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Ihre Handlungen wirken manchmal ein wenig zu "durchgeknallt", aber die Frauen selbst sind einfach toll. Goldie Hawn, die eine alternde Schauspielerin spielt, ist manchmal ein wenig zu temperamentvoll, aber ihr großspuriges Verhalten ist durchaus amüsant, speziell wenn sie sich über Hollywood und ihr eigenes Alter Ego lustig macht. Entgegen ihrem üblichen dreisten Auftreten überrascht Bette Midler durch ihre Darstellung einer nicht nur unglücklichen, sondern zutiefst betrübten Frau. Dies zeigt sich nicht nur durch einen Mangel an Schlagfertigkeit -- allein in ihrem ausdrucksvollen Gesicht steht die Geschichte ihrer Ehe geschrieben. Als unterdrückte und von Selbstvorwürfen zerfressene Ehefrau eines egomanischen Werbefachmanns entdeckt Diane Keaton ihre Wut und auch ihre Stimme, als ihre Psychiaterin (Marcia Gay Harden) ethische Grenzen überschreitet.
Während man beobachtet, wie sich Diane Keaton von einer ineffizienten Hausfrau zu einer energiegeladenen Geschäftsfrau verwandelt, wird deutlich, dass es viel zu lange her ist, seit sie in einer Komödie gespielt hat. Regisseur Hugh Wilson traf eine intelligente Auswahl an Nebendarstellern, von denen jeder einzelne seinen speziellen Beitrag zum Film liefert. Dennoch gelingt es ihm nicht, den überschäumenden Humor aus der ersten Stunde des Films während der ganzen Zeit zu halten, denn das Ende wird dadurch geschwächt, dass die Frauen ihren ursprünglichen Vorsatz nicht vollends durchsetzen. --Rochelle O'Gorman
Was den „Club der Teufelinnen" so stark macht, sind einmal die tollen drei Weiber: Goldie Hawn spielt mit Schmiss den abgetakelten, zu übermäßigem Alkoholkonsum neigenden Filmstar; Bette Middler gibt die unglückliche Hausfrau mit hinreißender Mimik; Diane Keaton klammert sich leicht neurotisch an ihre Ehe mit einem Mann, der schon mit der gemeinsamen Psychotherapeutin ins Bett steigt. In äußerst witzigen Nebenrollen sehen wir Maggie Smith (die als Gunilla Garson-Goldberg schon viele Männer kommen und gehen sah) und Sarah Jessica Parker (umwerfend blondes Dummchenluder). Und was die Frauen so alles anstellen, um ihren Männern amouröse Abenteuer, finanzielles Fiasko, emotionale Enthauptung heimzuzahlen, das ist höchst amüsant inszeniert. Nicht unterschlagen werden sollte auch der schöne Soundtrack (u. a. „You Don't Own Me", "I'm Still Standing", "Piece Of My Heart"). Fazit: Kurzweilig, unterhaltsam, komisch und mit Herz - sehenswert!
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