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Der Coup
 
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Der Coup [Gebundene Ausgabe]

Philip Kerr , Cornelia Holfelder-von der Tann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Wunderlich; Auflage: 2 (24. September 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3805207719
  • ISBN-13: 978-3805207713
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 884.368 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Es geht um das ganz große Ding -- und zwar gleich zwei Mal: Die reichsten Männer der USA fragen sich bei ihrem Jahrestreffen, warum sie den nächsten Präsidenten nicht einfach „aus unserer Mitte bestimmen sollten“. Denn schließlich „machen die Märkte die Politik. Und wir dominieren die Märkte.“ Doch die machtgeilen Milliardäre haben die Rechnung ohne Eve gemacht...

Die kommandiert zusammen mit dem Ex-Milliardär und Börsen-Opfer Bob eine bunte Kidnapper-Truppe und will mit den schwer reichen Geiseln abkassieren. Als Ablenkungsmanöver stellt man zunächst politische Forderungen wie einen Schuldenerlass für die Dritte Welt, verlangt dann eine Milliarde Lösegeld -- und führt bei alldem etwas ganz anderes im Schilde.

Auch auf der anderen Seite gibt es ein Geflecht aus unterschiedlichen Interessen und Begehrlichkeiten: Als bekannt wird, dass der „Maschinenraum des Kapitalismus“ in der Hand von Kriminellen ist, stürzen die Aktienkurse ab -- und davon ist Polizeichef Zander genauso betroffen wie die Fernsehreporterin Milliano, die bereits an einem Buch über den Fall arbeitet.

Kerr baut diese Konstellationen in aller Ruhe auf, lässt die Figuren ausführlich über „Marktfundamentalismus“ reden und darüber, dass „Geld zu haben ein Fulltimejob“ ist. Eve mutiert von der Durchschnittsfrau zu einem weiblichen James Bond, der sich aus jeder Zwickmühle mit irgendeinem Trick 17 befreit -- beeindruckend und leider etwas berechenbar.

Ein routiniert geschriebener Roman mit ein paar merkwürdigen Aussetzern beim Übersetzer („Sie retirierte langsam flurabwärts.“). Kein Buch für Leute, die bei „Bullenmarkt“ an eine Viehschau denken. Kaufempfehlung für Krimi-Freunde, denen ein gepflegter Plot und zeitkritische Beigaben über Action und Suspense gehen. --Patrick Fischer

Kurzbeschreibung

Eve, Anfang 30, gute Figur, schlechter Charakter, hat im Golfkrieg I in der Armee gedient und betreibt in New York ein italienisches Gourmet-Restaurant. Bob Clarenco, dessen Security-Firma vor dem Börsen-Crash Milliarden wert war, fühlt sich mit seinem 20-Millionen-Dollar-Vermögen verarmt. Er will sich die Milliarden "zurückholen" und gewinnt Eve für einen verwegenen Plan: Im entlegenen Bergdorf Cloudcroft in New Mexico treffen sich einundzwanzig der reichsten Männer Amerikas zu ihrer jährlichen Sommerklausur. Hier tummeln sich Leute wie George Shapira, der durch Devisenspekulationen ganze asiatische Volkswirtschaften in den Ruin getrieben hat, oder Exzentriker wie Massinger, der im ausgedienten Kampf-Jet anreist. Gerade planen die Herren einen oligarchischen Putsch - als sie sanft einschlummern. Eve und ihre Catering-Crew haben den Milliardären nicht nur kulinarische Genüsse bereitet... Die Welt hält den Atem an: Die Geiselnehmer haben mit den Tyconnen den "Maschinenraum des Kapitalismus" in ihre Gewalt gebracht. Wollen sie nur Geld oder den Schlüssel zur Weltmacht?

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...aber die Übersetzung... 4. September 2005
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist eine Besonderheit. Es ist im Englischen noch nicht erschienen. Warum wird Philip Kerr allein wissen, vielleicht ist es seine spürbare Germanophilie, vielleicht sollte Deutschland Testfeld sein, bevor er sich damit im Mutterland des Krimis auf den Markt traut.
Vom Plot her darf er das. Selbst wo er nur mittelmäßig ist, ist er immernoch 1-2 Level über der Konkurrenz, so auch hier.
Ginge es nur darum, wäre die Kritik hier mit 4 Sternen zu Ende.
Aber wenn man schon so ein Unternehmen startet, sollte die Übersetzung adäquat sein. Sie ist es nicht. Sie ist eine Katastrophe oder - um beim Genre zu bleiben - ein Verbrechen.
Ich hatte das Glück die "Philosophical Investigation" in Englisch zu entdecken bevor das Buch ins Deutsche übersetzt wurde und bin Kerr dann auch weiter in seiner Sprache gefolgt.
Bei "Der Coup" ging das nicht. Die Erfahrung macht einen krank:
Cornelia Holfelder-von der Tann (am besten gefällt mir der Bindestrich!) schafft es locker den Klassenletzten einer Gymnasialstufe 11, der für sich schon beschlossen hat, Englisch abzuwählen, locker zu unterbieten.
Man spürt in der hölzernen Übersetzung oft das englische Orginal a la "Es ist lieblich, ist es nicht ?" Ist es nicht !
Beispiel gefällig? : "Sehen Sie es als einen Insult gegen Gott?"
INSULT !! Was spricht gegen Beleidigung ? !! und so gehts weiter Seite um Seite, Satz für Satz bis von Kerr nicht nur nichts übrig bleibt, sondern man nur denkt, "Gute Ideen hat er ja, aber schreiben kann er nicht". Ich würde als Autor auf Schadenersatz klagen.
Mein Gott, es muss ja nicht gleich Harry Rowohlt oder Hans Wollschläger her, aber ein solcher Autor, der einen wirklich famosen eigenen Schreibstil hat, hat besseres verdient.
Ach ja, staunend entnahm ich dem Vorblatt, daß es auch noch einen Lektor gegeben hat, was auch immer der getan haben mag, gründlich gelesen hat er das Buch offenbar nicht, ansonsten wüsste ich nicht wie solche kreativen kulinarischen Wortschöpfungen wie "Fleischhachsen" stehen bleiben konnten.
Aber um mit Goethe resigniert abwandelnd zu enden: Versuche einer das auszusprechen und breche sich nicht die Zunge dabei!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
....schade, schade...denn der Plot von Philip Kerrs "Der Coup" hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen. Und so versprachen auch die ersten der rund 440 Seiten zu einem runden Lesevergnügen zu werden. Doch leider schafft es Kerr nicht, die Spannung und das Interesse des Lesers aufrecht zu erhalten. Seine Geschichte um die Entführung einundzwanzig der reichsten Männer dieser Welt, verflacht gen Schluss hin massiv, ein bisschen so, als ob ihm einfach nichts Schlaueres mehr eingefallen wäre. Wo er zu Beginn noch minuziös ausführt und beschreibt, vernachlässigt er seine Protagonisten am Ende sträflichst. Wo er durch genaue Skizzierungen Sympathien für seine Charaktere aufgebaut hat, verspielt er diese, indem er dem Leser nicht mehr nahebringen kann, was diese Charaktere wirklich bewegt. Mir persönlich ist über den Romanverlauf das Interesse an den Mitspielenden völlig abhanden gekommen-am Ende war es mir echt egal- es hat mich nicht mehr berührt, was ihnen passiert. Und so bin ich enttäuscht, dass der Autor aus seinem wirklich genialen Plot nicht mehr herauszuholen vermochte.
3 Sterne vergebe ich trotzdem, zum einen für die außergewöhnliche Idee des Romans, zum anderen für die erste Hälfte des Buches, die grundsolide, spannend und bisweilen sogar herzerfrischend humorvoll geschrieben ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Auf dem Buchrücken des aktuellen Kerr-Thrillers prangt großzügig der Aufdruck, Kerr schriebe die intelligentesten Thriller seit Jahren. Dies hängt die Messlatte für den Coup sehr hoch, kommt aber nicht von ungefähr, da sich Philip Kerr tatsächlich durch ausgefeilte, spannende und atmosphärisch dichte Thriller auszeichnet. Ich erinnere nur an "Newtons Schatten", in welchem Kerr uns in das alte England versetzt, wo wir Newton als eine Art Sherlock Holmes kennen lernen -grandios! Leider spielt der Coup in der heutigen Zeit und verspielt daher schon einiges Potenzial, aber sehen wir uns dies genauer an:

Bob Clarenco ist Multimillionär und für unseren Geschmack daher steinreich, doch bei einem Börsencrash hat er einen Großteil seines Vermögens verloren und möchte nun endlich wieder in die Riege der Milliardäre aufsteigen. Dazu braucht er die toughe Köchin Eve Merlini, die ihren Mann inflagranti erwischt, ihre Nebenbuhlerin mit Krebsen bedroht und die auftauchenden Polizisten überwältigt hat. Eve landet daraufhin im Gefängnis, aber auch in den Schlagzeilen, was Clarenco auf sie aufmerksam macht.

Er plant einen Coup, der es in sich hat. Clarenco stellt ein eigenes Cateringteam unter Eves Leitung auf, um bei Wallenbergs Wochenend-Retreat das Catering übernehmen zu können. An diesem Wochenende versammeln sich nämlich die 20 reichsten Männer der Welt und feiern ihren Reichtum. Doch dieses Jahr soll alles anders sein, denn das Cateringteam überwältigt die Milliardäre und hält sie als Geiseln, um unglaubliche Forderungen zu erpressen...

Klingt alles nach einem herkömmlichen Geiseldrama? Mag sein, doch Philip Kerr wäre nicht Philip Kerr, wenn er sich nicht einige Rafinessen ausdenken würde und so ist es auch hier, denn hinter dem Geiseldrama steckt viel mehr. Eigentlich soll keiner zu Schaden kommen, um Clarencos Plan wahr werden zu lassen. Erst spät erfahren wir die wahren Pläne der Entführer und sind einfach nur überrascht. Philip Kerr erfreut uns hier mit einer überraschenden und interessanten Wende, die der Geschichte eine neue und spannende Richtung gibt.

Etwas ermüdend dagegen sind die Fakten aus der Finanzwelt, die höchstwahrscheinlich nur Börsenfanatiker interessieren dürften, denn Kerr geht hier manchmal zu sehr in die Details. Zugute halten müssen wir ihm hier aber, dass er recht offen die Finanzwelt kritisiert, in welcher die reichsten Männer der Welt eine unglaubliche Macht haben und das Börsengeschehen bestimmen können.

Philip Kerr erzählt kurzweilig und interessant, sodass er uns durchaus mitreißen kann, allerdings entwickelt er keine so dichte Atmosphäre, wie er das in "Newtons Schatten" geschafft hat, der "Coup" bleibt oberflächlicher und arbeitet mit schablonenhaften Figuren, die nicht authentisch wirken und uns daher nur wenig ans Herz wachsen.

Am Ende präsentiert uns Kerr ein fulminantes Finale, in welchem sich die Ereignisse überschlagen, was allerdings sehr ermüdend wirkt, Kerr übertreibt es hier und kann daher mit all den finalen Wendungen nicht mehr überzeugen. Weniger wäre hier mehr gewesen.

So bleibt festzuhalten, dass der Coup zwar unterhaltsam und spannend ist und durchaus mit innovativen Ideen aufwarten kann, dennoch würde ich mir wünschen, dass Kerr sich wieder historischen Thrillern oder Kriminalgeschichten widmet, rasante Thriller in einfachen Sätzen schreiben einfach schon zu viele Autoren, Kerr aber kann mehr und das sollte er auch ausnutzen.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Sehr zu empfehlen!
Obwohl ich , defenetiv mehr Fan seiner Werke mit Geschichtlichem Hintergrund bin ( Der Pakt, Das Janus Projekt usw...) absolut empfehlenswert !!! Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von militariatobi veröffentlicht
Packend!
Nachdem ich bereits mehrere Romane von Philip Kerr gelesen hatte, dachte ich erst, dieser Autor könnte mich nicht mehr Überraschen. Weit gefehlt! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2007 von Hibe
Interessanter Thriller
Der Inhaber einer Security-Firma? Bob Clarenco, dessen Firma nach dem Börsen-Crash nur noch 20 Millionen Dollar wert ist, fühlt sich völlig verarmt und plant deshalb... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2007 von J. Hameister
super Story, hapernde Umsetzung
Eine Gruppe von 21 Milliardären mit einem ausgeklügelten Schachzug und 'etwas' Vorbereitung in Gewahrsam zu nehmen, gibt einen guten Ausgangspunkt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. September 2006 von Ralf N.
Ganoven und das Kapital
Für mich ist Philip Kerr ein Garant für beste Ganoven-Literatur. Selbst seine nicht so gelungenen Geschichten sprühen vor Einfällen und spannenden Charakteren. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. März 2006 von Alexander Ourth
Spannende Idee, aber leider nicht frei von Klischees
Für die geniale Idee verdient der Roman schon mal 2 Sterne. Die reichsten Männer Amerikas treffen sich alljährlich auf einem Anwesen in der Bergen New Mexicos's. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. November 2004 von Thomas Kerstens
"Der Coup" ???!!! - wohl eher ein Reinfall !!!!!
Als Fan von Philip Kerr, der bis jetzt jeden seiner Roman gelesen hat, mußte ich „Der Coup" ganz zwangsläufig kaufen - und wurde bitter enttäuscht ! Lesen Sie weiter...
Am 26. Oktober 2004 veröffentlicht
Der Traum eines jeden Kapitalismuskritikers...
...erfüllt sich - anfangs wenigstens - in diesem spannenden Thriller: Die 21 reichsten Männer der USA - teilweise echte "Kotzbrocken", aber rund 500 Milliarden Dollar... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Oktober 2004 von Mag Wolfgang Neubacher
interessante Grundidee, aber dann ...
In diesem Buch geht es um Eve die anch einem kurzem Gefängnisaufenthalt, dass Angebot bekommt bei einer ziemlich gewagten illegalen Operation mit zu mischen, um an das... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2004 von Richard Bolitho
Originelle Idee - aber letztlich leider nur mittelprächtig.
Da haben wir ein Dutzend Milliardäre und eine kleine Gruppe Gauner, die sie gefangenhält und eine neue Weltordnung erpressen will ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Oktober 2004 von Ben M
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