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Der Club der Toten Dichter [Blu-ray]

Robin Williams , Robert Sean Leonard , Peter Weir    Freigegeben ab 12 Jahren   Blu-ray
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 9,97 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Robin Williams, Robert Sean Leonard, Ethan Hawke, Josh Charles, Gale Hansen
  • Regisseur(e): Peter Weir
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Italienisch (Dolby Digital 5.1), Spanisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.85:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 30. August 2012
  • Produktionsjahr: 1989
  • Spieldauer: 129 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (97 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0013D9EDW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.690 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Das Credo des Welton Internats für Jungen besteht aus den vier Leitbegriffen: Tradition, Ehre, Disziplin, Leistung. Ebenso starr und streng wie diese Richtlinien sind die Lehrmethoden, mit denen die Schülerschaft, die den reichsten Familien des Landes entstammt, auf ihre elitäre gesellschaftliche und wirtschaftliche Rolle vorbereitet werden soll.

Doch auch reiche Jugendliche sind eben nur Jugendliche mit derselben Neugier auf das Leben und derselben Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit wie ihre nicht so betuchten Altersgenossen. Diese Eigenschaften sind es, die den neuen Englischlehrer John Keating (Robin Williams) besonders faszinieren und ihm fördernswert erscheinen. Für ihn ist Unterrichten mehr als ein Job: eher eine Berufung, der er mit Hingabe folgt. Entgegen den strengen Richtlinien des Internats ist es Keatings Anspruch, seine Schüler zu Freidenkern zu erziehen. "Carpe Diem" (Nutze den Tag), rät er den Jungen und will damit ihren Sinn für die Poesie und die schönen Dinge des Lebens schärfen.

Ein Ansatz, den vor allem die Freunde Todd Anderson (Ethan Hawke) und Neil Perry (Robert Sean Leonard) begeistert verfolgen. Dass nicht nur die Schulleitung, sondern auch die nicht minder konservativen Elternhäuser der beiden Jungen Keatings Methoden nicht billigen und sogar als bedrohlich für die eigenen Wertvorstellungen empfinden, ist die Ursache für die Katastrophe, die sich unabwendbar ankündigt.

Der Club der toten Dichter ist ein flammendes Plädoyer für die Poesie, die Fantasie und die Liebe, von Peter Weir bildgewaltig in Szene gesetzt und von Maurice Jarre, der die Filmmusik komponierte, kongenial vertont. Ein emotionsgeladenes Drama, das die ganze Palette der großen Gefühle in sich vereint und den Zuschauer garantiert nachhaltig beeindruckt. Robin Williams wurde für seine eindrucksvolle Darstellung des ambitionierten Lehrers John Keating für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert. Jungdarsteller Ethan Hawke (Gattaca, Große Erwartungen) legte mit diesem Film den Grundstein für seine steile Hollywood-Karriere.

Der australische Regisseur Peter Weir zeigt in seinen Filmen häufig Interesse an der Konfrontation zweier unterschiedlicher Welten oder Lebensanschauungen. Wie beim Club der toten Dichter Konformität und Individualismus aufeinander prallen, so wird in Der einzige Zeuge eine Amish-Kolonie mit der Korruption der modernen Polizeiarbeit konfrontiert, in der romantischen Komödie Green Card werden ein Franzose und eine Amerikanerin in eine turbulente Zweckgemeinschaft gepresst. Zuletzt konnte Weir mit seiner "Mediensatire" Die Truman Show international Kritiker und Publikum gleichermaßen begeistern. --Benno Limberg

Kurzbeschreibung

""Carpe diem! Nutze den Tag!" ist der wichtigste Lehrsatz des Englischlehrers John Keating. Mit großer Ausstrahlung und neuen Lehrmethoden bringt er die gesamte Schule, ein Internat für Jungen, und ihre starren Traditionen völlig durcheinander. Mit Humor und Menschlichkeit kämpft er für Poesie, Liebe und Phantasie, die das Leben lebenswert machen. Er lehrt seine Schüler Persönlichkeit zu entwickeln und sich selbst treu zu bleiben. Doch damit macht er sich unbeliebt. Seine Gegner schrecken vor nichts zurück, und ein Verräter ist schnell gefunden..."

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Der Club der Toten Dichter zeigt sehr gut auf, inwiefern eine intolerante und starre Gesellschaft das Leben und die Träume eines einzelnen Menschen in die Schranken weissen kann.

Der Film ist für mich mehr als eine Kritik am Schulsystem der damaligen Zeit sondern durchleuchtet auch gesellschaftliche Strukturen, in welchen das freie Denken und ein von der Norm abweichendes Verhalten verurteilt wird.

Welche Folgen dies haben kann zeigt das Ende des Films.

Es handelt sich hier um einen wertvollen Film, denn abgesehen von der unmissverständlichen Botschaft, die uns dieser Film geben will, fordert er ein Weiterdenken über den Inhalt hinaus.

Man kann diesen Film eigentlich auf jede Zeit und jede Gesellschaft beziehen, denn Andersdenkende zu unterdrücken und freies Denken einzuschränken wird heute genauso wie damals praktiziert.

Trotz weniger Längen in der Handlung gebe ich diesem Film die Höchstpunktzahl. Unbedingt Ansehen! - Filme, die zum Denken anregen sind (leider) selten geworden.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer noch ein wichtiger, aufrührender Film 19. Oktober 2011
Von Dodo TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:DVD
Kurz zum Inhalt:
Ein progressiver Literaturlehrer kommt an eine erzkonservative Jungenschule und regt die Schüler mit seinem ungewöhnlichen Methoden an, sich selbst zu entdecken und die Welt und ihre Wertigkeiten neu zu betrachten. Doch das System und die Elterngeneration erlauben letztlich keine Abweichungen von der "Tradition", so dass es am Ende zur Katastrophe kommt, als ein Schüler versucht, sich seinem strengen Übervater zu widersetzen.

Zum ersten Mal sah ich den Film 1990 im Kino. Damals hatten Mitschüler den Film bereits gesehen und waren ganz überwältigt, erzählten allen anderen: "Den müsst ihr sehen."

Warum das so war? Weil wir damals in den 1980ern in einer so ziemlich ähnlichen Schule wie der Weston Academy aus dem Film waren. Aus unserer damaligen Sicht war der Film absolut einleuchtend. Ja, so kannten wir das: ein Lehrer sagte etwas und man tat es. Keine Widerworte. Im Klassenzimmer herrschte Ruhe, das war einfach so. Viele Mitschüler von mir planten schon mit 17 ihre Karriere in allen einzelnen Schritten. Schwächere Schüler wurden gnadenlos gedisst, nicht nur von den Lehrern, denn sie "versauten" den Schnitt. (Es gab aber auch genug dickfellige "Hänger", die das ganze nicht interessierte.)

Dinge, die Mr Keating in dem Film als Lehrer tut und die heute zu Recht als pädagogisch fragwürdig eingestuft werden, wie z.B. einen schüchternen Jungen scherzhaft zu triezen, sind im Vergleich zu dem, was manche Lehrer in unserem realen Leben taten, völlig harmlos.
Anders als in den 1950ern (wie im Film drastisch gezeigt) wurden wir natürlich nicht mehr mit Prügelstrafen bedroht. Aber die verbalen Verletzungen, die Lehrer sich erlauben konnten, waren nahezu unbegrenzt.

Mittlerweile hat sich das ganze in den letzten gut 20 Jahren fast umgekehrt, Lehrer müssen stets sehr vorsichtig mit dem sein, was sie sagen und tun, da Schüler und Eltern schnell in Angriffstellung gehen bei "gefühlter" Ungerechtigkeit, möglicher Herabsetzung oder nur einem unüberlegten ungeschickten Ausspruch. Während Lehrer oft mit sehr viel Distanz- und Respektlosigkeit konfrontiert werden. Schade, dass es so häufig Extreme sind, die im Leben entstehen, keine Mitte.

Deswegen (und hier wollte ich mit dem ganzen hin) kann ich irgendwie nachvollziehen, dass manche Leute heute den Film nicht mehr ganz "verstehen" können. Warum sich die Schüler nicht zusammenschließen, um gemeinsam gegen das autoritäre Regiment vorzugehen. Warum Mr Keating so einen Eindruck auf viele der Jungs macht. Warum es Todd ganz "normal" findet, von einem Lehrer etwas Spott zu ertragen (und sich deswegen keine schwerwiegenden Gedanken macht oder sich längerfristig verletzt fühlt, nein, Keating sogar mag). Warum es Neil die Sprache verschlägt, wann immer sein Vater ihn anbrüllt ("Warum brüllt er nicht zurück?" würde so mancher Junge heute sagen).

Wichtig ist der Film weiterhin, auch wenn sich bestimmt heute nicht mehr so viele Jugendliche mit den Schülern aus eigenem Erleben heraus identifizieren können. Wichtig, weil er zeigt, wie es mal anders war und dass sich doch bis heute einiges in der Pädagogik getan hat. Wichtig, um zu überlegen, ob man heute nicht auch Zwängen, wenn auch ganz anderen, unterliegt. Bin ich wirklich frei oder versuche ich permanent zu gefallen, um z.B. auf Facebook möglichst viele Freunde zu haben? Schaffe ich es, mal eine Woche kein Handy zu haben? Sage ich tatsächlich zu meinen Freunden, dass ich dieses Wochenende echt einfach mal ein Buch lesen will? Schaffe ich es, mal beruflich kürzer zu treten und einfach nach Hause zu gehen? Schaffe ich es, nicht über einen Kollegen zu lästern, der genau das tut?
Usw.

Die Botschaft Keatings: "Pass auf, dass du in der Stunde des Todes nicht merkst, dass du gar nicht gelebt hast." wird wohl immer Gültigkeit haben.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Oh Captain, my Captain ..." 18. April 2005
Format:DVD
Wellton-Academy gilt in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts als die beste Prepatory-School der USA und damit als DAS Sprungbrett in die universitäre Elfenbeinliga von Harvard, Yale und Princeton. Der Schulalltag ist dementsprechend reglementiert und eingeengt, die Schüler werden gesellschaftlich stromlinienförmig erzogen. Individualität ist nicht gefragt, geistiges Ausbrechen geradezu ein Anachronismus.
Als neuer Lehrer für englische Literatur und Poesie kommt John Keating (Robin Williams) an dieses Internat, vor Jahren selbst ein Absolvent der Academy. Er bricht mit den Konventionen, stellt seinen eigenen Lehrplan auf, erzieht seine Schüler zu Freidenkern und weckt ihre Liebe für die poetische Schönheit der literarischen Größen dieser Welt, Whitman, Shelley, Byron, Tennyson ...
Der Konflikt mit dem System ist vorprogrammiert, da Keating auf Gedeih und Verderb an seiner Philosophie festhält: "Only in their dreams can men be truely free. 'Twas alsways thus, and always thus will be ..."
Williams spielt seine vielleicht überragendste Rolle in diesem Film, der neben den - im englischsprachigen Original noch viel schöneren - literarischen Zungenschnalzern eine herzzereißende Geschichte über die Freiheit der Gedanken und bezaubend schöne Bilder mit dem Flair Neu-Englands in den 50ern aufs Zelluloid bannt. Dies ist ein Aufruf, vor den Mächtigen der Welt im Glauben an sich selbst nicht zu kapitulieren und eine verlorene Schlacht bedeutet noch lange nicht einen verlorenen Krieg. Großes Kino mit einem fantastischen Robin Williams, der - wenn auch zart schaumgebremst - im "Club der toten Dichter" (engl. "Dead Poets Society") seine überzeugendste Performance liefert.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen DVD nicht lesbar
Die DVD ist nicht lesbar, aufgrund einer inkompatiblen Codierung! Die DVD ist vermutlich für eine andere Region kodiert. Ziel war es diesen Film auf Englisch zu sehen.
Vor 26 Tagen von Ralf Fehrenbach veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker!
Schon mehrfach gesehen und immer wieder inspirierend. Die Handlung und die Schauspieler sprechen für sich. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Kirsten veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen DVD
Alles super und top. Diese DVD ist ein super und sehr toller Film, mit super Schauspielern. Vielen Dank dafür und schöne Ostern.
Vor 1 Monat von Daniel Koss veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen fantastisch!
ein toller Film! oft auch Stellen zum Lachen. Auch wenn es am ende eher traurig wird ist es doch großartig gemacht :)
Vor 1 Monat von Jule veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Der Club der Toten Dichter ist ein geniales Meisterwerk...
mit bravourösen Schauspielern und wichtigen Zitaten und ich möchte ihn in meiner Blu-ray Sammlung nicht mehr missen! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Mr-Big2000 veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Es könnte so schön sein
Mich persönlich überzeugt Williams und auch die jungen Nebendarsteller geben eine passable Leistung ab.
Inhaltlich ist der Film zwiespältig. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Ein Modellbauer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Film Blu-ray " Der Club der toten Dichter"
Ich kann nur von meiner Seite aus sagen: " einfühlsamer, toller Film." Schaupielerische Leistung 1A. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von H. Chapman veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen ein ausnehmend wertvoller Film!!! KEIN Ami-Schund!!!
Die zentrale Figur des Lehrer Keating setzt auf die Stärke der Poesie, die er selbst bemüht ist zu verinnerlichen, zu leben und die auch seine Schüler nicht nur... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von FRANZ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Botschaft ist das Ziel
Ein Meisterwerk der Filmkunst. Gemeinsam sind wir stark und - wenn Du wirklich willst, kannst Du was bewegen. Herausragend in den einzelnen Charakteren besetzt und sehr lehrreich. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von WolfsBurger veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Blecherner Ton in Deutsch
Ich kann mir nicht helfen, aber der Ton der deutschen Fassung ist katastrophal. Vom angeblichen 5.1-Ton ist nicht viel zu merken, stattdessen habe alle Stimmen ein blechernes Echo. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Holger Kreymeier veröffentlicht
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