Der Butler 2013 CC

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Als Junge hat Cecil Gaines auf den Baumwollplantagen im amerikanischen Süden Rassismus und die brutale Gewalt der Weißen erlebt. Als Butler steht er seit 1952 in den Diensten des Weißen Hauses und beobachtet beunruhigt, wie sich das Land mit der aufkommenden Bürgerrechtsbewegung explosiv erhitzt, wie verschiedene Präsidenten auf die Veränderungen und Herausforderungen reagieren und wie seine Familie durch den Konflikt mit dem ältesten Sohn, der im Unterschied zum Vater den Weg der Konfrontation sucht, gespalten wird.

Darsteller:
Forest Whitaker, Oprah Winfrey
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Der Butler

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 7 Minuten
Darsteller Forest Whitaker, Oprah Winfrey, David Oyelowo, Elijah Kelley, Terrence Howard
Regisseur Lee Daniels
Genres Drama
Studio Prokino
Veröffentlichungsdatum 27. Februar 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch
Originaltitel Lee Daniels' The Butler
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 2 Stunden 7 Minuten
Darsteller Forest Whitaker, Oprah Winfrey, David Oyelowo, Elijah Kelley, Terrence Howard
Regisseur Lee Daniels
Genres Drama
Studio Prokino
Veröffentlichungsdatum 27. Februar 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch, Englisch
Originaltitel The Butler

Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von movie victim on 2. März 2014
Format: DVD
Es ist ein Skandal und stimmt mich sehr traurig, dass dieser tolle und elegante Film bei der diesjährigen Oscar- Verleihung überhaupt keine Rolle spielt, denn er erhielt nicht eine Nominierung, der beinahe zeitgleich erschienene Sklavenfilm
"12 Years A Slave" neun Nennungen.

Das Leben eines schwarzen Mannes von seiner Jugend bis zum Rentenalter, erst als Kind auf den Baumwollfeldern, das mit ansehen muss, wie sein Vater vom weißen Aufseher erschossen wird, dann ein sogenannter "Hausnigger" wird
( der Begriff fiel meiner Erinnerung nach auch in "Vom Winde verweht" ) und als Butler im Weißen Haus viele Präsidenten miterlebt.

Die Stars geben sich hier die Klinke in die Hand: Oprah Winfrey als seine Frau, Mariah Carey als Mutter des kleinen Cecil
( Regisseur Daniels hatte mit ihr schon in "Precious" zu tun, diese Paarung darf als sehr gelungen bezeichnet werden ),
Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, dazu noch Robin Williams, Lenny Kravitz, Liev Schreiber, Alan Rickman, John Cusack und als besonderes Bonbon Jane Fonda als Nancy Reagan.
Ich hätte sie beinahe nicht erkannt, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht.

Hauptperson ist natürlich Forest Whitaker, der für "Der letzte König von Schottland" einen Oscar abstaubte.

Es gibt viel klassische Musik zu hören, aber auch ein paar zeitgenössische Stücke, besonders in den Szenen, die sich um die Bürgerrechtsbewegung drehen. Was da passiert incl. Ku-Klux-Clan dreht einem den Magen um.

Das Bild war für meine Augen von bestechender Schärfe, auch die Farben waren gut.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Frank Linden TOP 1000 REZENSENT on 23. März 2014
Format: Blu-ray
Georgia in den 1920ern: Als die Mutter von Cecil Gaines vergewaltigt und sein Vater erschossen wird, vom Plantagenbesitzer, bildet ihn dessen Großmutter zum Hausdiener aus.
Eine Lehre die sein Leben beeinflussen wird.
Jahre später verlässt er die Baumwollplantage und sucht sein Glück in nördlicheren Regionen.
Dort findet er nach schweren Zeiten eine Anstellung als "Mädchen für alles" bei einem Schwarzen Bäcker der ihn als Butler ausbildet.
Dann macht er sich auf nach Washington wo er in einem noblen Hotel als eben solcher eine Zeit arbeitet.
Nachdem dann der Personalchef des Weissen Hauses Notiz von ihm nimmt beginnt seine wahre Karriere.
Unter Dwight D. Eisenhower wird er 1957 Butler im Weissen Haus.
Alles könnte perfekt sein, aber Cecil's Sohn Louis kann nicht akzeptieren das Schwarze in Amerika ungleich behandelt und sogar gelyncht werden und so tritt er der dem Widerstand bei was zu zahlreichen Verhaftungen und übergriffen führt.
Auch Cecil's Frau Gloria leidet unter der immer deutlicher werdenden Entfremdung in der Familie und wird Alkoholkrank.
Es soll nicht der einzige Schicksalsschlag sein den Cecil noch zu ertagen hat während er Präsidenten wie Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon und Reagan betreut.

Der Butler basiert auf dem Leben von Eugene Allen.
Keine Ahnung ob alles wirklich so stattgefunden hat aber der Film selber ist eine großartige Odyssee durch die amerikanische Geschichte.
Dabei werden vor allem 2 Kontrapunkte näher beleuchtet.
Auf der einen Seite Cecil und seine Art des Überlebens die ihn schliesslich ins Weiße Haus führt.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar on 21. November 2013
Format: DVD
Lee Daniels entwirft eine Chronik der amerikanischen Nachkriegs-Präsidenten mit besonderem Blick auf die Bürgerrechtsbewegung der Farbigen. Das Ganze wird aus der Sicht des langjährigen Butlers Gaines (hervorragend Forest Whitaker) geschildert. Präsidenten kommen und gehen, der Butler bleibt. Dabei kann Daniels auf eine lange Liste von Promidarstellern zurückgreifen, auch wenn die sonst nicht als Schauspieler zu sehen sind wie Oprah Winfrey als Buttler Gattin oder Mariah Carey als dessen Mutter. Oft reichte eine neue Nase für die Unkenntlichkeit.
Es gelingt durch den Familienaspekt des farbigen Angestellten eine ganz persönliche Note einzubringen. Und dieser Individualismus ist ergreifend, wenn auch gegen Ende etwas überdehnt. Die ganz persönlichen Szenen sind die besten. Der übliche Rahmen einer erzählenden Darstellung wird oft durch den schnellen Schnitt überschritten, wenn z.B. Originalaufnahmen von Straßenkämpfen mit einem Dinner im Weißen Haus kurz getaktet werden.
Es ist das Schicksal der amerikanischen Familie Gaines zwischen Vietnamkrieg und politischen Attentaten der 60er Jahre, im Kampf um Gleichberechtigung gegen Presse und Klu Klux Klan. Auch sie muss tödlichen Tribut leisten, wobei die Familie auseinanderzubrechen droht.
Verständlich, dass sich all ihre Hoffnungen mit Präsident Obama erfüllen. Ebenso verständlich wie die Tatsache, dass es die Amerikaner nicht so sehr mögen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird über ein dunkles Kapitel ihrer Innenpolitik, das sogar mit unserem Holocaust verglichen wird. Drum ist der Film dort auch kein Erfolg und bei uns findet er zu wenig Beachtung.
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