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Der Tod des Bunny Munro Audio-CD – Gekürzte Ausgabe, Audiobook


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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag; Auflage: gekürzte Lesung (10. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 9783867175180
  • ISBN-13: 978-3867175180
  • ASIN: 3867175187
  • Größe und/oder Gewicht: 13,5 x 2,8 x 13,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (39 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 186.477 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Bunny Munros Frau bringt sich um. Auch Bunny hat nicht mehr lange zu leben, wie der Titel des Romans bereits verrät. Und da gibt es noch Bunny junior. Mit seinen entzündeten Augen ist der Neunjährige zu jung um zu sehen, was für gewaltiges Arschloch sein Vater ist. Denn der sexbesessene Kosmetik-Vertreter denkt mit seinem „Einbahnstraßenhirn“ an fast nichts anderes als wachsrasierte Muschis und fette Fickflecken. Selbst Big Mäc’s und Thunfisch-Carpaccio regen beim Handlungsreisenden sexuelle Fantasien an. Sogar als Bunny die Leiche seiner Frau entdeckt, geilen ihn ihre Brüste auf.

Sich selbst hält der immergeile Testosteronteufel für unwiderstehlich und glaubt allen Ernstes, dass ihn alle Frauen ohne nennenswerten Widerstand ranlassen. Wären da nicht die vielen Anzeigen wegen asozialen Verhaltens. Doch Bunny biegt selbstgerecht schräge Dinge gerade. „Sie ist eigentlich wie Kate Moss, nur kleiner, dicker und hässlicher.“ So sieht seine Sicht aus. Und während der Vertreter in Sachen Kosmetik gelangweilten Frauen den Traum von ewiger Schönheit verkauft, geht seine eigene Ehe vor die Hunde. Doch während einst bei Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden der Traum vom Glück wie eine Seifenblase platzt, scheint Nick Caves Beauty-Vertreter heute von Haus aus den Boden unter den Füßen verloren zu haben.

Der Roman des schillernden Musikers und Autors kommt mit der ungeheuren Wortgewalt eines Presslufthammers daher. Mittels knüppelharter Poesie leuchtet der gebürtige Australier jedoch nicht Bunnys Persönlichkeit aus, sondern die kalte, abweisende und mechanische Welt um ihn herum – oder besser: wie Bunny sie sieht. Als Bunnys lässige Locke auf einmal herunterhängt wie ein Stück Darm, steht in der todtraurigen Vater-Sohn-Geschichte der Tragödie letzter Teil bevor.
– Herwig Slezak -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Extrem abgefahren!" (in Touch)

"Ein irrwitziger Roadtrip, den keiner hätte besser lesen können, als Bad-Seeds-Kollege und Neubauten-Chef Blixa Bargeld." (mBeat)

"Ein düsteres Audio-Roadmovie zwischen Melancholie und Coolness." (Musik.woche)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von www.totenstill.com am 28. Oktober 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Bunny Munroe (allein der Name ist schon absurd) verkauft Kosmetik von Tür zu Tür. Dabei hilft er den Frauen, ihr desillusioniertes und trauriges Leben, mit Sex ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten. Als sich seine eigene Frau vor Kummer umbringt nimmt er seinen Sohn (Bunny junior) mit auf seine Handlungsreisen. Das Kind bleibt im Auto während der Vater die Frauen besucht, sie schlafen in billigen Hotels und am bitteren Ende ist Bunny Munroe (wie der Titel schon andeutet) tot. Die Geschichte spielt in Süd-England und zwar in den Gegenden, wo man als Urlauber nie hinkommt, und wenn man zufällig dort wäre, würde man wohl nicht freiwillig aus dem Auto aussteigen.
Bunny Munroe ist derart auf Sex und Alkohol fixiert, das sensible Leser und wahrscheinlich auch Frauen - die Vorstellung von Avril Lavigne's Genital spielt eine entscheidende Rolle in der Phantasie von Munroe - das Buch lieber nicht lesen sollten. Ich habe das Buch als den Versuch gesehen, das Cave'sche Universum in Literatur zu transformieren. Und das gelingt ihm gut. Das ganze Buch ist pure Desillusion, selbstzerstörerischer Niedergang und wertefreier Trübsinn. Allerdings ist es darin auch komisch, poetisch und versprüht Rock'n Roll: Cave eben. Es steckt in jedem von uns ein Bunny Munroe, nur nicht so extrem, so überzogen, so peinlich, so leidenschaftlich und so ohne Alternative. Aber der Reiz des Buches besteht auch darin zu sehen, wie sich menschliche Eigenschaften und Verhaltensweisen zu Grotesken verwandelt, wenn sie so zum Selbstzweck werden und bis zum Exzess ausgelebt werden. Natürlich ist Cave kein Kandidat für den Nobelpreis, aber seine literarischen Qualitäten sind beachtlich. Wortgewaltig erzählt er diese Geschichte auf hohem Niveau. Mir gefiel das Buch besser als sein erstes (Und die Eselin sah den Engel). Empfehlenswert und must-read für Cave-Fans.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Icke am 3. August 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Ich mag Nick Cave, schon seit Jahren bin ich großer Verehrer seiner Musik, seiner Lyrik. Das erste Buch hat einen ewigen Platz in meinem Bücherregal erhalten. Bunny Munro wird dieses leider nicht zu gute kommen. Die Geschichte ist einfach und schnell erzählt, die Spannungsbogen wird aufgebaut und es mangelt nicht an skurrilen Personen.
Hier und da sind Ansätze von einer Cave-ischen Philosophie zu verspüren, doch diese sind zu kurz und werden durch die Cave-ische Laszivität wieder weggespült. Es ist kein schlechtes Buch, doch leider auch kein Meilenstein. Ich hätte mir etwas mehr von der Atmosphäre gewünscht, die das erste Cave Buch so eindrucksvoll schaffen konnte. Es fehlt an ausgefeilten Bilder. Es ist ein neuer Stil mit Bunny Munro ausprobiert worden. Bukowski trifft Balzac in Regie von Tarantino - könnte man meinen. Doch leider zu wenig Bukowski und leider auch zu wenig Balzac - die Tarantino Bilder jedoch bleiben. Die Fäden sind nicht zu Ende gedacht, nicht zu Ende geschrieben worden. So bleibt der Eindruck, dass die Gedanken abbrechen an Stellen wo man gerne erst anfangen würde zu denken und zu fühlen.

Aber Nick Cave ist und bleibt was er ist: ein Allround-Talent. Und trotzdem werde ich auf seine nächstes Schaffen (egal ob musikalisch, poetisch, künstlerisch) sehnsüchtig weiter warten.

Am Rande: Von Blixa Bargeld wünsch ich mir indes jährlich erscheinende Hörbücher und ebenfalls jährlich erscheinende Bücher :-) - das Leben könnte so schön sein!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MrHankey am 27. Dezember 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Es fällt nicht leicht dieses Buch zu beschreiben, da es irgendwie anders ist, als alles was man kennt. Vielleicht ein wenig Irvine Welsh oder Chuck Palahniuk und doch ganz anders. Und genauso schwer fällt es dieses Buch zu bewerten. Es ist weder Thriller, noch Horror, noch Comedy und doch von allem etwas. Es ist derb und hat doch Tiefgang, ist strukturiert und doch wirr, deprimierend und doch komisch.

Es ist die Geschichte eines Mannes, der ein egoistisches, triebgesteuertes Leben führt, dessen Frau sich umbringt und der darauf hin mit seinem kleinen Sohn herumfährt, immer mehr dem Wahnsinn verfällt bis hin zu einem genauso vorhersehbaren wie überraschenenden (und wirklich guten!) Ende.

Fazit: Wer geradlinige, leichte, spannende Unterhaltung sucht, ist hier an der falschen Adresse. Wer bereit ist, in eine schräge Welt einzutauchen, sich treiben zu lassen, von der melancholischen Stimmung mitzunehmen und einmal etwas neues, ganz anderes zu lesen, dem kann man dieses Buch durchaus empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von AZ am 21. September 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Bunny Munro ist kein sympathischer Mensch, sondern ein triebgesteuerter Egoist. Er sieht auf eine schmierige Art gut aus und kommt bei einem bestimmten Typ Frau gut an. Seine beste Zeit ist aber vorbei, bald wird er weniger Sex haben und nicht mehr wählerisch sein können, obwohl man ihm letzteres schon jetzt nicht vorwerfen kann. Er sinniert in einsamen Stunden viel über die anatomische Beschaffenheit von Kylie Minogue und Avril Lavigne. Bunny gehört zu einer aussterbenden Rasse. Und es fällt schwer, dies als Verlust zu empfinden.

Irgendwann erlahmt das Leserinteresse an der Dauergeilheit des Protagonisten. Aber gerade deshalb funktioniert der Roman so gut. Eine Hauptfigur, bei der man ständig zwischen Mitleid und Verachtung schwankt, unterwegs in einem düsteren England aus Sozialbauten, Trinkern, einsamen Hausfrauen, verkrachten Existenzen und Jugendlichen ohne Zukunft. Die Sprache ist derb, ebenso das Verhalten der Personen. Manche Episoden sehr komisch, andere bedrückend oder schlicht deprimierend und bei den meisten möchte man einfach wegsehen bzw. weiterblättern. Man fragt sich während der Lektüre des öfteren, warum soll ich mir eine so trostlose Geschichte antun? Die Antwort ist erschreckend simpel: Weil man nicht aufhören kann.
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