Produktinformation
|
Zur ersten Gruppe gehören Edward P. Berglund, James Ambuehl und Robert M. Price; und leider auch Ramsey Campbell, dessen Story im Original immerhin durch sprachliche Ausgefeiltheit glänzt, die allerdings der Übersetzung zum Opfer gefallen ist. Ganz anders dagegen Brian Stableford, der seinen Protagonisten dem "Innsmouth-Syndrom" mit neuesten biologischen Erkentnissen auf den Leib rücken lässt; bei Brian Hodge inspirieren Gesänge aus der fernen Vergangenheit der Menschheit einen Hightech-Komponisten zu grauenhaften Höchstleistungen; und Malte S. Sembten zeigt, dass sich die Großen Alten durchaus darüber im Klaren sind, wie wichtig eine weltumspannende Werbekampagne für ihr Image ist.
Die Highlights des Bandes stammen einmal von Michael Siefener, dessen wirklich nervenzerfetzende Horrorstory "Bilderwelten" dem Vorbild Lovecraft und den Erwartungen moderner Leser gleichermaßen gerecht wird; und von Christian von Aster, der die Anhänger des Cthulhu-Kults mit den Gefolgsleuten einer anderen, weit mächtigeren Sekte zusammenbringt. Diese beiden Erzählungen -- wie auch die von Malte S. Sembten -- zeigen, dass es deutschsprachige Autoren gibt, die ihr grausiges Handwerk verstehen.
Wie schon mit Band eins, Der Cthulhu Mythos 1917-1975, hat Frank Festa allen Lovecraft-Freunden einen großen Dienst erwiesen. Allerdings hätte man auch hier Hintergrundinformationen über die Autoren und Storys erwartet, die leider völlig fehlen. Vielleicht kann der Verlag das auf seiner Website nachholen? --Felix Darwin
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
|
|