Fall auf seine Kosten kommen.
Für jeden Hamiltonfan kein Muss.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Klischeeüberladener Testosteronroman
Was will uns dieser Roman sagen? Wenn man als reicher 80jähriger noch einmal die Jugend geschenkt bekäme würde man alles vögeln, was nicht bei 3 auf den... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von wolfvr veröffentlicht
Locker flüssig, mit Substanz...
Wieder einmal! Eine Reihe von guten Ideen,die nicht mal so weit hergeholt sind, in eine Interessante Geschichte gepackt und ein überraschendes Ende! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Januar 2009 von R. Hasler
Finger weg!
Schade, daß es keine 0 Sterne gibt, dieses "Buch" lechzt geradezu danach. Ein sprachlicher Offenbarungseid (das kann nicht nur am Übersetzer liegen)und... Lesen Sie weiter...
Am 23. November 2005 veröffentlicht
Zeitverschwendung ...
... ist dieser Science-Fiction Roman, der passenderweise "Der Dieb der Zeit" heißt.

Schade, daß Autor Peter F. Lesen Sie weiter...

Veröffentlicht am 23. Mai 2005 von isy3
Europaangst
Nun weiß man also, wovor Peter F. Hamilton wirklich Angst hat: Europa und der damit einhergende Verlust der Souveränität der englischen Regieurung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Januar 2005 von Detlef
Riesige Enttäuschung
Ich habe dieses Buch gekauft,weil Hamilton durch seine bisherigen Werke, die durchweg geniale Visionen enthielten und extrem spannend geschrieben waren, zu meinem Lieblingsautor... Lesen Sie weiter...
Am 25. Oktober 2004 veröffentlicht
Tapfer durchgehalten ...
Nun, was soll ich sagen? In Erwartung einer neuen monumentalen, spannenden, sprich fesselnden Geschichte wurde ich schwer enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2004 von Paradebeispiel
Schade - kein wirklicher SF
Wer die sonstigen Bücher von Hamilton kennt und ähnliches erwartet hat wird schwer enttäuscht. Ich muss zugeben dass ich aber der 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Oktober 2004 von "kfurter"
Große Enttäuschung
Nach dem Armageddon-Zyklus und den Mindstar-Büchern ist dieses Buch von Hamilton sehr enttäuschend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2004 von Tige
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