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Der Chinese: Hörspiel zum Film
 
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Der Chinese: Hörspiel zum Film [Hörbuch-Download]

von Henning Mankell (Autor), Suzanne von Borsody (Erzähler), Michael Lott (Erzähler), Claudia Michelsen (Erzähler)
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 2 Stunden und 14 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Ungekürzte Ausgabe
  • Verlag: HörbucHHamburg HHV GmbH
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 10. November 2011
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0065MTDJ6
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (137 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Die winzige Ortschaft Hesjövallen in Mittelschweden wird Schauplatz eines blutigen Verbrechens: Fast sämtliche Einwohner fallen einem Massaker zum Opfer. Die Nachricht von dem Massenmord erreicht auch Strafrichterin Brigitta Roslin (Suzanne von Borsody). Es steht zu befürchten, dass Ihre Eltern und zahlreiche Verwandte zu den Opfern gehören. Als aus ihrer Angst Gewissheit wird, mischt sie sich gegen den Rat ihres Noch-Ehemannes Staffan (Michael Nyqvist - Michael Lott) in die Ermittlungen ein. Dabei stößt sie auf Hinweise, die so seltsam sind, dass die leitende Kommissarin Vivi Sundberg (Claudia Michelsen) sich weigert, ihnen nachzugehen: Ein Seidenband, das in der Hand eines der Opfer gefunden wurde, scheint von einer Lampe eines chinesischen Restaurants abgeschnitten worden zu sein. Ihre Recherchen machen für Brigitta immer deutlicher: Mit den brutalen Morden ist auch die Geschichte ihrer eigenen Familie eng verwoben. Während die Polizei glaubt, den Täter gefunden zu haben, kommt Brigitta einer tödlichen Wahrheit auf die Spur...
©2010 Studio Hamburg Distribution & Marketing GmbH; (P)2011 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz nett, aber... 1. September 2009
Von Noctifer
Format:Gebundene Ausgabe
Innerhalb eines Tages hatte ich dieses Buch gelesen - weniger wegen der Hauptprotagonistin, der schwedischen Richterin, sondern mehr wegen dem Nebenstrang; den armen chinesischen Bauern im 18. Jahrhundert und, vor allem, dem Antagonisten.

Zu kritisieren gibt es die Übergänge der verschiedenen Handlungsfäden. Die Zufälle häufen sich (das Ganze wirkt schlussendlich sehr konstruiert), während das Verhalten der Richterin teilweise nicht nachvollziehbar für mich ist.
Sei es der dargestellte Fakt, dass die Hauptprotagonistin ständig in der Gegend herum reist, mal "schnell" Visa für China beantragt und dort mit einem unscharfen Bildausdruck allein (!) auf die Jagd nach dem Mörder geht.
Zumal die ehemalige Möchtegern-Revolutionärin bzw die Richterin einfach _zu_ perfekt ist: Erfolgreich und fest im Berufsleben, während sie nebenher vier (!) Kinder groß gezogen hat.

Ein harter Negativpunkt für mich: Maos Herrschaftszeit wird von Mankell 'schön geredet'. Das war für mich, persönlich, ein sich durch das Buch ziehendes Ärgernis.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der schwedische Vielschreiber Mankell spannt hier nicht nur einen sehr weiten Bogen, er scheint auch nicht zu wissen welche Art von Roman er schreiben möchte. Vordergründig versucht er, den Massenmord in einem verlassenen schwedischen Dorf aufzuklären aber Hauptthema ist die Frage, welche Schuld die "erste Welt" gegenüber den einst kolonialisierten Ländern hat und was passiert, wenn einzelne Mächtige in wirtschaftlich aufstrebenden Ländern wie China anfangen, offene Rechnungen persönlich zu begleichen. So widmet er ein ganzes Kapitel einer chinesischen Handelsdelegation nach Simbabwe, in dem er den chinesischen Neokolonialismus in einem der ärmsten afrikanischen Staat anprangert. Allerdings vergisst er zu erwähnen, dass es korrupte afrikanische Politiker sind, die den Chinesen bereitwillig Ländereien von der Grösse der Bundesrepublik verpachten um sich persönlich zu bereichern. So hat sich der von Mankell lobend erwähnte Robert Mugabe erst vor etwa zwei Jahren einen Maybach bestellt und darauf bestanden, dass das Fahrzeug mit solch wichtigen Extras ausgestattet wurde, wie einem beheizbares Lenkrad (in Afrika!). Kolonialismus, auch mit Betonung auf Neo, sieht anders aus.

Den Mittelteil - in dem chinesische Arbeiter zwangsrekrutiert im amerikanischen Eisenbahnbau schuften - lässt der Autor über Gebühr ausufern. Auch das 20. Jahrhundert, Mao und die Kulturrevolution, handelt Mankell ab, wobei der unmenschliche Diktator dabei erstaunlich gut wegkommt. Die Einbeziehung der politischen Verhältnisse in China ist prinzipiell zu begrüßen, leider ist Mankell nicht differenziert genug, zu platt wird "der korrupte Parteiapparat" angeprangert, zu wenig Substanzielles wird behandelt oder auch nur benannt. Mankells dialektische Verknüpfungen sind sowohl ideologisch als auch historisch mehr als nur holzschnittartig.

Im letzten Drittel des Romans kommt der Autor endlich wieder auf seine Protagonistin Richterin Birgitta Roslin zurück und versucht, die animalisch anmutenden Taten im schwedischen Dorf durch ein Seidentuch mit der weltweit operierenden chinesischen Mafia zu verbinden. Dieser Versuch ist jedoch ebenso dünn gewoben wie die historisch konstruierte, dem Roman zugrunde liegende Verschwörungs-Rache-Theorie.

"Der Chinese" ist fraglos ein schwacher Roman. Hätte sich der Autor für ein Genre entschieden - entweder bedächtiger schwedischer Krimi oder chinesische Polit-Geschichte - wären möglicherweise zwei bessere Bücher herausgekommen. Schade, ein wenig entsteht der Verdacht, dass Mankell unbedingt pünktlich zur Eröffnung der Olympiade veröffentlichen wollte, also auch hier eine Kollision von kommerziellen Interessen mit vorgeschobenen Überzeugungen.

PS.: Nachdem sich die gebundene Ausgabe von 2008 bei 3 Sternen eingependelt hat, erscheinen mir die überschwenglichen Rezensionen dieser neueren Taschenbuchausgabe reichlich schleierhaft.
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111 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helmut Cremers VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die "Mankellsche Verführung" beginnt mit der ersten Zeile und hält 140 Seiten an. Das liest sich so:"...Frrüh am Morgen des 13.Januar erreicht der Wolf ein kleines Dorf. Er bleibt stehen und nimmt Witterung auf. Irgendwoher kommt Blutgeruch...Am Waldrand beginnt der Wolf zu fressen. Es geht leicht, weil das Fleisch noch nicht gefroren ist. Er ist jetzt sehr hungrig. Nachdem er einen Lederschuh von einem Fuß gezerrt hat, beginnt er, das Bein von unten her anzunagen..."

Was ist furchtbares geschehen?

In Hesjövallen, einem kleinen Dorf, wurden achtzehn meist alte Menschen auf bestialische Weise niedergemetzelt. Die Polizei glaubt an die Tat eines Wahnsinnigen. Brigitta Roslin, eine Richterin, ist anderer Meinung. Sie ist sogar der Überzeugung, dass die Tat minutiös geplant worden ist und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Und tatsächlich: Ein rotes Seidenband, das die Polizei am Tatort gefunden hat, bringt die Richterin auf die Spur eines geheimnisvollen Chinesen...

Krimi-Spannung in Wallander-Qualität. Ich war gefesselt. Allerdings lässt mich Mankell in diesem Zustand ziemlich verwirrt zurück, denn er hat andere Zwecke im Auge. Er will mich auf etwas aufmerksam machen, etwas, was ihm besonders am Herzen liegt: auf den schwarzen Kontinent, auf Afrika. Ab Seite 141 führt Mankell bedächtig - aber sehr anschaulich - an die Thematik heran.

Er greift die Armut der chinesischen Bauern in der Mitte des 19.Jahrhunderts auf und zieht damit eine Parallele zur Geschichte des afrikanischen Kontinents: die Verelendung der Landbevölkerung, deren Flucht in die Städte, ihre Verschleppung und Versklavung.

Dann kommt Mankell zu seiner fiktiven Geschichte und zu seinen damit verbundenen Befürchtungen.

An einem Wintertag des Jahres 2006 versammeln sich im Sitzungssaal des Gebäudes "Der gelbe Kaiser", fünfzig Kilometer westlich von Peking, die mächtigsten Frauen und Männer Chinas. Yan Ba hält im Auftrag des Präsidenten eine fünfstündige Rede. Er trägt vor, dass China vor einer großen Bedrohung stehe, der nur mit kühnen Maßnahmen begegnet werden könne. Man befürchtet Chaos in verschiedenen Teilen des Landes, wenn hundert Millionen Bauern sich wütend erheben. Denn trotz steigenden Wohlstandes befindet sich die Landbevölkerung am Rande des Existenzminimums.

Die Lösung des Problems, so der Redner weiter, liege in der Übersiedlung Millionen chinesischer Bauern auf den afrikanischen Kontinent, die dort brachliegendes Land bearbeiten könnten. China würde nicht als Eroberer kommen, sondern als Freund.

Mankells Ängste vor dem großen Engagement Chinas in Afrika sind nicht unbegründet.

Chinas enormes Wirtschaftswachstum fordert Rohstoffe: Kupfer aus Sambia, Mangan aus Gabun, Holz aus dem Kongo und von überallher Erdöl. Ein Ministerialbeamter aus Peking beschreibt die Haltung Chinas so:"Jede Beziehung zwischen uns und einem afrikanischen Staat ist eine Freundschaft zwischen Partnern auf gleicher Augenhöhe."

Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki findet allerdings zum Thema: "China, Afrikas neuer Freund" ungewöhnlich harte Worte: Angesichts von Chinas übermächtiger Wirtschaftskraft sei die Gefahr groß, dass Afrika quasi zu dessen Kolonie werde. Bisher diene man dem Partner vor allem als eins: als Lieferant für Ressourcen. Afrika, das Rohstofflager der Volksrepublik. Mbeki:"Dadurch ist Afrika zur Unterentwicklung verdammt. Es besteht die Gefahr, dass zu China eine Beziehung aufgebaut wird, die koloniale Abhängigkeiten wiederholt."

Mankell will wohl mit diesem Buch seiner Fan-Gemeinde einen Denkanstoß zu "seinem" Thema geben. Wer sich darauf einlassen will, der kann das getrost tun, denn er schreibt über 200 Seiten politisch fundiert und engagiert. Vor allem aber schreibt Mankell in seiner gewohnt brillanten Art. Der Krimi jedoch bleibt leider auf der Strecke.

Wer nur den Krimi lesen will, ohne etwas zu versäumen, der lese nur folgende Seiten: S.9-140; S.257-416; S.520-603.

Herr Mankell, bleibt nur zu hoffen, dass Ihnen Ihre Fans diese "Bauernfängerei" nicht übel nehmen werden.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Orientierungslos
Der Anfang des Buches ist richtig klasse. Die ersten 250 Seiten ungefaehr habe ich verschlungen - die Geschehnisse in dem schwedischen Dorf, die Entdeckung der Richterin und den... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Tag von Buchinhalator veröffentlicht
Gutes Buch mit kleinen Schönheitsfehlern
Ich bin seit langem ein Fan von Henning Mankell, und kann auch nicht behaupten das ich von diesem Buch enttäuscht wäre. Jedoch gibt es ein paar Sachen zu kritisieren. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Isabell veröffentlicht
Zu viel des Guten
Kaum hat man angefangen zu lesen, schon ist man mitten drin. Die Geschichte beginnt spannend mit einem mysteriösen Massaker in Schweden und später entführt uns... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Anett Posner veröffentlicht
Spannend, aber unrealistisch
Neben einem Mordfall in Schweden noch ein spannender Exkurs zur unrühmlichen Rolle der Europäer bei der Ausbeutung amerikanischer Eisenbahnarbeiter. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Ralph Gutschmidt veröffentlicht
Nicht ganz mein Ding...
Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Henning Mankell gelesen habe und es wird voraussichtlich auch erstmal das Letzte sein. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von MrsFabulous veröffentlicht
Ghostwriter?
Ich habe außer den Wallanderkrimis, die mich nicht interessieren, alle Bücher von Mankell gelesen. Insbesondere die Afrikabücher gehen in die Seele.
Der u.a. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Hiltrud Schäfer veröffentlicht
Kurzgeschichten ohne Zusammenhang
Ob Mankell das Buch selbst geschrieben hat, kann man fast bezweifeln. Oder der Autor musste zu einem festen Abgabetermin ein Buch mit einer bestimmten Anzahl von Worten oder Seiten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Frank Müller veröffentlicht
Keine Krimirevolution, aber interessant
Ich hab irrtümlich mit der 4.CD zu hören begonnen - und ich muß sagen, das hat sich am Ende gar nicht als so schlecht herausgestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von audiobookfan H. veröffentlicht
Ganz anderer, aber sehr guter Mankell
Anfangs hat mich die Vorstellung abgeschreckt, eine Geschichte zu lesen, die sich über 200 Jahre und drei Kontinente erstreckt. Ich bin kein Fan von James A. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Ansgar Schwedt veröffentlicht
Viele Schauplätze
Folgt der Leser der Protagonistin des Buches, überkommt ihm das große Erstaunen über ein spannendes, tiefsinniges, interessantes Dasein einer schwedischen Richterin... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Carmen Krebs veröffentlicht
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