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Der Calamari Wrestler
 
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Der Calamari Wrestler

Osamu Nishimura , Kana Ishida , Minoru Kawasaki    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Osamu Nishimura, Kana Ishida, Joji Taguchi
  • Regisseur(e): Minoru Kawasaki
  • Format: Anamorph, Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Japanisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Ascot Elite Home Entertainment GmbH
  • Erscheinungstermin: 6. Dezember 2007
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 90 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000W388PO
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 52.753 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Koji Taguchi, frischgebackener Champion des japanischen Ringerverbandes, sieht der Herausforderung seines Lebens entgegen, als eines Tages ein tadellos japanisch parlierender, mannshoher Oktopus den Ring besteigt und dem menschlichen Kontrahenten vor laufenden TV-Kameras eine demütigende Lektion erteilt. Doch nicht genug damit, dass der "Calamari Wrestler" Koji sportlich heraus forderte und ihm Fans abspenstig macht: Obendrein interessiert sich der Kopffüßler auch auffallend für Kojis junge Frau.

Produktbeschreibungen

Calamari Wrestler, Der DV

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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
Taguchi hat gerade den finalen Kampf der Pro-Wrestling-Saison gewonnen und hält triumphierend seinen Meisterschaftsgürtel in die Luft, als dieser ihm plötzlich aus den Händen gerissen wird. Der Kommentator stammelt ungläubig: 'Egal, wie man es betrachtet... ein Tintenfisch hat gerade den Ring betreten.' Und tatsächlich steht da dieser zwei Meter große Tintenfisch im Ring und fordert Taguchi heraus. Dieser hat keine Chance, denn wie soll man einen Full Nelson anwenden, wenn der Opponent doch gar keine Knochen hat...

Minoru Kawasaki bezeichnet sich selbst wohl gerne als 'japanischen Ed Wood mit Talent'. Er hat diesem zumindest voraus, dass er augenscheinlich weiß, wie schlecht seine Filme sind, Trash könnte kaum schöner sein.
Ausgehend von dieser umwerfenden Eröffnungssequenz entfaltet sich nämlich ein dramatischer Handlungsbogen voller Herzschmerz, dämlicher Plottwists, skurrilen Situationen und Männern in riesigen Latexkostümen. Der mysteriöse Tintenfischwrestler entpuppt sich als der schon seit Jahren als tot geltende Wrestlingmeister Kan-ichi Iwata, für den seine damalige Freundin und jetzige Verlobte von Taguchi, Miyako noch immer einiges übrig hat. Sorgt diese Dreiecksbeziehung schon für genügend Stress, steht auch noch die Revanche Taguchi VS.' Tintenfisch an, die Prognosen für Taguchi allerdings stehen äußerst schlecht, bis ihm ein sehr zwielichtiges Angebot unterbreitet wird. Soviel sei verraten: Freunde von Meeresfrüchten kommen voll auf ihre Kosten, denn ein Tintenfisch bleibt nicht der einzige wrestlende Meeresbewohner in diesem vor abstrusen Überraschungen triefenden Machwerk mit fulminanter Schlusspointe.

Was Kawasakis Inszenierung so bemerkenswert macht, ist, dass man dem Film zwar ansieht, dass er sich in keiner Sekunde ernst nimmt, die Schauspieler aber trotzdem ernsthaft auf Soap-Opera-Niveau spielen, also nicht gut, aber auch nicht übertrieben schlecht, was den Film noch sonderbarer macht. Er setzt nicht darauf, einen Witz nach dem anderen loszureißen, sondern strotzt vor Situationskomik, gerade weil das Auftreten von mannshohen Meeresfrüchten im Film so normal behandelt wird. Außerdem ist da noch der hohe Kitschfaktor, beispielweise wenn Miyako Kan-ichi versichert, dass sie ihn immer lieben wird, auch wenn er ein Tintenfisch ist. Und die spektakulären Actionszenen kämpfender Gummitiere. Nicht zu vergessen die unvergleichliche Dramatik als die Seegurke ihre wahre Identität enthüllt. Alles ist so unglaublich schlecht, dass man den Film lieben MUSS.

Man kann das Wort skurril gar nicht oft genug im Zusammenhang mit ihm nennen, und es ist eigentlich wider die menschliche Vernunft, diesem Film 5 Punkte zu geben, aber es war einfach ein solch, ähmm, skurriler Spaß, dass ich gar nicht anders kann. Am besten nicht zu viel erwarten, das Gehirn zu Hause lassen oder ihm Theaterkarten schenken, wenn man den Film zu Hause guckt, und mitfiebern, wenn ein Tintenfisch seine alte Liebe zurückerobert und eine zerrüttete Familie wieder zusammenfindet.
Skurril aber echt unterhaltsam und sehr Trashig - ich find das gut^^.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Max K.
Format:DVD
Nach den zwei Rezensionen hier vor mir habe ich mich schon sehr auf den Film gefreut. Er ist zweifellos witzig und sehr skurril. Jedoch fehlt dem Gesamtbild des Films der richtige Pepp, wie ich finde. Die Kostüme, die Handlung und deren Charaktere und gelegentlich auftretender Nonsens sind gut gelungen. Mit Nonsens meine ich Szenen, in denen ein Komentator eines Ringkampfes eine Getränkedose an seiner Strin kleben hat und man einfach nicht weiß warum. Solche und viele andere Szenen waren wirklich witzig! Doch hier und da hätte ich mir vielleicht doch ein wenig mehr schauspielerisches Können und eine bessere Umsetzung gewünscht. Auch die Synchro ist nicht so besonders. Viele unnötige Sprechpausen und unsynchrone Stimmen zu den Lippenbewegungen. Aber auch dies hat für Trashfreunde seinen Reiz. Der Film wirkt einfach etwas zu billig, gerade so wie eine Soap im Fernsehen. Ich gebe dem Film aber trotzdem vier Sterne für die Ideen und den merkwürdigen Witz. Drei Sterne wären mir da etwas zu wenig, jedoch, wenn man könnte, hätte ich 3,5 Sterne gegeben.
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Von Spassprediger TOP 500 REZENSENT
Format:DVD
Japaner lutschen ihre Fischstäbchen gern roh, lieben am Basedow-Syndrom leidende Comicfiguren und bescheren der westlichen Welt mit schöner Regelmäßigkeit neue Geschmacksverirrungen, die staunen lassen. Eine davon ist "Der Calamari Wrestler".

Der gemeine Nipponssohn bleibt für den World Wide Wessi unergründlich: So gesittet er sich morgens neben den anderen Sardinen in der U-Bahn auch gibt, so enthemmt brüllt er nach dem dritten Näpfchen Feierabend-Saké zum Voll-Playback "Ännchen von Tharau" und anderes deutsches Liedgut. Und gerade dann, wenn man meint, ihn doch durchschauen zu können, lässt er den filmischen Kamikaze-Flieger "Der Calamari-Wrestler" in die Wühltheken des Westens stürzen.

Der Film aus dem Jahr 2004 kombiniert das japanische Faible für Fischiges und Rohes zu einem bizarren, in der Welt des Profi-Wrestlings angesiedelten Plot, der selbst erklärte Trash-Liebhaber sprachlos machen dürfte.

Als Wrestler Taguchi seinen Gegner in die Knie zwingt, scheint für die ewige Nr. 2 im Ring ein Traum in Erfüllung zu gehen: Endlich ist er Beste der Besten! Der Triumph währt allerdings nicht lange, denn noch bevor Taguchi seinen Sieg so richtig auskosten kann, entert ein riesiger Kalmar den Ring, entreißt ihm erst den Meisterschaftsgürtel und macht ihm dann, nach kurzem, erbittertem Kampf, auch den Titel abspenstig. Für den Verlierer bricht eine Welt zusammen, zumal der Kampfstil des fischigen Herausforderers an den des vor Jahr und Tag verschwundenen Champions Kan-Ichi Iwata erinnert. Bei dem handelt es sich um den Verflossenen von Taguchis Frau Myoko, die ihre alte Liebe nie vergessen hat. Tatsächlich nimmt der Kalmar Kontakt mit der jungen Frau auf, und schließlich kommt eine ziemlich unglaubliche Geschichte ans Licht. Als es scheint, die bizarren Geschehnisse hätten ihren Höhepunkt bereits erreicht, kommen auch noch ein Tintenfisch und ein Krustentier im XXL-Format ins Spiel, das sich "Squilla Boxer" nennt ...

Das von der FSK ab 12 Jahren freigegebene (entgegen der Aussage des Aufklebers auf der DVD behauptet amazon.de übrigens, der Film sei etwas für Leute ab 6) Resultat wirkt, als wäre Muppet-Erfinder Jim Henson ins Land der Morgenröte ausgewandert, um dort ein Konkurrenzprodukt zu den Märchenfilmen aus den tschechischen Barandov-Studios zu schaffen.

Die Mimik der auf dem Niveau einer Soap Opera agierenden Darsteller legt nahe, dass man ihnen vor Drehbeginn erzählt hat, sie träten in einem Stummfilm auf, die Spezialeffekte finden vor allem im Kopf des Zuschauers statt (der Oscar gebührt einem jeden Filmfan, der sich auch nur für eine Sekunde vorstellen kann, der Kalmar aus dem Titel solle etwas anderes vorstellen als das Offensichtliche, also einen Menschen im Kostüm), und die Handlung des Films folgt dem wahrscheinlich ersten Durchdrehbuch der Filmgeschichte.

Zuschauer, die das Hirn nicht bereits nach der ersten seltsamen Hälfte des gut 90 Minuten langen Films in den Standby-Modus geschaltet haben, und die versuchen, bis zum Schluss mitzudenken, werden nicht einmal sagen können, ob das Ende nun happy ist oder nicht - Respekt, liebe Japaner, so was schafft sonst nur Claude Chabrol (für Japan: Kyo De Sha Ba Royu)!

Kann man den "Calamari Wrestler" empfehlen? Nein.

Sollte man von ihm abraten? Nein, warum auch - der Film bietet harmlose Unterhaltung, die hie und da zum Schmunzeln veranlasst, den Zuschauer unterm Strich aber etwas ratlos zurücklässt. Kenner des Asia-Kinos, die angesichts der in anderen Filmen mühelos von Baumkrone zu Baumkrone springenden Martial Arts-Krieger allenfalls noch müde die Augenbraue hochziehen, können dem Film vielleicht sogar noch etwas mehr abgewinnen als Otto Normalzuschauer. Mein ganz persönliches Fazit allerdings lautet: Einmal ansehen reicht vollkommen aus. Alldieweil sich das vom durchschnittlichen TV-Programm eines durchschnittlichen Freitagabends aber mit Fug und Recht ebenfalls sagen lässt, war der "Calamari Wrestler" die schlechteste Alternative nicht; dem Geld, das ich für den Film bezahlt habe, weine ich nicht hinterher.

Die DVD aus dem Hause Ascot Elite lässt dem Zuschauer die Wahl zwischen dem japanischen Original und der deutschen Synchronfassung (beide in stereo), bietet als weitere Option die jeweils entsprechenden Untertitel und ... ja, das war's dann auch schon. Die deutsche Synchronisation setzt, wen überrascht's, keine neuen Maßstäbe in punkto Güte; auch der Ton ist eher mau. Das Bild bewegt sich auf VHS-Niveau und wirkt durchgängig leicht rotstichig. Fazit: Technische Meisterleistungen sehen anders aus.

R e s ü m e e

"Der Calamari-Wrestler" ist eine Art filmisches Chindogu: Man weiß auch nach dem Abspann nicht genau, was man da gerade gesehen hat und was das alles sollte. Die wohlwollendste Art der Kurzbeschreibung, die mir einfällt, lautet wie folgt: "Der Calamari Wrestler" ist ein reichlich seltsames modernes Märchen mit special effects, die nicht sehr special sind und die der Phantasie des Zuschauers einiges an Entgegenkommen abverlangen.

Tipp: Zu den Gold-Fischli alkoholfreies Pils reichen - das Gefühl, dass die linke Gehirnhälfte mit der rechten Bäumchen-wechsel-dich spielt, stellt sich bei diesem Film ganz von allein ein. Wer danach immer noch nicht genug hat, darf sich im Anschluss dann noch "Koala Executive" ansehen.
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