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Der Chinese Unbekannter Einband – 2008


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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Paul Zsolnay Verlag (2008)
  • ASIN: B0041B57DY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (163 Kundenrezensionen)

Mehr über den Autor

Am 3. Februar 1948 wurde Henning Mankell in Stockholm geboren. Sein Vater zog ihn allein in Härjedalen auf. Vor seinen ersten Gehversuchen als Autor und Regisseur machte Mankell als Siebzehnjähriger berufliche und künstlerische Erfahrungen als Regieassistent am Riks Theater in Stockholm. Auch seine - neben der Kunst - zweite Leidenschaft machte sich früh bemerkbar: Schon als Kind hatte Mankell Fernweh und den Wunsch, nach Afrika zu reisen. Mit 24 Jahren setzte er seinen Traum in die Realität um und fand in Afrika eine zweite Heimat, der er bis heute mit einer Theatergruppe in Mosambik treu ist. Mankell lebt "mit einem Fuß im Sand, mit dem anderen im Schnee", wie er selbst sagt. Afrika ist auch Ziel des gesellschaftlichen Engagements des mit Preisen überhäuften Autors. Immer wieder lenkt Mankell die Aufmerksamkeit der westlichen Öffentlichkeit auf die Besonderheit und Schönheit des "vergessenen Kontinents".

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Dr. Lothar Jahn am 8. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Zweifellos hat das Buch seine interessanten Stellen. Es fängt erstmal sehr spannend und mysteriös an mit einem Massenmord in einem kleinen Dorf fernab der Zivilisation, was neugierig macht. Die Richterin, die eine Art Heldin des Buches ist, hat dort entfernte Verwandtschaft und steigt deshalb in die Geschichte ein, entdeckt Dinge, die die Polizei nicht sehen will. Ein bekanntes Schema, das jedoch plötzlich ganz in den Hintergrund tritt. Plötzlich kommt ein langer Teil, der sich mit Kolonialgeschichte auseinandersetzt, speziell mit der Rolle, die geknechtete Chinesen beim Eisenbahnbau in den USA des 19. Jahrhunderts spielten. Hier liegt die Wurzel des Verbrechens, denn einer der dort sklavisch geschundenen Männer wurde immer wieder von einem sadistischen Vorarbeiter aus besagtem Dorf gequält. Eigentlich finde ich diesen Teil, der von anderen Rezensenten hier als zu ausufernd gesehen wird, am dichtesten. Da hat es mich wirklich gegruselt und gepackt. Es wäre ein gutes Buch geworden, wenn dieser Mann nun wirklich seine Rache an dem Schweden genommen hätte. Dass er statt dessen ein Tagebuch schrieb, das einer seiner Nachfahren fand, um 150 Jahre später dann alle Nachfahren des Menschenschinders auszurotten, ist schon ein wenig glaubhafter Handlungsstrang. Dass dieser nun ausgerechnet auch noch ein Profiteur des ausufernden Neokapitalismus in China ist, der seinerseits seine Landsleute in Massen nach Afrika in eine neue Art von Versklavung schicken will, macht diese verspätete Rache noch unglaubwürdiger.Lesen Sie weiter... ›
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118 von 143 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Helmut Cremers VINE-PRODUKTTESTER am 29. Mai 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die "Mankellsche Verführung" beginnt mit der ersten Zeile und hält 140 Seiten an. Das liest sich so:"...Frrüh am Morgen des 13.Januar erreicht der Wolf ein kleines Dorf. Er bleibt stehen und nimmt Witterung auf. Irgendwoher kommt Blutgeruch...Am Waldrand beginnt der Wolf zu fressen. Es geht leicht, weil das Fleisch noch nicht gefroren ist. Er ist jetzt sehr hungrig. Nachdem er einen Lederschuh von einem Fuß gezerrt hat, beginnt er, das Bein von unten her anzunagen..."

Was ist furchtbares geschehen?

In Hesjövallen, einem kleinen Dorf, wurden achtzehn meist alte Menschen auf bestialische Weise niedergemetzelt. Die Polizei glaubt an die Tat eines Wahnsinnigen. Brigitta Roslin, eine Richterin, ist anderer Meinung. Sie ist sogar der Überzeugung, dass die Tat minutiös geplant worden ist und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und tatsächlich: Ein rotes Seidenband, das die Polizei am Tatort gefunden hat, bringt die Richterin auf die Spur eines geheimnisvollen Chinesen...

Krimi-Spannung in Wallander-Qualität. Ich war gefesselt. Allerdings lässt mich Mankell in diesem Zustand ziemlich verwirrt zurück, denn er hat andere Zwecke im Auge. Er will mich auf etwas aufmerksam machen, etwas, was ihm besonders am Herzen liegt: auf den schwarzen Kontinent, auf Afrika. Ab Seite 141 führt Mankell bedächtig - aber sehr anschaulich - an die Thematik heran.

Er greift die Armut der chinesischen Bauern in der Mitte des 19.Jahrhunderts auf und zieht damit eine Parallele zur Geschichte des afrikanischen Kontinents: die Verelendung der Landbevölkerung, deren Flucht in die Städte, ihre Verschleppung und Versklavung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Uli Geißler TOP 500 REZENSENT am 3. November 2010
Format: Taschenbuch
Das Grauen beginnt mit der nicht nachvollziehbaren Hinrichtung aller Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Häusern eines ohnehin schon merkwürdig einsamen, fast Menschenleeren Dorf in Norwegen. Nur ein junges Paar und eine ältere Frau überleben das geplante Massaker.

Als die Richterin Birgitta Roslin davon erfährt, kommt ihr eine vergessene Verbindung von sich zu dem Dorf in den Sinn. Ihre Mutter wuchs als Waise in dem Dorf auf. Sie fährt hin und entdeckt alte Briefe und nicht so ganz passende Verstrickungen eines Mannes in Unterdrückungsvorgänge in China beim Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert. Und es gibt Aufzeichnungen eines unter der Ausbeutung leidenden Arbeiters, der seinen späteren Arbeitgeber erschlägt und dessen Sohn einer der Mitgründer der Kommunistischen Partei wird.

Ist allein das schon verworren genug, kommt noch der Großmogul und Multimillionär Ya Ru ins Spiel, seines Zeichens Parteifunktionär, der irgendwie Rache an den Verbrechen seiner Vorfahren üben will. Birgitte war Mitglied der KP in Schweden, was jedoch nur wenig zum Verständnis der Geschehnisse beiträgt, wie so Vieles in dem fast schon als "Flickwerk" unterschiedlicher Themen- und Erzähl-Fragmente daher kommt. Ein auf langen Seiten immer wieder thematisiertes Rotes Band dient ebenfalls in keiner Weise dem "Roten Faden" des Romans.

Nun gut, auch die individuellen Eheprobleme der Richterin, die neben der in dem anfangs erwähnten Kriminalfall ermittelnden Kommissarin Vivi Sundberg auf Spurensuche in ihrer eigenen Vergangenheit nur die Anderer zu entdecken scheint, sind meiner Ansicht nach lediglich ein Versuch, etwas Verständliches in das labyrinthischer Geschehen einzuflechten.
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