Der Film basiert auf dem Roman "Blut auf dem Mond" von James Ellroy (L.A.Confidental). Hier spielt James Woods den desillusionierten Cop Lloyd Hopkins und zeigt mit einer hervorragenden Leistung, wie man aus einem mittelmäßigen Drehbuch einen guten Film machen kann.
Der Cop Lloyd fährt nach einem anonymen Hinweis zur angegebenen Adresse und findet den verstümmelten Leichnam einer Frau. Zu Beginn mutmaßt er, daß es sich um einen Serientäter handeln könnte. Von seiner Frau verlassen aber von seinem "Ziehvater" Dutch Peltz (Charles Durning) unterstützt, stößt er bei seinem Ermittlungen auf eine Swingerclubbetreiberin, mit der er ein Verhältnis beginnt, auf die Schriftstellerin Kathleen McCarthy (Lesley Ann Warren) sowie den korrupten Sheriff "Whitey" Haines (Charles Haid). Über die Schriftstellerin gelingt es Lloyd, trotz seiner Suspendierung, den Serienkiller ausfindig zu machen.
Der Film ist schlüssig aufgebaut und die Charaktere sind vielschichtig angelegt. Aber hier liegt meiner Meinung nach das Problem. Die Dialoge sind stellenweise zu lang ebenso das Grübeln von Woods in der Wohnung des korrupten Sheriff's. Aber dafür einen Punkt abzuziehen wäre zuviel, denn die Bild- und Tonqualität ist O.K.