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Der Cafard. Als Fallschirmjäger bei der Fremdenlegion
 
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Der Cafard. Als Fallschirmjäger bei der Fremdenlegion [Gebundene Ausgabe]

Guido Schmidt
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.




Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 192 Seiten
  • Verlag: Motorbuch Verlag (1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3613017954
  • ISBN-13: 978-3613017955
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 15,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (16 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 321.577 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der »Cafard« ist ein schwarzer Käfer, der einen Legionär zum Wahnsinn treibt. So heißt es in den Marschliedern der Fremdenlegion. Guido Schmidt hat diese Lieder einst selbst gesungen. Sein ernüchterndes Fazit über den Dienst beim elitären 2. Fallschirmjägerregiment: Die Legion ist vom romantischen Heldentum so weit entfernt wie der Legionär von seinem Pass, den er bei der Einstellung abgeben muss.

Der Autor über sein Buch

"... seltsames Register der Taugenichtse aller Länder ..."
Kritik... Danke für eure Mühe! Es freut mich, wenn „Der Cafard" so manchen ent-täuscht. Das sollte er. Er sollte Realität spiegeln. (M)Eine, nicht die aller, die gedient haben. Das Hauptproblem dieser Thematik liegt für viele bis heute darin, einen 170-jährigen Mythos der „Hunde des Krieges" aus dunkler Geschichte reformiert und umgestaltet heraustreten zu sehen, denn beim gesellschaftlichen Fortschritt musste auch die Legion mitmarschieren. Zueggeben, vielleicht etwas links vom 21. Jahrhundert.

Mythos hin oder her, die Truppe ist zivilisierter Bestandteil der französischen Armee, die Politik mit Zwang, notfalls mit Gewalt durchsetzt - nicht aus Spaß am Krieg. Das verzerrte Kinobild aus Irrglaube und Dichtung wird gern in bester Hollywoodmanier ausgeschlachtet. Horrorgeschichten und Legenden, etwa von länderübergreifender Verfolgung von Deserteuren oder Strafkompanien mit perfiden Disziplinarmaßnahmen. Gegen solch profitable Angstmache scheinen auch noch so viele authentische Bücher und Reportagen nichts auszurichten - die unergründliche Männerwelt besteht weiterhin. Der Mensch spielt regelmäßig nur eine unbedeutende Nebenrolle in diesem Epos.

Guido Schmidt, im Juli 2000


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wahre Worte 12. Dezember 2002
Von Ein Kunde
So unbequem es fuer manchen - wie auch fuer die Legion selbst -auch sein mag, Guido Schmidt hat recht! Seine Schilderungen sind identisch mit dem was ich in der gleichen Kompanie, nur 4 Jahre vor ihm erlebt habe. Dieses Buch hat mich beim lesen so fasziniert das ich sogar den Geruch der frisch gestrichenen Flure in Aubagne wieder in der Nase hatte.

Schmidt laesst zwischen seinen Zeilen erkennen das die Legion eine professionelle Armee ist die jedoch kaum Platz fuer einen frei denkenden, intelligenten Menschen bietet. Wer sich mit dem Gedanken anzuheuern traegt sollte immer wissen das die erste Waffe die sie dir in die Hand druecken ein Besen ist - die meisten "Gefechte" werden mit ihm bestritten ;-))

Die Caporaux in Castel haetten sicherlich teilweise KZ-Karriere gemacht und wer behauptet es gaebe seit den 5oern in der Legion keine Pruegelstrafe mehr der sollte mal mit schiefer Buegelfalte zum Wachdienst erscheinen...

Ich habe bis zum letzten Tag meiner 5 Jahre an das Abenteuer geglaubt, selbst in der Division Daguet (Golfkrieg) war der groesste Feind die Langeweile, das Warten. Guido Schmidt hat das richtige getan, er rettete ein paar Jahre seines Lebens die nicht mehr an Erfahrung gebracht haetten wie es die ersten Monate getan haben. Hut ab vor dieser ehrlichen und bildhaften Schilderung!

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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Ex 17. Juli 2002
Das Buch ist sehr locker geschrieben. Ich war zwar 13 Jahre füher bei diesem Verein und hatte vor allem die Ausbildung extremer erlebt. Das was Herrn Schmidt dazu bewogen hat, die Legion zu verlassen, genossen wir bereits seit dem 1.Tag in Castelnaudary.
Sonst habe ich mit diesem Buch sehr viele Déjà Vu's.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Fremdenlegion, nein Danke ! 29. Dezember 2001
Von E. Uken
Ich war selber Fallschirmjäger bei der Bundeswehr und hab mir meine Gedanken zur Fremdenlegion gemacht. Spielte auch mit dem Gedanken dort beizutreten, deswegen kaufte ich mir auch dieses Buch.
Doch was ich lesen musste, schockierte mich doch ein wenig. Das Legionäre weiter marschieren und mehr Sport machen hatte ich erwartet, doch in diesem Buch wird beschrieben wie es wirklich ist!
Es wurde oft berichtet wie Legionäre geschlagen wurden. Sie wurden wochenlang in Scheunen untergebracht wo es keine sanitären Einrichtungen gab. Das Leben im Felde sieht dann doch ein wenig anders aus, jedes Zelt im dunkelsten Wald wäre besser gewesen als dieser Saustall.

Fazit: Nicht die sportliche und militärische Leistung steht im Vordergrund, sondern den Willen der einfachen Legionäre zu brechen. Dies mag zum erwünschen Erfolg führen, jedoch nicht für mich.

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Es ist die Wahrheit
Ich habe das Buch gelesen und es ist genauso wie Guido Schmidt es beschreibt. Ich war in den 90ern ebenfalls in Castel in der 3eme CIE und auch in Raissac. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Raissac veröffentlicht
Interessante Anfangslektüre
Guido Schmidt beschreibt in seinem Buch seine Erlebnisse bei der Fremdenlegion. Der Klappentext erweckt den Eindruck, zusammen mit dem Autoren Ausbildung und jahrelangen Einsatz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Februar 2006 von Medic
Ein Deserteur berichtet
Natürlich durfte das Buch in meiner Sammlung nicht fehlen, was ich aber nach dem Lesen bereut habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Februar 2002 von peter schwedt
Die Mischung zwischen Ernüchterung und Aufmunterung!
Ich habe nun schon einiges über die Legion Etrangere gelesen und immer geht es um FAMAS und Kepi Blanc - wenig um die Stunden und Augenblicke der Einsamkeit in der Kaserne in... Lesen Sie weiter...
Am 8. Oktober 2001 veröffentlicht
ein wenig unvollständig
Dieses Buch eines Ex Legionärs ist spannend und aufschlußreich geschrieben. Leider fehlen an einigen wichtigen und interessanten Passagen die Fortsetzungen. Lesen Sie weiter...
Am 4. September 2001 veröffentlicht
Unterhaltsames Lesevergnügen aus einer Männerwelt
Das Buch ist sehr lesenswert, zumal es den Charakter eines Tagebuches hat. Es schildert die Erlebnisse eines ehemaligen Unteroffizieres der BW, der sich in die Legion meldet. Lesen Sie weiter...
Am 30. Mai 2001 veröffentlicht
...und immer wieder die angst davor, gefühle zu beschreiben.
es ist für mich ein phänomen. das buch habe ich in kürzester zeit mit grossem interesse gelesen und es hat mir auch so einige fragen beantwortet. Lesen Sie weiter...
Am 19. Januar 2001 veröffentlicht
Emotionaler Aderlass...
Wer sich irgendwann in seinem eigenen Leben für die Fremdenlegion interessiert hat, für welchen Zeitraum auch immer, dem wird, wenn er dieses Buch aufschlägt, das... Lesen Sie weiter...
Am 22. Oktober 2000 veröffentlicht
Authentisch und aufrichtig !
" Fremdenlegion ". Ein Name, der einschlägt wie eine Granate und Raum läßt für Träumereien und Spekulationen. Lesen Sie weiter...
Am 23. September 2000 veröffentlicht
Legion.Warum springen so viele wieder ab?
Tja, das Buch schildert sachlich-persönlich die Erfahrungen vom Autor. Es bestätigt eigentlich das was ich schon durch Gespräche mit anderen ex-Legionären... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juli 2000 von 320088149696-0001@t-online.de
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