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Der Champagner-Fonds: Kriminalroman
 
 
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Der Champagner-Fonds: Kriminalroman [Taschenbuch]

Paul Grote
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 400 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423212373
  • ISBN-13: 978-3423212373
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 11,8 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 8.671 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Das ideale Lese- und Geschenkbuch!«
Börsenblatt essen & trinken 25.02.2010

»Ein spannender Wein-Krimi um Geld, Macht und Intrigen vor der schönen Kulisse Frankreichs.«
Dirk Marwede, Wochen-Anzeiger 07.11.2010

»

»Paul Grote schenkt seinen Lesern hochkarätigen Schampus ein.«
Food & Travel 01/2011

«
Food & Travel 01/2011

» «
Food & Travel 01/2011

»›Der Champagner-Fonds‹ ist ein Krimi für Genießer, aus dem man eine Menge über das legendäre französische Getränk lernen kann.«
Tatjana Mehner, Ostthüringer Zeitung 31.12.2010




»Paul Grote schreibt nicht nur klar und flüssig, sondern so gut, dass Seite für Seite die Lust auf ein Gläschen spritzigen Champagner heranreift.«
Sonntagsjournal 02.01.2011

»Ein klasse Krimi, der ein topaktuelles Thema prickelnd aufgreift!«
Gastfreundschaft 04/2010

»Der ›Champagner-Fonds‹ ist ein süffig-eleganter und spritziger Kriminalroman von Paul Grote zum Edelgetränk.«
Gerhard Eisele, Schwäbische Post 19.08.2011

Kurzbeschreibung

Philipp Achenbach hat ein Problem: Sein Chef, Inhaber einer Kölner Weinimporthandlung, will hoch hinaus. Ein Champagner-Aktienfonds soll die Firma wachsen lassen, und Achenbach soll die Arbeit machen. Aber schon die Idee gefällt ihm nicht, und er misstraut den Finanziers aus London. Als er in der Champagne einem umfangreichen Betrug auf die Schliche kommt, ermittelt Achenbach auf eigene Faust. Jetzt hat er nicht nur Unbekannte gegen sich, sondern auch den eigenen Chef.


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Philipp Achenbach ist Einkäufer des Kölner Weinimporteurs France-Import, Anfang 50 und geschieden. Er liebt seine Arbeit und schätzt seinen Chef. Mit seinem Sohn Thomas, 22, BWL-Student, kommt er gut aus. So einen Hals kriegt Philipp allerdings, sobald die Rede auf die Banken und die von ihnen verursachte Krise kommt.

Dass er unter diesen Umständen von den aktuellen Plänen seines Chefs, Herrn Langer nicht begeistert ist, liegt auf der Hand. Auch wenn dieser mit Beförderung und Gehaltserhöhung lockt. Langer möchte nämlich für einen erfolgreichen britischen Investmentbankers die Abwicklung eines Champagner-Fonds übernehmen.

Wie das funktionieren soll, erklärt ihm der Chef so: "Ich als Anleger gebe jemandem Geld. Der kauft verschiedene Champagner und lagert sie. Der Champagner steigt im Wert, was abhängig ist von der Marktentwicklung, Dauer der Lagerung, vom Namen des Produzenten und einigen anderen Faktoren." (Seite 47)

France-Import würde dabei den deutschen Anteil verwalten, den Champagner nach Deutschland bringen und dort den Kunden anbieten. Doch Philipp Achenbach ist skeptisch. Nach seiner Kenntnis ist Champagner schon aus rein produktionstechnischen Gründen als Spekulationsobjekt ungeeignet, denn eigentlich sollte er nach dem Degorgieren noch drei Monate lang ruhen. Was ist, wenn in der Zwischenzeit der Preis wieder sinkt?

Während Sohn Thomas nach dem Fondsmanager, einem gewissen Mr. Goodhouse, recherchiert und lauter positive Informationen über einen seriösen Geschäftsmann findet, fährt Philipp Achenbach nach Reims. Die Gelegenheit, sich dort das Champagnerlager der Fondsgesellschaft anzusehen, kann er sich nicht entgehen lassen.

Obwohl Achenbachs Besuch im Champagnerlager angekündigt war, empfängt man ihn provozierend unverschämt und lässt ihn erst gar nicht hinein. Unverhoffte Hilfe erhält er von einem der Arbeiter. Was dieser weiß und welche Interessen er verfolgt, sagt er nicht, aber er lässt Philipp Achenbach und dessen Sohn nachts heimlich in die Lagerräume, damit sie sich selbst Reim und Vers auf die Geschichte machen können. Was die beiden Deutschen dort entdecken, verleiht dem Begriff "Etikettenschwindel" eine ganz neue Dimension!

Wenn der Geschäftsführer des Fonds hier seine eigene trübe Suppe kocht, müssen Fondsmanager Goodhouse und Achenbachs Chef dringend gewarnt werden! Aber mit dieser gut gemeinten Aktion reiten sich Vater und Sohn erst so richtig in die Sch***. Auf einmal haben sie nicht nur die Polizei am Hals, sondern auch noch ein paar Erfüllungsgehilfen der Fondsgesellschaft. Und die sind alles andere als zimperlich. Doch Philipp Achenbach glaubt inzwischen zu wissen, wo er hintreten muss, damit dieser Gegner in die Knie geht ...

Es ist schon praktisch für einen Autor, wenn er einen grantelnden und illusionslosen Helden wie Philipp Achenbach schafft, der keine Angst vor plakativen Äußerungen hat. Ihm kann man ungestraft politisch unkorrekte Äußerungen in den Mund legen, die man sonst so nicht publizieren würde. Der Leser grinst und freut sich, wenn die Mächtigen der Welt mal so richtig ihr Fett wegkriegen - auch wenn er erkennt, wo man vielleicht noch ein wenig differenzieren könnte.

Manchmal könnte man Achenbach und Sohn schütteln, weil sie in ihrer Naivität meinen, es allein mit Frechheit, gesundem Menschenverstand und der Hilfe guter Freunde mit professionellen Kriminellen aufnehmen zu können. Spannend für den Leser ist das allemal. Man muss auch kein Wein- oder Champagnerkenner sein, um der Handlung folgen zu können und Geschmack daran zu finden. Obwohl man schon ein bisschen schneller ahnt, wo der Hase im Pfeffer liegt, wenn man wenigstens der Spur nach weiß, wie Champagner hergestellt wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von psschulz2 VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Auch dieser Weinkrimi von Paul Grote ist wie die 6 davor nach dem gleichen Muster geschrieben: Ein deutscher Weinkenner reist in ein Weinanbaugebiet im Ausland, diesmal die Champagne, und muß dort (diesmal auch bei sich zu Hause in Köln) gegen Verbrechen, bis hin zu großen Verschwörungen, kämpfen; dabei bleiben die Paul-Grote-Weinkrimis immer wieder lesenswert: die vielen gut recherierten Informationen über Wein bzw. hier vor allem den Champagner wirken nicht belehrend, sondern sind leicht zu lesen. Der Krimi ist ausreichend spannend; dabei ist der Autor diesmal ganz von der Weltwirtschaftskrise beinflusst, und die Investment-Banker bekommen ihr Fett weg.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Die Welt des Weins ist scheinbar keine glückselige Angelegenheit, denn mit "Der Champagner-Fonds" legt der Autor Paul Grote (geb. 1946) bereits seinen fünften Kriminalroman vor, der im Milieu des Weinbaus spielt. Bisher erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag: "Rioja für den Matador" (dtv 20930), "Verschwörung beim Heurigen" (dtv 21018), "Der Portwein-Erbe" (dtv 21082) und "Der Wein des KGB" (dtv 21160).

Dieses Mal steht Philipp Achenbach, der Chef-Verkoster eines Kölner Weinimporteurs, im Mittelpunkt der Handlung. Mit Beunruhigung beobachtet er, dass sich Langer, sein Chef, für den er seit zehn Jahren arbeitet, in letzter Zeit verändert hat. Dem Inhaber eines der größten Weinimporthandlungen in der Domstadt geht es anscheinend nur noch ums Geld, um die Finanzen der Firma, um Kosten und Umschlagsgeschwindigkeiten. Für die Belange der Mitarbeiter, der Lieferanten und Winzer, für die Weine, ja selbst für die Kunden hat er kaum noch ein Ohr. Dabei hat er alles aufgebaut.

Langer redet zwar von Wein, doch meint er Geld. Nun will er mit einem Champagner-Aktienfonds die Firma wachsen lassen und Spekulationsgewinne machen. Achenbach soll die Sache vorbereiten und die entsprechenden Strukturen schaffen. Doch der hat Zweifel und misstraut den Fondsmanagern. Sein Chef wirkt gehetzt und nervös. Beeinflussen ihn die falschen Leute?

Trotzdem sagt Achenbach zu, schließlich hängt die Existenz seiner Familie von dem Job ab. Zuerst soll er in die Champagne reisen, um dort Kontakt zu einigen Winzern aufzunehmen. Als er vor Ort ist, kommt er einem umfangreichen Betrug auf die Schliche. Achenbach beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Kein ungefährliches Unterfangen, denn er gerät zwischen die Fronten. Schließlich hat er nicht nur Unbekannte zum Gegner sondern auch seinen eigenen Chef.

"Der Champagner-Fonds" ist ein spannender Weinkrimi mit viel Romantik und Flair. Paul Grote zeigt auf dramatische Weise, dass es in der globalisierten Weinwirtschaft offenbar nicht nur friedlich zugeht. Der Leser erfährt nebenbei einiges zum Weinanbau und zur Weinherstellung.

Manfred Orlick
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