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Der Chinese: Original-Hörspiel zum Film [Audiobook] [Audio CD]

Henning Mankell , Michael Nyqvist , Claudia Michelsen , Suzanne von Borsody , Stefan Kaminski
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

November 2011
Die winzige Ortschaft Hesjövallen in Mittelschweden wird Schauplatz eines blutigen Verbrechens: Fast sämtliche Einwohner fallen einem Massaker zum Opfer. Die Nachricht von dem Massenmord erreicht auch Strafrichterin Brigitta Roslin (Suzanne von Borsody). Es steht zu befürchten, dass Ihre Eltern und zahlreiche Verwandte zu den Opfern gehören. Als aus ihrer Angst Gewissheit wird, mischt sie sich gegen den Rat ihres Noch-Ehemannes Staffan (Michael Nyqvist) in die Ermittlungen ein. Dabei stößt sie auf Hinweise, die so seltsam sind, dass die leitende Kommissarin Vivi Sundberg (Claudia Michelsen) sich weigert, ihnen nachzugehen: Ein Seidenband, das in der Hand eines der Opfer gefunden wurde, scheint von einer Lampe eines chinesischen Restaurants abgeschnitten worden zu sein. Ihre Recherchen machen für Brigitta immer deutlicher: Mit den brutalen Morden ist auch die Geschichte ihrer eigenen Familie eng verwoben. Während die Polizei glaubt, den Täter gefunden zu haben, kommt Brigitta einer tödlichen Wahrheit auf die Spur...

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Hörbuch Hamburg (November 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899033531
  • ISBN-13: 978-3899033533
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (152 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 695.803 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Erik Huddén und Vivi Sundberg sind noch arg geschockt, als sie im Januar 2006 nach einer Besichtigung des Tatorts an die Haustür von Tom Hansson klopfen. Der halbnackte Mann, der in den Pistolenlauf der Polizistin schaut, weiß noch gar nicht, dass er und seine Frau die einzigen Überlebenden eines bestialischen Massakers sind, dem die restlichen achtzehn Bewohner seines schwedischen Dorfes zum Opfer fielen. Sie alle waren untereinander verwandt, zwei sind die Adoptiveltern der Richterin Birgitta Roslin. Diese ermittelt auf eigene Faust -- und argwöhnisch von Vivi Sundberg beäugt. Durch Zufall führt sie ein rotes Band zur Spur eines mysteriösen Chinesen: eine Spur, die die Richterin bis hin nach China verfolgt. In der bedrückenden und bedrohlichen Atmosphäre von Peking im Vorfeld der Olympischen Spiele wird sie fündig -- und stößt auf eine schier unglaubliche Geschichte rund um kommunistischen Machtwahn und kapitalistische Korruption, die tief zurückführt in die chinesische Vergangenheit...

Der Zufall spielt eine große Rolle im Roman Der Chinese von Henning Mankell, ein etwas zu große Rolle vielleicht. Auf der anderen Seite ist allzu viel konstruiert in dem Buch, das man trotz der Beteuerungen des Verlags kaum einen Kriminalroman oder gar, wie im Klappentext, einen „atemberaubenden Thriller“ nennen kann. Denn nach dem fulminanten Beginn, der immerhin über einhundert Seiten wirkt, verliert sich Mankell in der Herleitung des Mordmotivs, das im großen, auf dem Rücken der Chinesen ausgetragenen Eisenbau Mitte des 19. Jahrhunderts seinen Ursprung hat, mit dem „die Weißen“ die Indianergebiete im Norden Amerikas zu erschließen suchten. Das wirkt für einen Kriminalroman, der zudem Köder auslegt, an die in der Folge nichts und niemand mehr anbeißt, alles etwas weit hergeholt -- und lässt die Fans von Kommissar Kurt Wallander ratlos zurück.

Wer sich aber unbefangen auf den Chinesen einlässt, wird trotzdem auf seine Kosten kommen. Denn Mankell kann (immer noch) brillant schreiben und erzählen. Und das macht seinen Roman jenseits aller Schwächen lesenswert.-- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

Genial! (TV Movie)

Die geschickt gekürzte Hörbuchfassung, von Axel Milberg hervorragend gelesen, ist daher der Buchfassung in diesem Fall vorzuziehen. (Bayern2) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Zweifellos hat das Buch seine interessanten Stellen. Es fängt erstmal sehr spannend und mysteriös an mit einem Massenmord in einem kleinen Dorf fernab der Zivilisation, was neugierig macht. Die Richterin, die eine Art Heldin des Buches ist, hat dort entfernte Verwandtschaft und steigt deshalb in die Geschichte ein, entdeckt Dinge, die die Polizei nicht sehen will. Ein bekanntes Schema, das jedoch plötzlich ganz in den Hintergrund tritt. Plötzlich kommt ein langer Teil, der sich mit Kolonialgeschichte auseinandersetzt, speziell mit der Rolle, die geknechtete Chinesen beim Eisenbahnbau in den USA des 19. Jahrhunderts spielten. Hier liegt die Wurzel des Verbrechens, denn einer der dort sklavisch geschundenen Männer wurde immer wieder von einem sadistischen Vorarbeiter aus besagtem Dorf gequält. Eigentlich finde ich diesen Teil, der von anderen Rezensenten hier als zu ausufernd gesehen wird, am dichtesten. Da hat es mich wirklich gegruselt und gepackt. Es wäre ein gutes Buch geworden, wenn dieser Mann nun wirklich seine Rache an dem Schweden genommen hätte. Dass er statt dessen ein Tagebuch schrieb, das einer seiner Nachfahren fand, um 150 Jahre später dann alle Nachfahren des Menschenschinders auszurotten, ist schon ein wenig glaubhafter Handlungsstrang. Dass dieser nun ausgerechnet auch noch ein Profiteur des ausufernden Neokapitalismus in China ist, der seinerseits seine Landsleute in Massen nach Afrika in eine neue Art von Versklavung schicken will, macht diese verspätete Rache noch unglaubwürdiger.... Lesen Sie weiter... ›
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115 von 140 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die "Mankellsche Verführung" 29. Mai 2008
Von Helmut Cremers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die "Mankellsche Verführung" beginnt mit der ersten Zeile und hält 140 Seiten an. Das liest sich so:"...Frrüh am Morgen des 13.Januar erreicht der Wolf ein kleines Dorf. Er bleibt stehen und nimmt Witterung auf. Irgendwoher kommt Blutgeruch...Am Waldrand beginnt der Wolf zu fressen. Es geht leicht, weil das Fleisch noch nicht gefroren ist. Er ist jetzt sehr hungrig. Nachdem er einen Lederschuh von einem Fuß gezerrt hat, beginnt er, das Bein von unten her anzunagen..."

Was ist furchtbares geschehen?

In Hesjövallen, einem kleinen Dorf, wurden achtzehn meist alte Menschen auf bestialische Weise niedergemetzelt. Die Polizei glaubt an die Tat eines Wahnsinnigen. Brigitta Roslin, eine Richterin, ist anderer Meinung. Sie ist sogar der Überzeugung, dass die Tat minutiös geplant worden ist und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und tatsächlich: Ein rotes Seidenband, das die Polizei am Tatort gefunden hat, bringt die Richterin auf die Spur eines geheimnisvollen Chinesen...

Krimi-Spannung in Wallander-Qualität. Ich war gefesselt. Allerdings lässt mich Mankell in diesem Zustand ziemlich verwirrt zurück, denn er hat andere Zwecke im Auge. Er will mich auf etwas aufmerksam machen, etwas, was ihm besonders am Herzen liegt: auf den schwarzen Kontinent, auf Afrika. Ab Seite 141 führt Mankell bedächtig - aber sehr anschaulich - an die Thematik heran.

Er greift die Armut der chinesischen Bauern in der Mitte des 19.Jahrhunderts auf und zieht damit eine Parallele zur Geschichte des afrikanischen Kontinents: die Verelendung der Landbevölkerung, deren Flucht in die Städte, ihre Verschleppung und Versklavung.
... Lesen Sie weiter... ›
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein starker Beginn...mehr leider nicht. 3. Januar 2012
Von Annika
Format:Taschenbuch
Mich hat dieses Buch maßlos enttäuscht. Ich habe schon einige Bücher von Mankell gelesen aber "Der Chinese" finde ich gradezu erschreckend schlecht. Nach einem vielversprechenden Beginn (Massenmord an "Rentnern" in einem schwedischen Dorf) verliert sich die Handlung an abenteuerlichen Schauplätzen auf der ganzen Welt. Es gibt einen relativ unterhaltsamen Erzählstrang, eine Rückblende, die allerdings auch um gut 1/3 hätte kürzer ausfallen können. Ab der Mitte des Buches ist einem (ohne viel kombinieren oder ernsthaft nachdenken zu müssen) glasklar, wer der Mörder ist und welches Motiv dahinter steckt. Die Protagonistin Birgitta Roslin ist teilweise sehr klischeehaft und in sich als Figur unschlüssig gezeichnet. Als sehr nervig und belastend empfand ich beim Lesen die ständige Bezugnahme Roslins auf die Lehren Maos...Maos "Philosophie" nimmt ohnehin viel zu viel Raum in den Erzählungen ein und dass völlig unnötig. Schade. Alles in allem: Ich rate zum Kauf eines anderen, besseren Buches von Mankell. Das hier muss man nicht gelesen haben.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen 28. September 2008
Von Tilo VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Mankell schreibt wie immer in einem nüchtern-sachlichen Stil, manchmal wie ein Polizeireporter, und dass gibt dem Leser Freiraum für viel eigene Phantasie. Allerdings sind Stil und Erzählweise seines neusten Romans so routiniert und auswechselbar, dass man sich fragt, ob der Autor selber schrieb oder sogenannte Ghostwriter, die seine "Handschrift" draufhaben und unter gewinnbringenden Pseudonym möglichst viel und schnell produzieren. Die Technik des "suspense" und wechselnder Perspektiven sind gekonnt und klug eingesetzt, etwa ganz am Anfang, als der Leser mit den Augen eines einsamen, herumstreunenden Wolfs den grausigen Tatort eines Massenmordes in den schwedisichen Wäldern entdeckt. Aber wollte der Autor wirklich einen Krimi schreiben oder nicht vielmehr ein Buch über die zeitgenössische Politik in China und Afrika, denn nur wo es darum geht, vermeint man wirklich das Engagement und die Stimme Mankells zu hören. So versucht er in seinem Roman Krimi und politische Aussage zu verbinden und unternimmt dabei einen mühevollen Spagat, der die Jahrhunderte und Kontinente überbrückt. Über die Naivität der politischen Aussagen muss sich der aufgeklärte Zeitgenosse allerdings schon wundern, denn der Autor stellt sich auf die Seite von Männern wie Mao Tse Tung und Robert Mugabe, der eine ein Machtpolitiker, der seinem zynischen Kalkül und seinen Fehleinschätzung Millionen von Menschen opferte, der andere gerade in jüngster Zeit als Tyrann und Wahlfälscher berühmt geworden. Kennt der Autor überhaupt die Wirklichkeiten des heutigen China und die gewaltigen Probleme, die es hat. Bei soviel Schwarz -Weiss Malerei möchte man es nicht glauben, und dass der Massenmörder natürlich!... Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
3.0 von 5 Sternen Die Kindle Version hat viele Fehler
Ich hatte die Kindle-version ausgeliehen und bin froh, dass ich das Buch nicht gekauft habe. Inhaltlich ist es zu Anfang sehr fesselnd, doch zum Ende hin wird es sehr langwierig zu... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Tagen von AngelikaS veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Etwas zu viel China
Das Buch war insgesamt spannend. Jedoch fand ich die Abhandlungen über Chinas Politik viel zu lang.Die habe ich zum Schluss nur noch überflogen.
Vor 12 Tagen von Britt Benthin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Bestens
Sehr zufrieden mit dem Service und der Ware. Immer wieder gerne. A a a a a a a a a
Vor 1 Monat von Rita Böttge veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ziemlich teure Holzkohle
Peinlich, das Buch ist mit einem "Spiegel-Bestseller-Button" versehen. Ich schäme mich sehr für den Spiegel. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Kris Engel veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz OK
Das Buch war ganz in Ordnung, spannend, aber ich habe schon weitaus spannenderes gelesen... Naja, der Film war jedenfalls eindeutig besser.
Vor 3 Monaten von sarah veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kauf sehr zu empfehlem
Ein supertoller Krimi, um einiges besser als der Film, der allerdings sehr gut umgesetzt wurde. Ich kann das Buch jedem Mankell-Fan sehr empfehlen.
Vor 3 Monaten von Antje Schröder veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Der Chinese
Inhalt: In Schweden werden fast alle Bewohner eines kleinen Dorfes abgeschlachtet. Die Richterin Birgitta Roslin erfährt, dass auch die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Antonina veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Der schlechteste Mankell
Ich habe bereits viel von Mankell gelesen: viele Bücher aus der Wallander-Reihe, von seinen Kinderbüchern oder auch zwei seiner Afrika Romane. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Heiko veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Ganz Ok, aber nichts besonderes
Hatte mir von dem Buch etwas mehr erhofft, nach Empfehlung. Es beginnt zwar vielversprechend und interessant, auch gefiel es mir gut, dass es mehrere Epochen beschreibt und die... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von sascha84 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gut.
Lässt sich wirklich leicht lesen. Der Autor hat ziemlich viel recherchiert. Die Mischung China-Schweden ist ungewöhnlichlich. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Anne Marie Le Claire veröffentlicht
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