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Der Campus : Roman. [Unbekannter Einband]

Dietrich Schwanitz
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Unbekannter Einband
  • Verlag: Frankfurt am Main , Wien : Büchergilde Gutenberg, (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3763244719
  • ISBN-13: 978-3763244713
  • ASIN: B002DUI8UO
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 13 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (31 Kundenrezensionen)

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Dietrich Schwanitz
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Klemens Taplan TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
An der Uni braut sich was zusammen. Hanno Hackmann, Professor für Soziologie, ist in einen Skandal verwickelt. Er soll Studentin Barbara Clauditz vergewaltigt haben. Eine Kolonne Bauarbeiter hat ihn durch ein Fenster beobachtet. Aus einer Affäre wird ein Fall für den Staatsanwalt.

Dietrich Schwanitz beschreibt und überzeichnet die Verhältnisse an der Uni, wie es nur einem Insider möglich ist. Er kreiert eine Atmosphäre, die beim Lesen spürbar wird. Hierzu gehören markante Charaktere, gestelzte Dialoge und das Intrigenspiel in den Sitzungen verschiedener Ausschüsse. Es handelt sich um eine humorvolle Persiflage auf den Betrieb einer Universität.

Allerdings werden die Protagonisten dermaßen klischeehaft dargestellt, dass es schon ein wenig nervt. Das gilt für die Arbeiter, die Professoren, die Gleichstellungsbeauftragte, die Mitarbeiter der Presse, Hackmanns Ehefrau und letztlich auch für die Studenten. Das gelungene Ende der Geschichte entschädigt für diesen Mangel.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
He is the man 24. Februar 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Hanno Hackmann ist Professor am soziologischen Institut der Universität. Er hat wirklich alles was ein Herz nur begehrt kann; ein großes Haus, eine findige Tochter und eine übergeschnappte Ehefrau - wäre da nicht die Studentin namens Babara, die kurzgesagt die Rolle seiner Geliebten einnimmt. Als nun diese Geliebte in ihrer Theatergruppe zusammen bricht, gerät Hanno in ein dichtes Geflecht aus Intrigen und ein dunkler Teppich breitet sich über die Unsiversität aus. Leichte Klänge der 68er erschallen.

Also mal ehrlich, dieses Buch ist wirklich so schreiend komisch, dass es mir fast das Zwerchfell zerissen hätte. Ich lese seine Bücher gerne, weil sie meistens in verständlicher Sprache geschrieben sind. Für alle ist was dabei und dabei immer saftig gesellschaftskritisch, wie es überhaupt noch geht heutzutage. Dietrich Schwanitz nimmt jede Randgruppe auf süffisante und doch urkomische Weise sanft auf's Korn. Sogar die Bayern bleiben hier nicht verschont. Schwanitz bricht so, das geheimnisvolle Gehabe der Universitäten und deckt für den sterblichen Mopp auf, was in den Akademikerbüros doch immer so verborgen blieb. Es bleibt ein Buch in dem Schwanitz den Stoff zu einem netten Gesellschaftsroman verknotet. Eine nette Fibrille, aus der menschlichen Komödie und nach Art der Lindenstraße.

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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Karl-Heinz Heidtmann TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es ist schon einige Jahre her, dass ich dieses Buch erstmals gelesen habe. Gewiss, man darf sich fragen, was Schwanitz mit dieser "Universitätssatire" erreichen wollte. Der ganze Roman ist eine Kritik an Filz und Korruption Hamburger Universitätsprofessoren. De mortes nil nise bene - Schwanitz war gleichwohl von seinem gesamten Duktus her ein Unzufriedener mit dem Bestehenden - denken wir nur an sein Buch über Bildung.

Nach Schiller stellt die Satire die mangelbehaftete Wirklichkeit einem Ideal gegenüber. Schwanitz tut das in diesem Buch auf humorvolle Weise. Auch wenn manche Leser und Rezensenten sich an den Stereotypen stören, die Schwanitz hier über den Universitätsalltag produziert, dürfen wir davon ausgehen, dass immer ein Stückchen Realität in der Überzeichnung steckt.

Natürlich hat er als gelernter Anglist stilistisch ein wenig bei Autoren wie Kurt Vonnegut "gekupfert" und ist es kein Wunder, dass das ganze Buch von einem gewissen "englischen Humor" geprägt ist (ich könnte mir John Cleese sehr gut als Hanno Hackmann vorstellen).

Zwar weiß ich nicht, wie es heute an unseren Universitäten zugeht, doch für die 70er Jahre bin ich gerne bereit, jede eidesstattliche Erklärung abzugeben, dass die von Schwanitz beschriebenen und vom Leser belächelten Verhältnisse zumindest an einer anderen norddeutschen Universität durchaus Realität waren. Ich habe den Umgang und Untergang einiger Professoren mit deren Studentinnen "live" erleben dürfen. So mancher Schein wurde mit Tränen oder gar Dienstangeboten erkämpft. Auch die Intrigen unter den Kollegen waren teilweise unerträglich. Wer viel veröffentlichte war ein "Vielschreiber", wer wenig publizierte, war eine wissenschaftliche Null. Stellenbesetzungskommissionen knickten lange Jahre vor der Gleichstellungs- (früher "Frauen-") Beauftragten ein.

Und genau deshalb habe ich dieses Buch in vollen Zügen genießen können. Denn eine Untergattung der Satire ist die Realsatire. Und genau das ist Dieter Schwanitz mit diesem Werk gelungen.

Fazit: Gute Unterhaltung zum ansonsten ehrwürdigen Universitätsbetrieb.
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Vor 4 Monaten von Tobias veröffentlicht
Martin Walser hätte mehr aus dem Stoff gemacht
Schwanitz beschreibt in "Der Campus" Intrigen, die durch Ränke schmiedende Polit-Seilschaften anläßlich eines vermeintlichen Vergewaltigungsfalles an einer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2010 von Gottfried11
Wie es wirklich in einer Uni zugeht...:-)
Eijeijei, da hat ja jemand seinem Unmut Luft gemacht. Schwanitz, der selbst lange Jahre Hochschullehrer an der Universität Hamburg war, erzählt wie aus einer Affäre... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2009 von Xirxe
öde und unspektakulär
Ein Professor hat ein Verhältnis mit einer Studentin. Als er dieses beebenden will gerät seine heile Welt aus den Fugen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2008 von Blattgrün
liest sich flüssig
- aber wo schwanitz draufsteht ist natürlich auch schwanitz drin.

"Der Campus" war sein erster Bestseller, und man findet hier schon alles, was einen echten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. April 2007 von das Häschen in der Grube
Leichte Kost mit schweren Worten
Das Buch ist gut & schnell zu lesen. Die Geschichte selbst beschreibt den Universitätsalltag doch sehr oberflächlich. Lesen Sie weiter...
Am 1. Februar 2005 veröffentlicht
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Veröffentlicht am 20. Januar 2005 von Peter Ditrych
Panoptikum des Herrenwitzes
Aha, eine Satire auf den bösen Unibetrieb mit all seinen politisch korrekten Gutmenschen - dies ungefähr legen einem Klappentext und Waschzettel nahe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Oktober 2004 von weiser111
absolut lesenswert!
absolut lesenswertes Buch ueber Sein und Schein an der Uni! spannend, kurzatmig und gut zu lesen.
Veröffentlicht am 25. Januar 2004 von "buecherturm-ingolstadt"
hoechst amuesante persiflage der deutschen universitaet
jeder, der vor nicht allzu langer zeit an einer deutschen uni studiert hat, wird sich hier wohlfuehlen: von asta-revoluzzern ueber profs bis hin zu frauenbeauftragten ist hier jede... Lesen Sie weiter...
Am 20. Dezember 2003 veröffentlicht
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