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Der Consul
 
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Der Consul [Gebundene Ausgabe]

Christian von Ditfurth
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Droemer/Knaur (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426196093
  • ISBN-13: 978-3426196090
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 15 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 332.408 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Christian v. Ditfurth
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kommissar Stefan Soetting kennt den Toten, der da fürchterlich zugerichtet auf dem Hotelbett liegt. Wir schreiben die Nacht vom 08. zum 09. November 1932. Zwei Tage zuvor hatte die NSDAP bei den Reichstagswahlen eine Niederlage erlitten. Das Gesicht des Mannes auf dem Bett ist fast bis zur Unkenntlichkeit zertrümmert, der Schnauzbart blutverklebt. Noch ahnt Soetting nicht, dass er gerade Zeuge einer historischen Wendemarke geworden ist. Der Name des Mannes, der -- erschlagen ausgerechnet mit einer Goethe-Statuette -- im Weimarer Hotel Elephant vor ihm liegt, lautet Adolf Hitler! Erneut hat Christian von Ditfurth am Rad der Geschichte gedreht.

Nach seinem NS-Thriller Der 21. Juli hat es Christian von Ditfurth wohl keine Ruhe gelassen, das Thema erneut zu variieren. Wurde im ersten Falle Hitler Opfer des (diesmal) geglückten Attentats der Verschwörer vom 20. Juli, so scheinen die Täter diesmal aus Kommunistenkreisen zu kommen. Die Ereignisse überschlagen sich, als man kurze Zeit später den Stabschef der SA, Röhm, in der Spree treibend findet, den Penis abgeschnitten und in seinen Mund gestopft. Weitere NS-Größen sollten folgen. Deutschland befindet sich am Rande eines Bürgerkriegs.

Der ewig kränkelnde, völlig apolitische Kripokommissar Soetting ("was interessiert mich dieser selbsternannte Erlöser aus Österreich"), geht unter buchstäblich heillosen Zuständen auf Tätersuche. Die NSDAP droht zu zersplittern, SA-Leute marodieren durch die Straßen auf der Jagd nach KPD-Mitgliedern, einem wirtschaftlich völlig ausgebluteten, vor dem Kollaps stehenden Deutschland, muss endlich ein Schuldiger präsentiert werden. Schließlich wird der stoische Kripomann fündig, allerdings ganz woanders, als man dies in höchsten politischen Kreisen erwartet hatte.

Was von Ditfurths Roman so reizvoll macht, birgt auch einige Brisanz. Die Geschichte des Nationalsozialismus spielhaft zu verbiegen ist verlockend und prekär zugleich angesichts der historischen Fakten, deren Verlauf zu fürchterlich, zu genau ausgeleuchtet und vor allem noch viel zu nahe ist, um romanhafte Spekulationen damit zu treiben. Keine Frage, der Consul macht gierig gespannt, die Fakten sind wasserdicht. Historisch verantwortlichere Gemüter jedoch, die noch eine Anwehung vergangener Schuld auf sich spüren, werden sich fragen, ob der Nazi-Terror, der ein Auschwitz hervorbrachte, inzwischen belletristisch salonfähig geworden ist. Zeit zum Diskutieren! --Ravi Unger

Österreichischer Rundfunk, 13. September 2003

Ein Meisterwerk.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ich hatte dieses Wochenende eigentlich was anderes vor. Aber dann fiel mir der "Consul" in die Hände, und ich habe mich festgelesen. Jetzt fehlt mir Schlaf, dafür habe ich anderes gewonnen, vor allem perfekte Unterhaltung auf hohem Niveau.
Ditfurth schickt seinen Kommissar Soetting auf Ermittlungen in Berlin, Leipzig und anderswo in der dramatischen Endphase des Niedergangs der Weimarer Republik. Das ist nicht nur historisch aufregend. Auch ohne den Geschichtsablauf handelt es sich um einen einzigartigen Krimi mit einem interessanten Helden, der ganz Typ seiner Zeit ist und einen mehr als mysteriösen Serienmord aufzuklären hat: Hitler, Röhm, Strasser und Goebbels sind auf merkwürdige Weise umgebracht worden. Dahinter steckt natürlich politische Absicht. Nur welche?
Ditfurth führt den Leser durch ein fein verzweigtes Labyrinth der Intrigen und Machenschaften finsterer Gestalten. Am Ende steht eine überraschende Lösung.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unglaubwürdiger Held 24. September 2003
Von Albrecht Bär VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Um es gleich zu sagen: Der Roman ist spannend und ich habe ihn in einem Zug durchgelesen. Nach dem "21.Juli" legt der Autor eine neue historische Fiktion nach dem Muster "Was wäre wenn" vor. Der Berliner Kommissar Soetting muß den Mord an Hitler, Röhm, Goebbels und Strasser untersuchen und gerät in ein Geflecht von politischen Intrigen der Mächtigen, welches ihn seinen Dienst quittieren läßt. Auf sich allein gestellt, löst er den Fall, landet dafür jedoch auf dem Schafott.
Bei aller Logik der Handlung nimmt man als Leser dem Helden seine Unbedarftheit und Uninformiertheit nicht ab. Selbst für einen politisch Uninteressierten in der Weimarer Republik ist sein Nichtwissen unglaubwürdig. Daß es dem Autor nicht gelingt, seine eigenen politischen Präferenzen zu verbergen, kommt noch hinzu. Während Linke und Kommunisten mit einem gewissen Wohlwollen beschrieben werden, kommt er in bezug zur Rechten über die bekannten Stereotypen nicht hinaus.
Außerdem ist das Buch voll von kleineren Fehlern, die in dieser Häufigkeit für den Historiker Ditfurth nicht eben schmeichelhaft sind. So wurde der "Pour le Mérite" um den Hals und nicht auf der linken Brustseite getragen. Wenn man dieses Detail schon unbedingt erwähnen muß, dann aber auch richtig!
Daher nur ein schwaches befriedigend.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Spannender Thriller 25. Juni 2006
Format:Taschenbuch
Durch das ganze Buch mit seinen 400 Seiten habe ich immer wieder mitgefiebert und mich geärgert darüber, wie die Wahrheitsfindung der Polizei mehr und mehr zu einem politisch gesteuerten Prozess wurde. Aber grade dies machte die Faszination aus und zeigt sicherlich die Stimmung, die es in Deutschland dann schnell gab. Ich habe es jetzt nicht auf geschichtliche Korrektheit geprüft, aber ich halte es für recht authentisch und die ein oder andere Annekdote (wie die Nichte von Hitler, die sich selbst umgebracht hatte), taucht auf und erzeugt dadurch ein rundes Bild.

Alles in allem ein spannedes Buch mit überraschendem Abschluss. Dafür von mir 4 von 5 Punkte!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Was wäre wenn Hitler zu früh gestorben wäre?
Dies ist für mich, der mit Abstand beste und "realistischste" Roman von Ditfurth. Die Geschichte ist spannend geschrieben (auch wenn für den AVUS keine 10 Reichsmark... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2009 von Jöckes
Gemischte Gefühle
Die Grundidee des Buchs ist zweifellos fesselnd. Jedoch beschränken sich die Fähigkeiten des Autors leider auf den politisch-historischen Bereich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2009 von Kaleb McCormack
Spitzenbuch!!!
Nach "Der 21. July" wieder eine neue Sicht wie man die NS-Geschichte anders hätte erleben können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von Campbell Robert Earl
Wenig überzeugend
Vielleicht hat ein grober Schnitzer des Autors mich schon zu Beginn der Lektüre des Romans voreingenommen gemacht: 1932 war Erfurt nicht die Hauptstadt von Thüringen, es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Mai 2008 von Ulrich Hartmann
Interessant, aber in Details schlampig recherchiert
Das Buch wäre viel spannender und interessanter, wenn der Autor sich nicht nur die Mühe gemacht hätte, historische Zusammenhänge zu recherchieren (jedenfalls... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2007 von Prima_la_musica
Historisch sehr interessant, aber...
Mit seinem Buch "Der Consul" hat Christian von Ditfurth eine Zeit wieder aufleben lassen, die in den meisten Köpfen gar nicht mehr präsent ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Juli 2006 von McAllroy
Der Consul- spannend und geschichtlich korrekt zugleich
Um diese Rezension nicht ausarten zu lassen, beschränke ich mich in meinem Text auf die Bewertung dieses Kriminalromans; eine Inhaltsangabe kann der interessierte, potentielle... Lesen Sie weiter...
Am 4. August 2005 veröffentlicht
Der "21. Juli" ist eindeutig besser...
Gegenüber dem "21. Juli" lässt der "Consul" sehr zu wünschen übrig. Lesen Sie weiter...
Am 8. Februar 2005 veröffentlicht
Total fesselnder Roman
In "Der Consul" verändert der Autor die Geschichte: Was wäre wenn Hitler am 6.11.1932 ermordet worden wäre? Kommisar Soetting ermittelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2004 von S. Sieber
Erwartungen erfüllt.
Von Ditfurth, der schon mit einer 21 Juli einen wunderbaren Parallelweltenroman geschrieben hat, wird den in Ihn gesetzten hohen Erwartungen gerecht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. August 2003 von Updike
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