Der Zuschauer kann nicht wirklich in die Geschichte eintauchen, weil die Szenen eher dokumentarisch aneinandergereit sind. Außerdem muss Jeder der wirklich mal eine Uni besucht hat, über verschiedene Fehler die Nase rümpfen: So verwundert etwa die "liberale" Prüfungsordnung und die Tatsache, dass ein Vergewaltigungsfall nicht vor Gericht, sondern vor einem Disziplinarausschuss verhandelt wird. Manchmal gibt es ein paar satirische Züge, aber als Satire taugt der Film nicht, weil dieses Genre nicht konsequent verfolgt wurde. Besonders störend ist das Happy End nach dem Motto: "Alles wird gut wenn Du nur die Wahrheit sagst"