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Der Cellist von Sarajevo [Gebundene Ausgabe]

Steven Galloway , Georg Schmidt
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

15. September 2008
Ein Musiker trotzt dem Irrsinn des Bürgerkriegs in Sarajevo: Inmitten der Ruinen, dem feindlichen Beschuss ausgesetzt, spielt er auf seinem Cello das Adagio von Albinoni, zweiundzwanzig Tage lang …

Zu Beginn der neunziger Jahre wird das belagerte Sarajevo aus den Bergen ringsum Tag und Nacht beschossen. Die Bürger der Stadt leben in Angst, Nahrung und Wasser werden knapp. Eines Tages muss ein Mann von seinem Fenster aus mit ansehen, wie eine Mörsergranate zweiundzwanzig Menschen tötet, die vor der Bäckerei unten Schlange stehen. Der Mann ist Cellist, und er trifft eine unglaublich mutige Entscheidung: Jeden Tag um vier Uhr nachmittags zieht er seinen Frack an, setzt sich mit seinem Cello auf die Geröllhalden vor seinem Haus und spielt das Adagio in G-Dur von Albinoni. Zweiundzwanzig Tage lang, zum Gedenken an die Toten.

Die Bürger von Sarajevo hören ihm zu, darunter eine Scharfschützin, ein verängstigter Familienvater und ein einsamer, alter Mann. Sie alle sind verzweifelt, träumen vom alten oder einem neuen Sarajevo, wollen dem Hass und der Furcht entfliehen. Und sie alle werden vom Spiel des Cellisten berührt.

Ein bewegender Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht und der inmitten von Krieg und Zerstörung Zeichen von Hoffnung und Menschlichkeit entdeckt.


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Luchterhand Literaturverlag (15. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3630872794
  • ISBN-13: 978-3630872797
  • Originaltitel: The Cellist of Sarajevo
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 396.596 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Sein klarer, nüchterner Stil macht dieses Buch über die Hoffnung in Zeiten der Unmenschlichkeit umso berührender." (Brigitte)

"Steven Galloway ist ein aufwühlender Roman gelungen, dessen Stärke sein dokumentarischer Charakter ist." (WDR5 "Scala")

"Sein schmaler Roman, gekonnt geschrieben und gut übersetzt, ist ein eindringliches Plädoyer gegen den Wahnsinn des Krieges und für den Sieg der Menschlichkeit dank der tröstlichen Kraft der Musik." (Berner Zeitung)

Klappentext

"Ein spannungsgeladener, unvergesslicher Roman ... mit wunderbar gezeichneten Charakteren und einer aufs Wesentliche reduzierten Erzählweise."
Publishers Weekly

"Steven Galloway ist der geborene Geschichtenerzähler."
Age über "Ascension"

"Ein Schriftsteller mit besonderen erzählerischen Qualitäten; er besitzt die Gabe, zu berühren und zu erstaunen, scheinbar mühelos."
Qill & Quire über "Ascension"


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg und Apokalypse 1. September 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Steven Galloway Der Cellist von Sarajevo
Luchterhand ISBN 3630872794

Der Cellist von Sarajevo ist legendär. Er spielte 22 Tage lang zur selben Tageszeit am gleichen Platz ein Adagio von Albinoni im Gedenken an 22 Tote, die an dieser Stelle von einer Granate getötet wurden.
Grausam und unverständlich wie alle Kriege war der Krieg zwischen Bosnien - Herzegowina und Serbien. Die Stadt Sarajevo wurde von 1992 -1996 von der bosnisch- serbischen Armee belagert. Von der Stadt und ihren Menschen während der Belagerung, von ihren Ängsten, der Verzweiflung, von Hunger, Kälte und Not handelt der Roman des kanadischen Autors Steven Galloway.

Von den Eingeschlossenen kamen viele tausend Menschen um oder wurden schwer verletzt. Scharfschützen aus den umliegenden Bergen nahmen jeden aufs Korn, der aus der Ferne erkennbar war. Lebensmittel und Wasser mussten organisiert werden, und Menschen begaben sich immer wieder auf gefährliche Pfade, und ihre Rückkehr blieb ungewiss.
Kenan, Dragan und Strijeler heißen die Protagonisten, aus deren Augen man auf die Kriegshandlungen in der belagerten Stadt schaut. In den Ruinen trifft man sich und wartet auf den Augenblick, in dem man sich bei der Überquerung einer Strasse sicher glaubt. Dragan hat seine Frau und den Sohn kurz vor Ausbruch der Schießereien weggeschickt. Strijeler erhält den Auftrag, mit ihrer Waffe den aus dem Hinterhalt bedrohten Cellospieler zu beschützen. Sie ist überwältigt vom Anblick des einsam spielenden Musikers und dem Klang seiner Musik und erschrocken von den Visionen an Vergangenes und Gegenwärtiges, die sie erfassen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Das Sarajevo-Roulette" 29. Oktober 2008
Von HG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Steven Galloway hat die Belagerung Sarajevos während des Balkankrieges in seinem beeindruckenden Buch "Der Cellist von Sarajevo" literarisch aufgegriffen, gestrafft und anhand dreier Einzelschicksale sowie eines konzentrisch verbindenden Gliedes - dem Cellisten von Sarajevo - rekonstruiert. Herausgekommen ist ein bestürzendes, aber gleichzeitig großartiges Buch von hervorragend literarischer Qualität.

Als 1984 das Maskottchen Vucko - ein starker mutiger Wolf - zu den Olympischen Winterspielen einlud, war die Welt in der multi-ethnischen Balkanmetropole noch in Ordnung. Wären da nicht die allseits umarmenden Berge, wähnte man sich im Sommer bisweilen in einer Mittelmeermetropole. Glanzvolle historische Gebäude, überall Straßencafés, Sehen und Gesehenwerden, Plauschen, Flirten - mediterranes Flair allerorts in dieser Stadt mit den rund einer halben Millionen Einwohnern.

Doch dann kam eine Zeit unvorstellbaren Grauens - der Balkankrieg. Sarajevo hatte es besonders schwer getroffen. Vom 05. April 1992 bis zum 29. Februar 1996 wurde die Stadt belagert, 10.000 Menschen getötet und weitere 56.000 verwundet. Im Schnitt schlugen 329 Granaten in die Stadt ein. Kaum ein Gebäude war nicht beschädigt bzw. wurde völlig zerstört.

Sachlich präzise, in klaren, scheinbar unsentimentalen Sätzen, verdichtet Galloway die Mühsal der Bevölkerung während der Belagerung auf wenige Tage. Zweiundzwanzig sind es genau, eine Zahl, die für die gleiche Anzahl Toten steht, die während eines Raketenangriffs aus den Bergen ums Leben kamen: allesamt Zivilisten, die nach Brot anstanden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Adagio gegen den Krieg 19. September 2008
Von Eskalina TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Selten hat mich ein Buch so nachdenklich zurückgelassen, wie " Der Cellist von Sarajewo" und auch zwei Tage nach dem ich es beendet habe, sehe ich die Figuren, die Galloway stellvertretend für die Bürger der damals eingeschlossenen Stadt Sarajewo beschrieben hat, immer noch vor mir. Alles beginnt mit dem Einschlag einer Mörsergranate, die mitten auf einem Markt explodiert, auf dem zweiundzwanzig Menschen um Brot anstehen. Der Cellist, der sieht, wie sie zerfetzt werden, wird von nun an zweiundzwanzig Tage dort auf der Straße sitzen und das Adagio in g-moll spielen.
Kein Wort verrät uns der Autor über die Motive des Cellisten, er beschreibt nur die Musik und die Wirkung, die sie auf die Menschen in dieser zerstörten Stadt hat. Damit gibt er uns die Freiheit, alles in diesen Musiker hinein zu interpretieren - genauso, wie man es bei dem Musikstück schon unzählige Male versucht hat - Protest gegen den Krieg, Auflehnung gegen das sinnlose Sterben, Trost für die Hinterbliebenen, Erinnerung an die Toten - all das kann dieses Adagio ausdrücken, all dass kann man als Grund für sein Handeln sehen, doch eigentlich sieht man durch diese fehlende Erklärung immer nur in sich selbst, sieht das, was man selber als Motiv sehen würde.

Es wird erzählt von Dragan und seinem auf einmal lebensgefährlich gewordenen Weg zu seiner Arbeitsstelle. Man liest von Kenan, der sich alle vier Tage mit leeren Plastikkanistern auf den Weg macht, um für seine Familie Wasser aus der Brauerei in den Bergen zu holen und von Strijela, der Studentin, die früher im Schützenverein der Universität war und nun als Heckenschützin Soldaten erschießt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Gute Ware für guten Preis.
Gute Ware für guten Preis. Was soll man von einem Buch sagen, das o.k. ist? Der literarische Inhalt soll hier ja nicht bewertet werden.
Vor 2 Monaten von b153 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Steven Galloway Der Cellist von Sarajewo
Steven Galloway, Der Cellist von Sarajewo
Ein Roman gegen das Vergessen. Der Autor gibt den Toten, Verwundeten, den vergewaltigten Frauen im Balkankrieg eine Stimme. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. September 2010 von Ferdinand
5.0 von 5 Sternen Bewegend...
Dieses Buch hat mich tief berührt. Galloway erzählt die Geschichte von vier Menschen, die die Belagerung Sarajevo's miterlebt haben, eine der längsten Belagerungen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. März 2009 von libri1902
5.0 von 5 Sternen zeitloses Plädoyer für Menschlichkeit
ist Menschlichkeit in der Unmenschlichkeit eines Krieges möglich?Dieses Buch bejaht die Frage.Ein großartiges Buch über den Grauen des Bürgerkrieges. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Januar 2009 von kreisleriana
4.0 von 5 Sternen Ein berührender Roman über die Sinnlosigkeit von Krieg und...
Obwohl es der Titel fälschlicherweise vermuten lässt, geht es weniger um die Geschichte des Cellisten von Sarajevo, als vielmehr um die von drei Bewohnern der Stadt, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2008 von K. Krause
5.0 von 5 Sternen Ein mit tief empfundener Menschlichkeit geschriebener Roman aus dem...
Dieser wunderbare, einfühlsam und mit großer und tief empfundener Menschlichkeit geschriebene Roman des Iren Steve Galloway führt den Leser zurück an den... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. November 2008 von Winfried Stanzick
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