Das ist er endlich, der zweite Solo-Roman von Douglas Preston, der einen Hälfte des Erfolgsduos Preston/Child, die weltweit mit ihren Horrorromanen und Thriller erfolgreich sind. Vom Timing her passt die Taschenbuchveröffentlichung wieder einmal sehr gut, verkürzt sie das Warten auf den im Oktober erscheinenden, lange erwarteten neuen Preston/Child "Maniac".
Was soll ich sagen? Auch dieser Roman ist wieder ein brillianter Abenteuerroman, ganz im Stil der langen Romanreihe von Douglas Preston und Lincoln Child. Er beinhaltet alle dazu nötigen Stilmittel. Ich habe ihn verschlungen, schon alleine der Prolog hat mich so gefesselt, das ich, obwohl ich kaum Zeit hatte, das Buch erst in der letzten Sekunde aus der Hand gelegt habe. Und das weitere Buch hat mich auch nicht enttäuscht. Der Roman spielt in der Lieblingsgegend von Preston/Child, in New Mexico, in dem schon ein paar andere Romane ihr Zuhause hatten. Die Beschreibungen dieser kargen Wüstenlandschaft und ihrer Mesas und Canyons würzen die spannende Geschichte rund um eine spektakuläre Entdeckung, von der lange Zeit gar nicht klar ist, um was es sich dabei genau handelt, in einem genau dosierten Maße. Der Autor hat wieder ein paar Spannungsbögen aufgebaut, die den Leser eine Seite nach der anderen umblättern und dabei die Zeit vergessen lässt: Schließlich gilt es zu erfahren, was die Entdeckung von Apollo 17 auf dem Mond mit einem Fund im Tyrannosaur Canyon zu tun hat. Das man in diesem Roman auf einen alten Bekannten aus "Der Codex" trifft rundet die Geschichte auch noch sauber ab. Für Preston/Child-Fans natürlich ein Must-have, für Quereinsteiger super dazu geeignet, dem Virus dieser beiden Autoren zu erliegen.