Es hat nur weh getan. Die Charactere habe wie in einer griechischen Tragödie von Anfang an ihren eigenen Untergang vorangetrieben. Aber im Gegensatz zu den normalen Tragödien haben sie nicht eine Reihe von Entscheidungen getroffen, die durch Zufall oder nvorhersehbares zu der Katastrophe führen, sondern haben Dinge getan, die jeder normal denkende 6 Jährige für dumm halten würde.
Das Ende war nach 50 Seiten sicher. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass aus irgendeinem Grund eine der offensichtilich falschen Entscheidungen sich durch eine unerwartete Wendung doch als genial erweist. Fehlanzeige. Falsche Entscheidungen und ein Verhalten, das absolut nicht zu dem Character der Figuren passt und ein Ende, das die schlimmstmöglichen Konsequenzen vereint, alle. Es gab eine Reihe von möglichen Ausgängen aber was am Ende passiert ist war schlimmer als alles was der Leser erwarten konnte und schlimmer als das, was passiert wäre wenn die Figuren einfach am Anfang gleich aufgegeben hätten.
Ab hier gehe ich explicit auf die Handlung ein wer sich also nicht die Spannung verderben will, der sollte jetzt aufhören.
Fangen wir am Anfang an. Kaede und Takeo haben Kinder. 3 Töchter. Zwei der Mädchen sind Zwillinge was laut dem Aberglauben eine Strafe des Schicksals ist. Und Kaede hasst die beiden dafür. Dass Kaede ihre eigenen Töchter hasst weil sie dem Aberglauben glaubt ist eher untypisch für jemanden, der sich sein Leben lang gegen alle Konventionen gestellt hat. Die verbleibende Tochter, die mit 15 die älteste ist, libt Kaede. Obwohl sie da eine komische Definition hat, den ich würde nicht vorschlagen jemanden den ich liebe gegen dessen Willen mit einem 50 jährigen zwangszuverheiraten. Man sollte meinen, jemand, der sein Leben lang für die Unabhängigkeit und Gleichberechtigung de Frauen eingetreten ist hätte etwas gegen so ein Verhalten, aber nicht hier.
Takeo ist da Warmherziger womit wir bei seinem Problem wären. Er stellt zu Begin des Buches fest, dass einer seiner Vasallen, Zenko, Arais Sohn, ihn verraten hat und zusammenarbeitet mit seinen Feinden. Er läßt ihn nicht töten sondern versucht ihm gut zuzureden. Taku, Takeos Geheimdienstchef und Zenkos Bruder empfiehlt Takeo Zenko töten zu lassen. Takeo entscheidet sich dagegen. Shizuka, Zenkos Mutter, empfiehlt Takeo Zenko töten zu lassen. Sie bietet ihm an es selbst zu tun. Wir wollen hier nochmal festhalten, Zenko ist so offensichtlich böse, dass seine eigene Mutter ihn selbst umbringen will. Takeo entscheidet sich dagegen. Das hat nicht nur einen offenen Krieg mit Zenko zur Folge, durch den 1000e sterben sondern auch den Tod von Taku und die Zersplitterung von Takeos Geheimdienst. Ich hatte gehofft, dass Takeos Entscheidung sich al richtig erweißt weil Zenko seinen Fehler einsieht und dann für takeo eine große Hilfe ist. Oder, dass nur Zenkos Frau eine Verräterin ist und Zenko selbst unschuldig und auf Takeos Seite. Nein. Die Charactere sind alle genau das, was sie zu sein scheinen.
Durch Zenkos Verrat wird der Heerführer des Kaisers auf die drei Länder aufmerksam und Takeo entscheidet sich, ihm in einem Fairen Wettstreit gegenüberzutreten bei dem Takeo auch gewinnt. Es ist für niemanden eine Überraschung, dass der Heerführer sich nicht an ddie Abmachung hällt und Takeo trotzdem angreift. Die anschließende Schlacht ist verlustreicher als nötig war weil Takeo beschlossen hat vorher keine Verteidigungsanlagen zu errichten um nicht als Agressor zu wirken obwohl er wusste, dass ein Krieg nicht vermeidbar war und ich bis heute nicht verstehe vor wem er nicht als gressor dastehen wollte. Vor dem Heerführer, der ihn angegriffen hat oder vor den Soldaten, die bei der Shclacht dabei waren und wissen wer angegriffen hat.
So oder so, nach der Schlacht hat er nicht mehr genug Männer um gegen Zenko und Kade, die nach dem Tod ihres neugeborenen Sohnes den Verstand verloren hat und zu Zenko übergelaufen ist (Mit der grandiosen Logik, dass Arai ja immer ihr Freund und Beschützer war. Wer sich an den dritten Band erinnert wird sich vor Lachen kaum halten können). Also beschließt Takeos Tochter den Heerführer doch zu heiraten um dann mit seiner Unterstützung gegen Zenko vorzugehen.
Ich fasse zusammen. Nachdem sie an einem Wettstreit teilgenommen haben und ein Schlacht geschlagen haben bei der unzählige Menschen gestorben sind mit dem erklärten Ziel dem Heerführer nicht die Kontrolle über die drei Länder zu überlassen, heiratet Takeos Erbin den Heerführer und übergibt ihm die Kontrolle über die drei Länder. Aber das war noch nicht der Tiefpunkt des Buches.
Takeos Tod. Ja. Er sollte von seinem Sohn umgebracht werden aber das ist irgendwie nicht passiert. Nachdem Kaede den verstand verloren hatte hat Takeo sich in ein Kloster zurückgezogen und dort ist dann sein Sohn aufgetaucht. Sein Sohn wollte ihn aber nicht umbringen und da hat Takeo die Hand des Jungen gepackt, ein Messer hineingetan und sich dann, die Hand seines Sohnes haltend, das Messer selbst in den Bauch gerammt. Was für ein Ende.
Dieses Buch hat mich dermasen enttäuscht. Ich kann das wirklich nicht mehr in Worte fassen. Hätte takeo gleich auf Seite 50 zeko erledigt und Verteidigungsanlagen am Zugang zu den deri Ländern gebaut wäre das Buch gut ausgegangen und dazu haben ihm alle geraten. Wie jemand tragisch scheitert ist nur interessant wenn die Tragödie daran nicht seine eigene Dummheit ist.