Tja, wenn man im Krankenhaus liegt, dann liest man ja so ziemlich jedes Buch, das man geschenkt bekommt. Aber durch dieses hatte man sich echt quälen müssen. Die Handlung ist verwirrend geschrieben und es macht absolut keinen Spaß, die häufigen Gedankensprünge des Autors nachzuvollziehen. Der sechzigfache Mörder wird - wie in unserer Kriminalitätsgeschichte heute auch - eher als Opfer der Gesellschaft hingestellt und es wird andauernd versucht, Mitleid für ihn zu erwecken, weil er ja als kleiner zehnjähriger Junge bereits zum Geschlechtsverkehr gezwungen wurde. Zu einer schlechten Handlung kommt noch, dass der Autor es meiner Meinung leider nicht versteht, Spannung aufzubauen, sondern in verschiedenen Ebenen immer hin- und herspringt und selten die Handlung nachvollziehbar fließen läßt. Mit Sicherheit eines der schlechtesten Bücher, das ich je gelesen habe.