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Der Butler


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Produktinformation

  • Darsteller: Forest Whitaker, Oprah Winfrey, David Oyelowo, Elijah Kelley, Terrence Howard
  • Komponist: Rodrigo Leao
  • Künstler: Joe Klotz, Billy Hopkins, Lee Daniels, Andrew Dunn, Michael Finley, Ruth E. Carter, Danny Strong, Leah Daniels, Sheila Johnson, Cassian Elwes, Harvey Weinstein, Pamela Oas Williams, Laura Ziskin, Bob Weinstein, Len Blavatnik, Buddy Patrick, Aviv Gildi, Vince Holden, Hilary Shor, Adam J. Merims
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Prokino (Vertrieb EuroVideo Medien GmbH)
  • Erscheinungstermin: 9. April 2014
  • Produktionsjahr: 2014
  • Spieldauer: 127 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (78 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00J3FKBD4
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 832 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Ob Eisenhower, Kennedy, Nixon oder Reagan - stets ist Butler Cecil Gains dabei, wenn Amerikas Präsidenten Weltgeschichte schreiben. Ein bescheidener Mann, der dabei Unglaubliches erlebt - wie kein anderer: Er fachsimpelt mit Ford über Golf. Er ist zu Kennedys Beerdigung eingeladen. Er diniert mit Nancy und Ronald Reagan. Über drei Jahrzehnte durchlebt er nicht nur eine Zeit radikaler Veränderungen, er inspiriert die Präsidenten auch bei manch weitreichender Entscheidung...

Pressezitate:
"Endlich mal wieder großes Erzählkino aus Hollywood" (Cinema)
"Wenn Sie dieses Jahr nur für einen Kinobesuch Zeit hätten, wäre dieser Film ein Kandidat" (TV Spielfilm)
"Bravourös gespielt, brillant inszeniert - Seelenkino der ganz hohen Schule" (Bild am Sonntag)

Amazon.de

Nachdem der junge Cecil Gaines mitansehen musste, wie ein Baumwollfarmer seinen Vater erschießt, wird er quasi als Entschädigung zum Hausangestellten befördert und muss fortan der weißen Familie aufwarten. Als Cecil später beschließt, sein Glück in der Fremde zu suchen, erweist sich dies als großer Vorteil: Er wird Bedienung in einer Bar, einem noblen Restaurant und schließlich 1952 sogar Butler im Weißen Haus. Sieben Präsidenten dient er unauffällig, bescheiden und stets korrekt, während das Land dramatische Veränderungen erlebt – von der Bürgerrechtsbewegung über die tödlichen Attentate auf die Kennedy-Brüder bis hin zu Vietnamkrieg und Watergate-Affäre. Auch Cecils eigene Familie bleibt nicht unberührt vom Wandel der amerikanischen Gesellschaft, es kommt zu tragischen Konflikten.

Für Precious bereits mehrfach preisgekrönt, legt Regisseur Lee Daniels mit Der Butler erneut ein hochkarätiges Filmepos vor, das sich mit über sechs Jahrzehnten amerikanischer Geschichte aus Sicht der farbigen Bevölkerung auseinandersetzt. Im Gegensatz zu Cecil, der eher konservativ und zurückhaltend reagiert, sucht sein ältester Sohn die Konfrontation und schließt sich zunehmend radikaler werdenden Protestaktionen an. Eine beachtliche Riege an Stars wie Forest Whitaker, Oprah Winfrey, Mariah Carey, Alan Rickman, Robin Williams, Liev Schreiber, John Cusack u.a. führen durch die bewegende Chronik amerikanischer Nachkriegsgeschichte. Daniels bindet dabei kunstvoll und stellenweise sehr ergreifend die persönliche Geschichte des Butlers in die größere Geschichte des ganzes Landes ein: Was in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts begonnen hat, endet 2009 mit der Amtseinführung des ersten farbigen Präsidenten der Vereinigten Staaten. -- Ellen Große -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von movie victim am 2. März 2014
Format: DVD
Es ist ein Skandal und stimmt mich sehr traurig, dass dieser tolle und elegante Film bei der diesjährigen Oscar- Verleihung überhaupt keine Rolle spielt, denn er erhielt nicht eine Nominierung, der beinahe zeitgleich erschienene Sklavenfilm
"12 Years A Slave" neun Nennungen.

Das Leben eines schwarzen Mannes von seiner Jugend bis zum Rentenalter, erst als Kind auf den Baumwollfeldern, das mit ansehen muss, wie sein Vater vom weißen Aufseher erschossen wird, dann ein sogenannter "Hausnigger" wird
( der Begriff fiel meiner Erinnerung nach auch in "Vom Winde verweht" ) und als Butler im Weißen Haus viele Präsidenten miterlebt.

Die Stars geben sich hier die Klinke in die Hand: Oprah Winfrey als seine Frau, Mariah Carey als Mutter des kleinen Cecil
( Regisseur Daniels hatte mit ihr schon in "Precious" zu tun, diese Paarung darf als sehr gelungen bezeichnet werden ),
Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, dazu noch Robin Williams, Lenny Kravitz, Liev Schreiber, Alan Rickman, John Cusack und als besonderes Bonbon Jane Fonda als Nancy Reagan.
Ich hätte sie beinahe nicht erkannt, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht.

Hauptperson ist natürlich Forest Whitaker, der für "Der letzte König von Schottland" einen Oscar abstaubte.

Es gibt viel klassische Musik zu hören, aber auch ein paar zeitgenössische Stücke, besonders in den Szenen, die sich um die Bürgerrechtsbewegung drehen. Was da passiert incl. Ku-Klux-Clan dreht einem den Magen um.

Das Bild war für meine Augen von bestechender Schärfe, auch die Farben waren gut.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von zopmar am 21. November 2013
Format: DVD
Lee Daniels entwirft eine Chronik der amerikanischen Nachkriegs-Präsidenten mit besonderem Blick auf die Bürgerrechtsbewegung der Farbigen. Das Ganze wird aus der Sicht des langjährigen Butlers Gaines (hervorragend Forest Whitaker) geschildert. Präsidenten kommen und gehen, der Butler bleibt. Dabei kann Daniels auf eine lange Liste von Promidarstellern zurückgreifen, auch wenn die sonst nicht als Schauspieler zu sehen sind wie Oprah Winfrey als Buttler Gattin oder Mariah Carey als dessen Mutter. Oft reichte eine neue Nase für die Unkenntlichkeit.
Es gelingt durch den Familienaspekt des farbigen Angestellten eine ganz persönliche Note einzubringen. Und dieser Individualismus ist ergreifend, wenn auch gegen Ende etwas überdehnt. Die ganz persönlichen Szenen sind die besten. Der übliche Rahmen einer erzählenden Darstellung wird oft durch den schnellen Schnitt überschritten, wenn z.B. Originalaufnahmen von Straßenkämpfen mit einem Dinner im Weißen Haus kurz getaktet werden.
Es ist das Schicksal der amerikanischen Familie Gaines zwischen Vietnamkrieg und politischen Attentaten der 60er Jahre, im Kampf um Gleichberechtigung gegen Presse und Klu Klux Klan. Auch sie muss tödlichen Tribut leisten, wobei die Familie auseinanderzubrechen droht.
Verständlich, dass sich all ihre Hoffnungen mit Präsident Obama erfüllen. Ebenso verständlich wie die Tatsache, dass es die Amerikaner nicht so sehr mögen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird über ein dunkles Kapitel ihrer Innenpolitik, das sogar mit unserem Holocaust verglichen wird. Drum ist der Film dort auch kein Erfolg und bei uns findet er zu wenig Beachtung.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Freddy D am 10. Oktober 2013
Format: DVD
... die ohne Zweifel zu fesseln vermag.

Story :

Bevor Cecil Gaines (verkörpert durch Forest Whitaker) zum Butler im Weißen Haus aufstieg, hat das Leben es wahrlich nicht gut gemeint mit dem in den 20-ern geborenen Sohn armer ('schwarzer') Farmarbeiter.

!!!!!!!!!!!!!! Spoilerbeginn !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Als sein Vater es wagt, gegen den Baumwollplantagenbesitzer aufzubegehren, nachdem dieser seine Frau vergewaltigt hat, wird er vor den Augen des Jungen kurzerhand erschossen. Als ob die Hinrichtung nicht schon schlimm genug gewesen wäre, muss er nun ins Elternhaus des Gutsherrn übersiedeln und dort dessen Mutter bedienen.
Später schafft er den Sprung in die Hotelbranche, wo er sich mit Fleiß und seinem diskreten Wesen zügig einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Der ausgezeichente Ruf bleibt auch der Regierung nicht verborgen, die ihn alsbald (in den 50-ern) als Butler für das Weiße Haus anstellt.

!!!!!!!!!!!!!! Spoilerende !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wer hätte gedacht, dass dieser Mann (im realen Leben übrigens Eugene Allen getauft, keinen blassen Schimmer warum die Macher ihn im Film umbenannt haben) in seinen 34 Berufsjahren als Butler im Weißen Haus die Bekanntschaft mit nicht weniger als acht Präsidenten macht. Und nicht nur das : das ein oder andere Mal war er sogar als inoffizieller Berater tätig ! (letzteres allerdings unentgeldlich :-(

Fazit :

Unter relativ normalen Lebensumständen würde man sagen, dass die Geschehnisse der Vergangenheit Cecil Gaines alias Eugene Allen zu dem gemacht haben, was er heute ist.
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