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Der Buick
 
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Der Buick [Taschenbuch]

Stephen King , Jochen Schwarzer
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. August 2003 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 495 Seiten
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch; Auflage: 1 (1. August 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 354825702X
  • ISBN-13: 978-3548257020
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (94 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 246.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stephen King
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Schauplatz des neuesten Romans von Stephen King ist einmal mehr die US-amerikanische Provinz, allerdings nicht wie gewohnt Maine, sondern das tiefste Pennsylvania. Dort ist die Welt noch in Ordnung, das Wetter schön, sogar die Polizisten sehen alles eher gelassen. Und so wird auch nicht viel Aufhebens um einen herrenlosen Buick gemacht, dessen Fahrer sich an einer Tankstelle scheinbar in Luft aufgelöst hat. Das schmucke Fahrzeug wird beschlagnahmt, abgeschleppt und fristet zukünftig ein Dasein als Sehenswürdigkeit in der nächsten Revier-Garage.

Mit diesem alltäglichen Ereignis beginnt die Geschichte, die Sandy Dearborn, leitender Beamter des Reviers, dem jungen Ned Wilcox erzählt. Dessen Vater Curt Wilcox gehörte bis zu seinem tragischen Tod vor einem Jahr zu Sandys Truppe, und Ned sucht bei den ehemaligen Kollegen seines Vaters Trost und Verständnis. Der junge Mann hilft dem Hausmeister oder in der Funkzentrale, und eines Tages stellt er eine Frage, vor der Sandy sich schon gefürchtet hat: Was hat es mit dem Buick im Schuppen B auf sich?

Die Geschichte, die King dem abgebrühten Seargent daraufhin in den Mund legt, könnte fantastischer nicht sein. Nur so viel sei verraten: Das Auto entwickelt -- wie sein literarischer Vorläufer Christine -- ein Eigenleben, aber wie und mit welchen Konsequenzen, das ist völlig neu und ausgesprochen Furcht erregend. Ganz in den Mittelpunkt rückt dabei die Faszination, die der Buick auf seine Umgebung ausübt: auf die Polizisten, die sich seiner Existenz ständig bewusst sind; auf Curt Wilcox, für den er geradezu zu einer Manie wird; und später auf Ned, der eine Möglichkeit sucht, seinem Vater nahe zu sein.

Dies ist nicht der erste King-Roman, der sich fast ausschließlich um eine zentrale Idee dreht. Wie bereits in Shining oder Cujo ist es diese Konzentration, die Der Buick zu einem Buch macht, das man nach den ersten Seiten unmöglich wieder aus der Hand legen kann. Einerseits will man wissen, was es mit dem Auto auf sich hat. Aber vor allem das Schicksal der Protagonisten lässt einen nicht mehr los. Bei keinem anderen lebenden Autor klingen die Menschen so echt, können wir uns so gut in sie hineinversetzen. Der Buick ist da keine Ausnahme. --Felix Darwin -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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»Stephen King ist ein begnadeter Autor« DIE WOCHE

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von "olaf-h"
Format:Gebundene Ausgabe
"Nicht schon wieder ein Buch über ein Auto." Diese oder zumindest eine ähnliche Reaktion dürfte den meisten potentiellen Lesern des "Buicks" durch den Kopf schießen, wenn sie sich den Klappentext des Buches durchlesen.
Doch dies sollte kein Grund sein sich gegen den neuen Roman von Stephen King zu entscheiden, denn "der Buick" ist anders, ganz anders als "Christine".

Der Buick ist ein ruhiges Buch mit enormer Atmosphäre und viel Tiefgang. Wenn die Protagonisten des Romans sich im Hof des Polizeireviers alte Geschichte über dieses wundersame Auto erzählen, wenn sie sich eine Kippe anzünden und von der Vergangenheit berichten, dann kann man als Leser fast den Rauch ihrer Zigaretten riechen.
King schafft etwas, dass er in dieser Perfektion fast noch nie zustande gebracht hat.

Obwohl all diese Berichte über dieses mysteriöse alte Auto eigentlich dem Sohn eines ehemaligen Polizisten erzählt werden, erzählt man sie doch eigentlich uns.
Wenn eben dieser junge Mann von anderen gerügt und aufgefordert wird nicht nur auf Sensationen zu warten sondern auch die Dinge dahinter zu betrachten, dann fühlen auch wir uns von King ertappt, denn auch wir wollen wissen was es denn nun mit diesem Wagen auf sich hat, was als nächstes passiert.
Ohne Schwierigkeiten könnte man den Namen des Jungen gegen unseren eigenen austauschen, hat man doch eh den Eindruck man sitze nicht einfach vor einem Buch sondern mitten auf dieser Bank im Hof des Polizeireviers.

All die Leser, die von King nur Horror- und Schockgeschichten lesen möchten, sollten allerdings die Finger von diesem Buch lassen. Denn eins ist "der Buick" garantiert nicht ...ein Horrorbuch.
Dafür bekommt man eine phantastische Geschichte, der man gerne zuhört, von der man sich nur schwer trennen kann und auf deren Ende King uns und den Jungen im Laufe des Buches eigentlich immer wieder hinzuweisen versucht.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Ich hatte seit einer ganzen Weile keinen King-Roman mehr gelesen, als ich DER BUICK zur Hand nahm. Ziemlich bald wurde mir deutlich, was es eigentlich ist, das mich an Kings Romanen zu fesseln weiß. Auch wenn in diesem Buch nicht wirklich etwas passiert, es ist so, als plaudere man mit guten Bekannten, oder wenigstens mit Leuten, die einem sympathisch sind und die wissen, wie man eine Geschichte erzählt, selbst, wenn es überhaupt keine richtige Geschichte ist.

DER BUICK war der letzte Roman, den King vor seinem schweren Unfall begonnen hat, und der erste, den er nach der Rekonvaleszenz fertiggestellt hat. Und irgendwie schreibt King in diesem Roman, in dem es überhaupt nicht um Autoren geht (wie z. B. in seinen Romanen STARK oder MISERY, dem ganz neuen LISEY'S STORY oder in seinem Sachbuch On Writing: A Memoir of the Craft), sehr selbstreflexiv, denn in DER BUICK geht es vornehmlich um das Erzählen. Darum, dass das Leben keine Geschichten erzählt, sondern nur die Menschen, die versuchen, irgendeinen Sinn aus den Dingen herzustellen.

Sandy Dearborn, einer der Haupterzähler des Romans, in dem King zwischen auktorialer Erzählhaltung und den subjektiven Wahrnehmungen verschiedener Figuren hin- und herspringt, stellt an mehreren Stellen fest, dass das Leben sich nicht auf eine Geschichte, auf eine bestimmte Sache konzentriert, sondern dass Hunderte Dinge geschehen, dass sie sich überschneiden, sich miteinander verketten, dass man aber letztlich nie weiß, wohin diese Verkettungen führen, und dass manche einfach ins Leere laufen.

Die "Geschichte", die DER BUICK erzählt, ist in der Tat eine sehr einfache: Irgendwann im Jahre 1979 taucht etwas, das wie ein Buick aussieht, an einer Tankstelle in Pennsylvania auf und wird, da der Fahrer unauffindbar ist, von der Troop D der Pennsylvania State Police abtransportiert und eingemottet. Von diesem vermeintlichen Buick, von dem bald schon klar wird, dass er alles ist, nur kein Auto, und davon, wie die State Trooper ihr Leben in der Normalität einrichten, während dieses unheimlich, übernatürliche Etwas mehr als zwanzig Jahre unmittelbar unter ihnen weilt, handelt Kings Roman.

Das Unheimliche allmählich in die Normalität einsickern zu lassen, das sagt man King als große Stärke, als "sein Ding" nach, um seine Geschichten zu erzählen. In DER BUICK wird dieses Erzählprinzip selbst zur Geschichte.

Darum funktioniert dieser Roman auch nicht wie Kings zum Vergleich naheliegender Roman CHRISTINE. CHRISTINE erzählte eine Geschichte ü b e r ein Auto, DER BUICK erzählt eine Geschichte m i t einem Auto.

Ich hatte keine Erwartungen, als ich den Roman zur Hand nahm. Ich wollte nichts über mordende Oldtimer lesen, oder über marodierende Monster, übernatürliche Fähigkeiten, den Wahnsinn, der den Alltag in ein Hölleninferno verwandelt. Ich wollte ein gutes Buch lesen. Und soweit es mich betrifft, war es ein gutes Buch.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Nachdem der Polizist Curtis Wilcox von einem Betrunkenen tot gefahren wurde, verbringt sein Sohn Ned viel Zeit bei der Troop D - der Polizeieinheit, in der sein Vater gedient hat. Im Sommer 2002 darf er dort, bevor er aufs College geht, sogar ein Praktikum absolvieren. Dabei entdeckt er in einem dunklen Schuppen ein zugedecktes Auto, dessen Abdeckplane vor seinen Augen wie von Geisterhand zu Boden rutscht und einen alten Buick Roadmaster enthüllt, einen amerikanischen Autodinosaurier aus den 50er Jahren. Ned spricht Sandy Dearborn, den Chef der Troop D, auf den faszinierenden Oldtimer an, doch dieser gibt bloss rätselhafte Antworten und verbietet dem Jungen, jenen Schuppen zu betreten.
Nach Dienstschluss allerdings setzt er sich mit Ned Wilcox auf eine Bank vor der Kaserne und will ihm die Geschichte des Buick erzählen, die sich in der Folge vor allem auch als jene seines Vaters entpuppt - Curtis Wilcox ist bis zu seinem Tod der „Buickologe" der Truppe gewesen.
Es ist aber nicht bloss Sandy Dearborn, der nun die Geschichte erzählt. Der ganze Roman entwickelt sich aus dem Gespräch heraus, das auf jener Bank gegenüber dem Schuppen mit dem rätselhaften Buick stattfindet. Immer wieder stossen andere Trooper dazu, nehmen am Gespräch teil und erzählen dabei ihre persönlichen Erlebnisse mit dem Buick, die sich wie Puzzleteile zu einem Gesamtbild fügen. In dessen Zentrum steht natürlich der Buick, der gar keiner ist, dafür aber von Zeit zu Zeit Versuchstiere oder einen Polizisten zum Verschwinden bringt und zum Ausgleich fürchterlich fremdartige Pflanzen und Wesen gebiert. Zugleich werden auch das Leben und die Arbeit der State Trooper in der tiefen Provinz von Pennsylvania so lebhaft geschildert, dass der Roman trotz den Längen der nicht eben ereignisreichen Buick-Geschichte lesenswert bleibt.
Wer einen Horror-Schocker erwartet, wird von diesem Roman enttäuscht sein. Zugleich allerdings zeigt die lebensnahe Atmosphäre des Buches auf unterhaltsame Weise, dass man Stephen King einigermassen Unrecht tut, wenn man ihn für einen blossen Horrorschriftsteller hält.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Wow.
Wer sich hier über mangelnde Spannung beklagt, der hat anscheinend gar nichts verstanden. Das Buch ist wahnsinning genial, die Charaktere wie so oft bei King so lebhaft und... Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Papierkorb veröffentlicht
Langweilig
Hatte schon Ewigkeiten kein King Buch mehr gelesen, aber kam durch "Todesmarsch" wieder auf den Geschmack. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von clematis veröffentlicht
Eins von Kings besten Werken
Wie bereits in vielen anderen Rezensionen beschrieben wurde: dieses Buch hat ungemein viel Tiefgang und ist atmosphärisch so dicht, dass man förmlich in die Geschichte... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Julina Ravina veröffentlicht
Sehr gut!
Vielleicht nicht das beste Buch von King. Aber ein begnadeter Geschichtenerzähler wie er könnte auch eine Story über das Kartoffelschälen schreiben und es so... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Jean Brauner veröffentlicht
Leider absolut unterirdisch
Nachdem ich früher ein echter Stephen King Fan war und eigentlich alles gelesen haben, was er zu Papier gebracht hat, hatte ich lange kein Stephen King Buch merh in der Hand. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von A.S. veröffentlicht
Als Roman schwach
Ich kann mich den entsprechenden Vor-Rezensenten nur anschließen:
Der durchaus interessante Plot taugt vielleicht für eine längere Erzählung (wie z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Oliver Kolle veröffentlicht
Das ist ein Welterfolg von einem Erfolgsautor???
Science Fiction und Horror sind Genres, denen ich nicht besonders viel abgewinnen kann. Trotzdem fand ich es an der Zeit, einen Stephen King zu lesen, einfach um mitreden zu... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Michael Algar veröffentlicht
Schlechter geht es wohl kaum...
Also das ist eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe (und ich habe schon sehr viele Bücher gelesen). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Mai 2010 von T. Lange
Schöne Kurzgeschichte, leider zu lang
Also mal ehrlich, Stephen King ist unter anderem für seine zahlreichen spannenden Kurzgeschichten bekannt, die auch wirklich gut sind. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. April 2010 von Stephan
From a Buick 8
Erwartet habe ich mir sehr viel von diesem Buch. Nach dem ich von "Love" und "Puls" sehr begeistert war, waren die Erwartungen an dieses Buch ziemlich hoch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. März 2010 von Joachim Peter Liebminger
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