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Der Crash der Lebensversicherungen: Die enttarnte Lüge von der angeblich sicheren Vorsorge [Gebundene Ausgabe]

Michael Grandt
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

30. Juli 2009
Brechen unsere Lebensversicherungen zusammen?
Gehören auch Sie zu den vielen Millionen Menschen, die eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und trotz der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise immer noch fest daran glauben, dies sei eine "sichere" Kapitalanlage? Dann sollten Sie dieses Buch lesen! Es geht immerhin um Ihr Geld.
Michael Grandt hat die deutschen Lebensversicherungen unter die Lupe genommen. Er deckt auf: Vor dem Hintergrund der Finanzkrise werden einzelne Versicherungsgesellschaften mittel- bis langfristig zusammenbrechen. Denn sie haben jetzt schon weite Teile ihrer Rücklagen aufgelöst, um ihren Kunden derzeit noch die Verzinsung des Sparanteiles gewährleisten zu können. Darüber hinaus sind ihre ehemals als "sicher" angelegten Kapitalanlagen keinesfalls mehr sicher. Viele Lebensversicherungen müssen an ihre Reserven gehen sie leben von der Substanz.
Der Autor untermauert seine provokative These vom drohenden Crash vieler Lebensversicherungen mit Fakten, Quellen und Belegen, die nicht wegzudiskutieren sind.
Michael Grandt geht der zentralen Frage nach, wie die Konzerne das Geld ihrer Kunden angelegt haben. Daraus ergeben sich weitere:
-Wie "sicher" sind Lebensversicherungen?
-Wie hat sich die Rendite entwickelt?
- Warum erhalte ich den Garantiezins nur auf den Sparanteil und nicht auf meinen gesamten Monatsbeitrag?
- Wie lange können die Versicherungen den Garantiezins überhaupt noch erwirtschaften?
- Wie stark sind die Finanzreserven der Versicherer schon geschmolzen?
-Wie hoch sind die Stornoquoten der Lebensversicherer und wie hat sich das Neugeschäft entwickelt?
-Welche Versicherungskonzerne stehen bereits auf der "Kippe"?
-Ist es sinnvoll, eine Lebensversicherung zur Tilgung eines Immobiliendarlehens zu verwenden?
-Verschleiert die staatliche Finanzaufsicht unbequeme Fakten?
-Wie sieht es mit unserer Altersvorsorge aus?
-Droht der deutsche Staatsbankrott?
Diese Fragen und viele andere beantwortet der Autor spannend und informativ. Aber auch über die anderen Säulen der Altersvorsorge, etwa die gesetzliche Rentenversicherung, Pensionen, Riester- und Rürup-Rente, Versorgungswerke und Betriebsrenten klärt Michael Grandt auf.
Dieses Sachbuch will keinesfalls Hysterie oder Panik verbreiten. Es hinterfragt vielmehr die Werbeaussagen der Branche, beleuchtet die Fakten und überprüft Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt. Es liefert wichtige Informationen, die jeder kennen sollte, der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Kopp, Rottenburg; Auflage: 1 (30. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3938516976
  • ISBN-13: 978-3938516973
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 137.151 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Michael Grandt arbeitet seit 1992 als Freier Journalist/Autor und Dozent für die Themenbereiche Wirtschaft, Finanzen, Gesellschaftskritik und Zeitgeschichte. Er hat über zwanzig Bücher veröffentlicht und rund 800 Contents verfasst. Er hält regelmässig Vorträge zu den Themen Wirtschaft und Finanzen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
71 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie sicher ist sicher? 14. August 2009
Von Dr. R. Manthey #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer eine Kapitallebensversicherung besitzt, der weiß sicherlich, dass sie sich in einen Spar- und einen Risikoteil aufgliedert. Der Risikoteil versichert unser Leben und ist sinnvoll, wenn unser Tod zu erheblichen materiellen Verlusten bei anderen führen würde. Überleben wir den Versicherungszeitraum, dann sind die für das Todesrisiko gezahlten (und meistens nicht bekannten) Anteile an den Beiträgen verloren. Es bleibt der Sparanteil, für den uns eine Mindestverzinsung garantiert wird, die der Versicherer allerdings dem Marktzins nachlaufend anpasst. Uns ist in der Regel weder die Größe dieses Sparanteils am Gesamtbeitrag bekannt, noch was die Versicherer damit machen.

Damit räumt das vorliegende, relativ dünne Büchlein auf. Schon alleine deshalb ist es sehr zu empfehlen. Darüber hinaus jedoch erklärt es uns, in welchen extremen Schwierigkeiten die Lebensversicherer inzwischen wegen der anhaltenden Finanzkrise stecken.

Der im Titel dieses Buches angekündigte Zusammenbruch dieser Gesellschaften hat zwar noch nicht stattgefunden, seine Wahrscheinlichkeit ist jedoch in den letzten Monaten erschreckend groß geworden. Der Autor beklagt sich am Ende seines Buches mehrfach darüber, dass die Versicherer ihre Schwierigkeiten nicht zugeben würden. Das sollten wir ihnen nicht übel nehmen, denn würden sie es tun, kämen sie in noch größere Probleme, und das können wir nicht wirklich wollen.

Im ersten Teil seines Buches befasst sich der Autor mit den Hintergründen des drohenden Supergaus. Kurz und prägnant fasst er die bisherigen Geschehnisse der laufenden Krise zusammen und erklärt einige Hintergründe. Insbesondere geht er auf die staatlich verhinderte HRE-Pleite ein und macht verständlich, warum der deutsche Staat ein so enormes Interesse hat, diese Bank vor dem sicheren Untergang zu retten. Endlich einmal werden Zusammenhänge offen gelegt und Zahlen genannt. Auch für nicht in der Materie steckende Leser ist dieses Buch eine Offenbarung. Wir kennen die Finanzkrise doch bisher nur durch abstrakte Informationen und Schlagwörter. Der Autor hingegen beleuchtet die Verflechtungen innerhalb des Finanzsystems und unterlegt dies mit Zahlen. Dadurch werden die Ausmaße und Konsequenzen dieser Krise erst wirklich deutlich.

Der zweite Teil stellt die Frage, ob deutsche Lebensversicherer oder gar die Branche als Ganzes zusammenbrechen werden. Im Gegensatz zu Banken investieren deutsche Lebensversicherer eher konservativ. Wie sie das machen, erfahren wir ebenfalls in diesem Buch. Es ist ersichtlich, dass der Aktienanteil in ihren Depots tatsächlich gering ist und dass von dieser Seite nicht die eigentliche Gefahr droht. Darüber hinaus haben die Versicherer durch die laufenden Beitragseinnahmen einen Zufluss, auf den Banken verzichten müssen. Wo sind dann die heftigen Risiken?

Versicherer haben natürlich auch auslaufende Versicherungsleistungen zu erbringen. Der Garantiezins auf den Sparanteil von Kapitallebensversicherungen war früher wesentlich höher. Dieser Zugewinn der Versicherten muss also erwirtschaftet werden. Gegenwärtig ist die Differenz zwischen dem Zinssatz von als relativ sicher geltenden Anleihen und dem Garantiezins der Lebensversicherungen aber sehr gering. Dauert diese Phase noch längere Zeit an, so kommen einige Versicherer in erhebliche Probleme. Außerdem ist das Neugeschäft rückläufig und die Stornoquote recht hoch.

Die Versicherer haben aber nicht nur Staaten Geld geliehen (also Staatsanleihen gekauft), die nicht alle sicher sind, sondern auch Bankenanleihen gezeichnet. Darüber hinaus sind solche Kreditgeschäfte durch besondere, sehr spezielle derivative Konstruktionen versichert, die wiederum eigentlich Wertpapiere sind, jedoch kaum einen Markt besitzen und zu einem großen Teil bei der amerikanischen AIG gekauft wurden, die nur mit großer Mühe am Leben gehalten wird. Fällt nur dieser eine große Domino-Stein oder eine große Bank, dann wäre die Katastrophe perfekt.

Dies alles und noch viel mehr erklärt uns der Autor sehr klar, hinreichend ausführlich und in einfacher Sprache. So lernen wir zum Beispiel, was die Auffanggesellschaft "Protektor" wirklich leisten kann, wenn Versicherer insolvent werden.

Neben diesen Informationen enthält das Buch auch einige Interviews mit Vertretern der Versicherungsbranche. Als wohltuend empfand ich, dass der Autor auch deutlich macht, dass Versicherer nicht zocken, wie das der flache Journalismus gelegentlich öffentlichkeitswirksam behauptet, und auch ihre Probleme nicht selbst erzeugt haben.

Fazit.
Wer die Finanzkrise oder auch nur seine Kapitallebensversicherung wirklich verstehen möchte, sollte dieses Büchlein lesen. Es ist spannend geschrieben und überaus informativ. Es ist für mich das erste Buch, das einmal konkret die Verflechtungen und Mechanismen der Finanzwirtschaft verdeutlicht und so die Ausmaße der Krise äußerst anschaulich macht.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was wäre im Worst-Case-Fall? 26. Oktober 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieses Buch ist für alle, die planen eine Lebens-/Rentenversicherung abzuschließen, eine hilfreiche und abschreckende Lektüre zugleich.
Die Kernthese des Autor bezieht sich auf das Worst-Case-Szenario, welches von den Versicherern nicht oder unzureichend beachtet wird. Wie sicher ist eine Lebensversicherung wirklich? Was passiert, wenn die Banken, desen Schuldverschreibungen von Versicherern gerne als vermeintlich sicher gekauft werden pleite gehen? Was wäre im Falle eine HRE-Pleite mit dem deutschen Pfandbriefhandel passiert? Können Staaten pleite gehen? Könnte der Sicherungsfonds der Versicherungen eine Pleite auffangen?

Der Autor vermisst die fehlenden Konzepte für größere Ausfälle und prangert an, dass die Versicherungskonzerne nach dem Prinzip Hoffnung handeln und nicht nach kaufmännischen Regeln.

Fazit des Autors: Bei einem Systemcrash gibt es keine sicheren Anlagen, auch keine Lebensversicherungen.

Negativ an diesem Buch sind unter anderem die gelegentlichen Wiederholungen von bereits Erwähntem, die mittelmäßige Ausdrucksweise und die einseitigen Quellen. Viele Theorien des Autors basieren auf einer einzigen Studie.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bildzeitungsniveau 4. Juli 2011
Von Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Aufgrund der vielen guten Beurteilungen habe ich das Buch gekauft. Leider bin ich sehr enttäuscht. Das Buch ist oberflächlich und enthält viele Milchmädchenrechnungen. Wer sich im Finanzbereich auskennt, dem sind die meisten hier genannten Fakten eh bekannt. So z.B. dass die Überschußbeteiligungen in den letzten Jahren stetig gesunken sind und dass auch die Versicherer in der Finanzkrise ordentlich Federn lassen mussten. Tiefgründige, detaillierte Erläuterungen fehlen jedoch und darüber hinaus ist der Schreibstil mehr polemisch denn sachlich.
Für mich eine sehr enttäuschende Lektüre zu diesem wichtigen Thema.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Urteil zum Buch
Ich habe das Buch nur zum Teil lesen können, aber es gibt wichtige Informationen und Zusammenhänge, die ich in dieser Form noch nicht wußte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. März 2011 von U.B.O.
2.0 von 5 Sternen lieber selber nachrechnen
Es sollte niemand den Fehler begehen, eine Entscheidung bzgl. Fortführung,
Verkauf oder gar Storno seiner Lebensversicherung anhand allgemeiner Floskeln
zu treffen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Heidrun
4.0 von 5 Sternen Der Crash der Lebensversicherungen
Viel neues steht nicht drin, aber die Klarheit der Kernaussage hat mich überzeugt. Die Gelder in den Lebensversicherungen sind nicht wirklich sicher. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. April 2010 von André Schäckel
3.0 von 5 Sternen Crash der LV
Netter Titel, leichte Lektüre, leider viele Allgemeinplätze. Der Inhalt wird dem Titel m.E. nicht ganz gerecht, zumal vieles schon überholt ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von Rolf Mußotter
5.0 von 5 Sternen Wertvolle Investition zur richtigen Vorsorge
Im Gespräch mit Freunden und Bekannten zum Thema offenbart sich in 99% aller Fälle die völlige Ahnungslosigkeit zum Thema Lebensversicherungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2010 von discover
5.0 von 5 Sternen Top aktuelles Thema für jeden.
Top aktuelles Thema, brisant, verständlich erklärt - absolut empfehlenswert. Betrifft nicht nur jemanden der eine Lebensversicherung abgeschlossen hat.
Veröffentlicht am 9. Januar 2010 von Hans Hallesch
4.0 von 5 Sternen empfehlenswert für jeden, der eine lebensversicherung hat oder...
unverzichtbar für jeden verbraucher, der sich mit dem thema lebensversicherung auseinandersetzt - für jeden, der eine lebensversicherung hat, hatte oder haben will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2009 von Julia von Wolkenstein
2.0 von 5 Sternen Nur etwas für Enkel ?
Das Buch von Michael Grandt habe ich wegen der zahlreichen guten Rezensionen gekauft.
Leider bin ich aber über den Inhalt doch recht enttäuscht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. November 2009 von Osorno
2.0 von 5 Sternen Nichts neues...
Der Autor malt mehrere Weltuntergangsszenarien auf und belegt dann, dass in diesem Fall Lebensversicherungen nicht sicher sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. November 2009 von M. Pollmeier
2.0 von 5 Sternen Unsinniger Beweis
Der Autor beweist in diesem Büchlein, daß Lebensversicherungen nicht "sicher" sind. Er bleibt aber die Nennung einer Alternative schuldig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2009 von F. Weißenböck
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