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Produktinformation
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Mit diesem alltäglichen Ereignis beginnt die Geschichte, die Sandy Dearborn, leitender Beamter des Reviers, dem jungen Ned Wilcox erzählt. Dessen Vater Curt Wilcox gehörte bis zu seinem tragischen Tod vor einem Jahr zu Sandys Truppe, und Ned sucht bei den ehemaligen Kollegen seines Vaters Trost und Verständnis. Der junge Mann hilft dem Hausmeister oder in der Funkzentrale, und eines Tages stellt er eine Frage, vor der Sandy sich schon gefürchtet hat: Was hat es mit dem Buick im Schuppen B auf sich?
Die Geschichte, die King dem abgebrühten Seargent daraufhin in den Mund legt, könnte fantastischer nicht sein. Nur so viel sei verraten: Das Auto entwickelt -- wie sein literarischer Vorläufer Christine -- ein Eigenleben, aber wie und mit welchen Konsequenzen, das ist völlig neu und ausgesprochen Furcht erregend. Ganz in den Mittelpunkt rückt dabei die Faszination, die der Buick auf seine Umgebung ausübt: auf die Polizisten, die sich seiner Existenz ständig bewusst sind; auf Curt Wilcox, für den er geradezu zu einer Manie wird; und später auf Ned, der eine Möglichkeit sucht, seinem Vater nahe zu sein.
Dies ist nicht der erste King-Roman, der sich fast ausschließlich um eine zentrale Idee dreht. Wie bereits in Shining oder Cujo ist es diese Konzentration, die Der Buick zu einem Buch macht, das man nach den ersten Seiten unmöglich wieder aus der Hand legen kann. Einerseits will man wissen, was es mit dem Auto auf sich hat. Aber vor allem das Schicksal der Protagonisten lässt einen nicht mehr los. Bei keinem anderen lebenden Autor klingen die Menschen so echt, können wir uns so gut in sie hineinversetzen. Der Buick ist da keine Ausnahme. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Der Buick ist ein ruhiges Buch mit enormer Atmosphäre und viel Tiefgang. Wenn die Protagonisten des Romans sich im Hof des Polizeireviers alte Geschichte über dieses wundersame Auto erzählen, wenn sie sich eine Kippe anzünden und von der Vergangenheit berichten, dann kann man als Leser fast den Rauch ihrer Zigaretten riechen.
King schafft etwas, dass er in dieser Perfektion fast noch nie zustande gebracht hat.
Obwohl all diese Berichte über dieses mysteriöse alte Auto eigentlich dem Sohn eines ehemaligen Polizisten erzählt werden, erzählt man sie doch eigentlich uns.
Wenn eben dieser junge Mann von anderen gerügt und aufgefordert wird nicht nur auf Sensationen zu warten sondern auch die Dinge dahinter zu betrachten, dann fühlen auch wir uns von King ertappt, denn auch wir wollen wissen was es denn nun mit diesem Wagen auf sich hat, was als nächstes passiert.
Ohne Schwierigkeiten könnte man den Namen des Jungen gegen unseren eigenen austauschen, hat man doch eh den Eindruck man sitze nicht einfach vor einem Buch sondern mitten auf dieser Bank im Hof des Polizeireviers.
All die Leser, die von King nur Horror- und Schockgeschichten lesen möchten, sollten allerdings die Finger von diesem Buch lassen. Denn eins ist "der Buick" garantiert nicht ...ein Horrorbuch.
Dafür bekommt man eine phantastische Geschichte, der man gerne zuhört, von der man sich nur schwer trennen kann und auf deren Ende King uns und den Jungen im Laufe des Buches eigentlich immer wieder hinzuweisen versucht.
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